16 TEAMS KÄMPFEN MORGEN UM DAS POKAL-ACHTELFINALE



Während die Tischtennis Bundesliga (TTBL) am Sonntag ihren 2. Spieltag austrägt, wird es auch für die Zweit- und einige Drittligisten erstmals wieder ernst in der neuen Spielzeit. An vier Spielorten kämpfen insgesamt 16 Mannschaften um den Einzug ins Achtelfinale des Deutschen Tischtennis-Pokals. Zwei TTBL-Teams werden dabei ganz genau hinsehen.

Jeweils vier Mannschaften spielen in vier Gruppen um den Sprung ins Achtelfinale, den nur der jeweilige Gruppensieger schafft. Dort steigen dann auch die Teams aus der TTBL in den Wettbewerb ein. Dafür, dass nur noch zwei Bundesligisten auf ihre Gegner warten, sorgt die Auslosung: Die Sieger der Vorrundengruppen drei und zwei nämlich werden im Achtelfinale aufeinandertreffen, eine unterklassige Mannschaft also wird garantiert im Viertelfinale dabei sein. Der Sieger der Gruppe vier dagegen wird im Achtelfinale den Post SV Mühlhausen empfangen, der Sieger der Gruppe eins den ASV Grünwettersbach. Ausgespielt wird das Achtelfinale in diesem Jahr übrigens erstmals an einem festen Termin: dem 22. September.

Doch bevor es so weit ist, wird am morgigen Sonntag erst einmal die Frage beantwortet, wer überhaupt dabei ist. In Gruppe eins tritt eine Mannschaft an, die bereits in der vergangenen Saison äußerst erfolgreich im Pokal mitgewirkt hat: der TTC GW Hamm. Im Vorjahr hatte sich der Zweitligist aus Westfalen durch die Vorrunde gekämpft und anschließend im Achtelfinale den TTC indeland Jülich bezwungen, ehe in der Runde der letzten acht Endstation war. Mit dem Zweitliga-Vizemeister Borussia Dortmund wartet allerdings eine hohe Hürde in der Gruppe auf Bad Hamm. Ebenfalls in Schleswig-Holstein dabei sind Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Köln sowie Drittligist und Gastgeber TSV Schwarzenbek.

Mainz reist nach Hilpoltstein

Bis ins Achtelfinale war in der vergangenen Saison der TTC OE Bad Homburg gekommen, die Hessen treten dieses Mal in Gruppe zwei an. Dort empfängt der Zweitligist den Liga-Rivalen TuS Celle sowie die Drittligisten TTC Champions Düsseldorf und SV Union Velbert. In Gruppe drei startet der Zweitliga-Meister 1. FSV Mainz 05, der allerdings sowohl Trainer Chris Pfeiffer als auch Spitzenspieler Kanak Jha an den TTC Zugbrücke Grenzau verloren hat. Im Vorjahr hatten die Rheinhessen den Sprung ins Achtelfinale geschafft, selbiges gilt für den morgigen Gastgeber, den TV 1879 Hilpoltstein. Die Mittelfranken starten ebenfalls in Gruppe drei, genauso wie Zweitligist TTC Fortuna Passau und Drittligist TTC Lampertheim.

Gastgeber von Gruppe vier ist die Neckarsulmer Sport-Union. Der Drittligist bekommt es mit Liga-Konkurrent SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal sowie den Zweitligisten 1. FC Saarbrücken-TT II und TV Leiselheim zu tun.

 

Die Vorrunde in der Übersicht

Gruppe 1 in Schwarzenbek

TTC GW Bad Hamm
1. FC Köln
TSV Schwarzenbek
BV Borussia 09 Dortmund

Gruppe 2 in Bad Homburg

TTC Champions Düsseldorf
TTC OE Bad Homburg
SV Union Velbert
TuS Celle

Gruppe 3 in Hilpoltstein

TTC Fortuna Passau
1. FSV Mainz 05
TTC Lampertheim
TV 1879 Hilpoltstein

Gruppe 4 in Neckarsulm

SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal
1. FC Saarbrücken-TT II
TV Leiselheim
NSU Neckarsulm

 

Das Achtelfinale in der Übersicht

TTC Zugbrücke Grenzau – 1. FC Saarbrücken TT
TTC Neu-Ulm – TTF Liebherr Ochsenhausen
Sieger Vorrunde Gruppe 4 – Post SV Mühlhausen
TTC indeland Jülich – TTC Schwalbe Bergneustadt
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TSV Bad Königshofen
SV Werder Bremen – Borussia Düsseldorf
Sieger Vorrunde Gruppe 3 – Sieger Vorrunde Gruppe 2
Sieger Vorrunde Gruppe 1 – ASV Grünwettersbach

 

Beitragsfoto oben: BeLa Sportfoto