1:3 GEGEN FULDA: GRENZAU WARTET WEITER AUF DEN ERSTEN SIEG



Auch im neunten Anlauf hat der TTC Zugbrücke Grenzau am Freitagabend nicht den erhofften ersten Saisonsieg geschafft. In der vorgezogenen Partie des 10. Spieltags der Tischtennis Bundesliga (TTBL) gab es ein 1:3 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.

Ioannis Sgouropoulos

Ioannis Sgouropoulos wurde bei Grenzau auf Position eins aufgeboten und setzte sich im Auftakteinzel 3:1 gegen Fan Bo Meng durch. (Foto: Wolfgang Heil)

Der TTC Zugbrücke Grenzau ist mit einer Niederlage in ein möglicherweise richtungweisendes Wochenende in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) gestartet. Mit dem 1:3 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wurde am Freitagabend das erste von zwei Kellerduellen binnen drei Tagen verloren. Damit bleiben die Grenzauer mit nun 0:18 weiterhin das Tabellenschlusslicht. Am kommenden Sonntag kommt es zum Duell der sieglosen Teams beim TTC OE Bad Homburg. Der Aufsteiger steht bei 0:14 Punkten. „Das ist nicht nur das Finale unseres Viererpacks innerhalb von sieben Tagen, sondern vor allem der bisherige Höhepunkt der laufenden Saison und zugleich das wichtigste Spiel. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg wollen wir in Topform auflaufen und uns den wichtigen Sieg holen“, sagt TTC-Trainer Colin Heow zur kommenden Partie. Fulda verbesserte sich dank des vierten Saisonsiegs auf 8:8 Punkte.

In der vorgezogenen Partie des 10. Spieltags ging der erste Punkt zwar an Grenzau, da Ioannis Sgouropoulos seinen zweiten Saisonsieg einfuhr und durch das 3:1 (11:6, 11:3, 7:11, 11:5) gegen Fan Bo Meng seine Einzelbilanz auf 2:8 verbesserte. Quadri Aruna und Ruwen Filus waren im Anschluss dann aber eine Nummer zu groß für die Gastgeber. Der dieses Mal auf Position eins aufgebotene Aruna sorgte im Eiltempo durch ein 3:0 (11:5, 11:7, 11:4) gegen Robin Devos für den Ausgleich, ehe Filus die Fuldaer durch sein 3:1 (9:11, 11:9, 11:8, 11:8) gegen Aleksandar Karakasevic erstmals in Führung brachte.

Aruna ringt Sgouropoulos in fünf Sätzen nieder

Für den dritten Punkt sorgte Aruna im Spitzeneinzel – hatte mit Sgouropoulos allerdings einige Probleme. Nach vier hart umkämpften Sätzen ging es in den Entscheidungssatz, und auch in diesem hatte der Grenzauer zunächst die Nase vorne. Sgouropoulos führte bereits mit 8:4 und ließ den TTC Zugbrücke vom Erreichen des Doppels träumen, Aruna kämpfte sich aber mit vier Punkten in Folge zurück. Zwar gehörte der erste Matchball trotzdem dem Griechen, Aruna jedoch wehrte ab und gewann schließlich 3:2 (9:11, 11:9, 10:12, 11:7, 12:10) zum 3:1-Sieg der Fuldaer.

„Die Niederlage ist sehr bitter. Das Spiel hat sich deutlich enger als 1:3 angefühlt“, erklärte Grenzau-Trainer Heow. „Aber wir müssen nach vorne blicken, schließlich haben wir am Sonntag ein sehr wichtiges Spiel. Dann wollen wir alles geben und an die guten Ansätze von heute anknüpfen, um den ersten Sieg zu holen.“ Aufgeatmet wurde dagegen bei den Fuldaern: „Es war eine sehr enge Kiste heute“, sagte Ruwen Filus. „Mein Spiel und auch das letzte von Quadri standen auf des Messers Schneide. Ich bin sehr froh, dass wir nicht ins Abschlussdoppel mussten und 3:1 gewonnen haben.“

Das Tischtennis-Wochenende in der Übersicht

ASV Grünwettersbach – SV Werder Bremen 2:3
Wang Xi – Marcelo Aguirre 3:1 (9:11, 11:4, 11:7, 11:7)
Tobias Rasmussen – Mattias Falck 3:2 (11:8, 8:11, 17:15, 9:11, 11:9)
Dang Qiu – Kirill Gerassimenko 1:3 (7:11, 5:11, 11:4, 8:11)
Wang Xi – Mattias Falck 1:3 (8:11, 11:6, 5:11, 4:11)
Dang Qiu/Tobias Rasmussen – Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs 2:3 (12:10, 12:14, 5:11, 11:7, 9:11)

TTC Zugbrücke Grenzau – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 1:3
Ioannis Sgouropoulos – Fan Bo Meng 3:1 (11:6, 11:3, 7:11, 11:5)
Robin Devos – Quadri Aruna 0:3 (5:11, 7:11, 4:11)
Aleksandar Karakasevic – Ruwen Filus 1:3 (11:9, 9:11, 8:11, 8:11)
Ioannis Sgouropoulos – Quadri Aruna 2:3 (11:9, 9:11, 12:10, 7:11, 10:12)

Sonntag, 6. Dezember, 15 Uhr
TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Schwalbe Bergneustadt
TTC OE Bad Homburg – TTC Zugbrücke Grenzau
1. FC Saarbrücken TT – SV Werder Bremen

Beitragsbild oben: Quadri Aruna (Foto: Johannes Ruppel)