JETZT AUF PLATZ VIER: SGOUROPOULOS LÄSST NEU-ULM IN GRENZAU JUBELN



Der TTC Neu-Ulm ist zurück auf einem Play-off-Platz in der Tischtennis Bundesliga (TTBL), dank des 3:1-Erfolgs beim TTC Zugbrücke Grenzau kletterten die Schwaben am 10. Spieltag auf den vierten Tabellenrang.

Wu Jiaji

Wu Jiaji unterlag auf Position drei mit 0:3 gegen Tiago Apolonia. (Foto: Wolfgang Heil)

In der Vorsaison hatte der TTC Neu-Ulm den Sprung in die Play-offs knapp verpasst, in der neuen Spielzeit dürfen die Schwaben nun erneut auf einen Platz in den Top vier der Tischtennis Bundesliga (TTBL) hoffen. Trotz der personellen Neuaufstellung im Sommer fehlt den Schwaben nur noch ein Sieg, um die Hinrunde mindestens auf dem vierten Platz zu beenden. Am Sonntag holte Neu-Ulm ein 3:1 beim TTC Zugbrücke Grenzau und damit den sechsten Saisonsieg. Dank der zeitgleichen Niederlage des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gegen den TSV Bad Königshofen verbesserte sich das Team damit auf den vierten Tabellenplatz. Zum Abschluss der ersten Halbserie empfängt das Team am kommenden Mittwoch, 22. Dezember, den 1. FC Saarbrücken TT. „Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns“, stellte Neu-Ulms Ioannis Sgouropoulos nach der Rückkehr fest. Zwei Jahre hatte der Grieche in Grenzau gespielt, ehe im vergangenen Sommer der Wechsel zum TTC Neu-Ulm folgte. „Am Anfang war ich schon etwas nervös“, ergänzte er.

Wie schon beim 3:0 gegen den TSV Bad Königshofen schenkte Neu-Ulms Trainer Dmitrij Mazunov erneut Sgouropoulos das Vertrauen als Spitzenspieler, und wieder zahlte es der U21-Europameister zurück. Dabei schien sich Sgouropoulos ein Vorbild an seinem Auftritt gegen die Unterfranken genommen zu haben. Am Donnerstag hatte er nach 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Filip Zeljko gewonnen und damit seinen ersten Einzelsieg der Saison geholt. Ein nicht minder eindrucksvolles Comeback gelang ihm nun im Spitzeneinzel gegen Patrick Baum. Auch gegen den Grenzau-Routinier lag Sgouropoulos zunächst mit 0:2 Sätzen hinten und stellte erneut große Nervenstärke unter Beweis. Nachdem er zwei enge Sätze zu seinen Gunsten entschieden hatte, ging der 21-Jährige im fünften mit 5:0 in Führung und gewann schließlich deutlich mit 11:2 zum 3:2 (8:11, 6:11, 12:10, 11:9, 11:2)-Erfolg.

Patrick Baum bringt Grenzau in Führung

Zuvor hatte Sgouropoulos bereits seinen ersten Auftritt gewonnen. Gegen Cristian Pletea dominierte er von Beginn an und fuhr ein 3:0 (11:5, 11:6, 11:7) ein. Seine Einzelbilanz hat Sgouropoulos durch die jüngsten Erfolge auf nun 3:4 aufpoliert. Zwischen den beiden Auftritten Sgouropoulos‘ war auch Tiago Apolonia für Neu-Ulm erfolgreich, gegen Wu Jiaji ließ er gerade einmal 13 Gegenpunkte zu und gewann 3:0 (11:5, 11:4, 11:4). Grenzau war eingangs durch einen 3:1 (11:7, 10:12, 11:7, 11:9)-Erfolg von Patrick Baum gegen Lev Katsman in Führung gegangen.

Während Neu-Ulm im Rennen um die Spitzenplätze mitmischt, steckt Grenzau im Tabellenkeller fest. Nach zwei Siegen zu Saisonbeginn blickt das Team um Patrick Baum auf inzwischen acht Niederlagen in Folge zurück. „Das heutige Ergebnis ist sehr schade, wir hätten auf jeden Fall bis in das Doppel kommen können – auch wenn Neu-Ulm dort dann wieder favorisiert gewesen wäre“, stellte Trainer Slobodan Grujic fest. „Aber Neu-Ulm spielt im Moment einfach gut auf und hat viel Selbstvertrauen. Und genau das ist, was uns im Moment leider fehlt.“

Der 10. Spieltag in der Übersicht

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TSV Bad Königshofen 2:3
Quadri Aruna – Maksim Grebnev 3:1 (11:9, 7:11, 11:5, 11:7)
Fan Bo Meng – Bastian Steger 0:3 (6:11, 5:11, 9:11)
Alexandre Cassin – Kilian Ort 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:8)
Quadri Aruna – Bastian Steger 1:3 (1:11, 9:11, 11:6, 9:11)
Alexandre Cassin/Fan Bo Meng – Kilian Ort/Maksim Grebnev 1:3 (9:11, 11:7, 7:11, 9:11)

Post SV Mühlhausen – TTC OE Bad Homburg 3:0
Daniel Habesohn – Rares Sipos 3:0 (14:12, 11:4, 11:6)
Irvin Bertrand – Yuta Tanaka 3:2 (4:11, 9:11, 11:8, 11:8, 11:9)
Ovidiu Ionescu – Lubomir Jancarik 3:0 (11:7, 11:8, 11:4)

ASV Grünwettersbach – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:2
Wang Xi – Maciej Kubik 3:1 (9:11, 11:5, 11:9, 11:5)
Tobias Rasmussen – Kanak Jha 1:3 (9:11, 14:12, 5:11, 9:11)
Ricardo Walther – Samuel Kulczycki 0:3 (14:16, 8:11, 10:12)
Wang Xi – Kanak Jha 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
Ricardo Walther/Tobias Rasmussen – Samuel Kulczycki/Maciej Kubik 3:0 (11:4, 11:4, 11:9)

Borussia Düsseldorf – SV Werder Bremen 3:0
Anton Källberg – Marcelo Aguirre 3:0 (11:6, 11:3, 11:4)
Kristian Karlsson – Kirill Gerassimenko 3:0 (11:7, 11:9, 11:5)
Dang Qiu – Mattias Falck 3:1 (6:11, 11:4, 11:8, 11:9)

TTC Zugbrücke Grenzau – TTC Neu-Ulm 1:3
Patrick Baum – Lev Katsman 3:1 (11:7, 10:12, 11:7, 11:9)
Cristian Pletea – Ioannis Sgouropoulos 0:3 (5:11, 6:11, 7:11)
Wu Jiaji – Tiago Apolonia 0:3 (5:11, 4:11, 4:11)
Patrick Baum – Ioannis Sgouropoulos 2:3 (11:8, 11:6, 10:12, 9:11, 2:11)

1. FC Saarbrücken TT – TTC Schwalbe Bergneustadt 1:3
Patrick Franziska – Alberto Mino 3:1 (6:11, 11:6, 11:4, 11:4)
Tomas Polansky – Benedikt Duda 1:3 (11:8, 9:11, 8:11, 11:13)
Darko Jorgic – Alvaro Robles 1:3 (13:15, 10:12, 11:7, 6:11)
Patrick Franziska – Benedikt Duda 0:3 (9:11, 6:11, 5:11)

Beitragsbild oben: Ioannis Sgouropoulos (Foto: BeLa Sportfoto)