NEU-ULM HOFFT DANK SIEG GEGEN FULDA AUF PLATZ VIER



Dank eines 3:0-Erfolgs gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mischt der TTC Neu-Ulm weiter mit im Rennen um die Play-offs. Nach dem 21. Spieltag und somit eine Partie vor Abschluss der Hauptrunde stehen die Schwaben punktgleich mit dem viertplatzierten ASV Grünwettersbach auf Rang fünf der Tischtennis Bundesliga (TTBL).

Ruwen Filus

Ruwen Filus unterlag im zweiten Einzel mit 0:3 gegen Emmanuel Lebesson. (Foto: Christian Habel)

In der zweiten Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) darf der TTC Neu-Ulm weiter auf die erste Play-off-Teilnahme hoffen: Mit 3:0 setzten sich die Schwaben am Dienstag gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell durch und zogen damit mit dem aktuellen Tabellenvierten gleich, dem ASV Grünwettersbach. Die Badener verloren am 21. Spieltag zeitgleich mit 2:3 bei Borussia Düsseldorf. Sowohl Neu-Ulm als auch Grünwettersbach haben nun 24:18 Punkte auf dem Konto, in Sachen Spielverhältnis liegt der ASV mit 49:41 gegenüber 43:38 leicht vorne. Beim Hauptrunden-Abschluss im März fällt die Entscheidung über Platz vier: Grünwettersbach empfängt den Post SV Mühlhausen, Neu-Ulm den TSV Bad Königshofen.

„Wir schauen am letzten Spieltag nur auf uns und wollen natürlich einen Sieg holen – so wie immer. Erst dann blicken wir auf die anderen Teams und werden sehen, wofür es gereicht hat“, sagte Neu-Ulms Vladimir Sidorenko nach der Partie mit Blick auf die mögliche Play-off-Teilnahme. Fuldas Youngster Benno Oehme meinte: „Mit meiner persönlichen Leistung bin ich sehr zufrieden. Bei meinem Debüt war ich noch etwas nervös, heute lief es schon besser.“ Die Osthessen werden die Saison als Tabellenzehnter beenden und haben nun 10:32 Punkte auf dem Konto. Am letzten Spieltag treffen sie im Hessenderby auf den TTC OE Bad Homburg.

Oehme zwingt Apolonia in den Entscheidungssatz

Auf ein 3:0 hatte Neu-Ulm-Trainer Dmitrij Mazunov spekuliert, um im Spielverhältnis etwas Boden gutzumachen auf Grünwettersbach. Emmanuel Lebesson kam daher auf Position zwei zum Einsatz und sollte das Break holen – und dieser Plan ging auf. Der Europameister von 2016, dessen Abschied zum Saisonende der TTC am Dienstagnachmittag bekannt gegeben hatte, kämpfte im ersten Satz Ruwen Filus in der Verlängerung mit seinem sechsten Satzball nieder und feierte wenig später einen 3:0 (15:13, 11:6, 11:5)-Erfolg.

Mehr Mühe hatte überraschend im Auftakteinzel Tiago Apolonia gehabt. Benno Oehme nämlich, der erst am Sonntag sein TTBL-Debüt gegeben hatte, wehrte im vierten Satz drei Matchbälle des Portugiesen ab und kämpfte sich in den Entscheidungssatz. Dort setzte sich dann aber die Erfahrung Apolonias durch, der Neu-Ulmer holte mit 3:2 (11:7, 13:15, 11:9, 11:13, 11:8) den erwarteten Sieg. Für den dritten Punkt sorgte schließlich Vladimir Sidorenko, der auf Position drei nach 2:0-Satzführung gegen Fan Bo Meng zwar in den Entscheidungssatz musste, letztlich aber 3:2 (11:6, 11:7, 10:12, 8:11, 11:3) gewann.

Auch personell gab es am Dienstag Neuigkeiten aus Neu-Ulm: Am Nachmittag gab der TTC die Verpflichtung von Ioannis Sgouropoulos vom TTC Zugbrücke Grenzau zur neuen TTBL-Saison bekannt.

Der 21. Spieltag in der Übersicht

TSV Bad Königshofen – SV Werder Bremen 1:3
Bastian Steger – Marcelo Aguirre 3:0 (11:9, 11:9, 12:10)
Filip Zeljko – Mattias Falck 0:3 (9:11, 8:11, 8:11)
Kilian Ort – Kirill Gerassimenko 1:3 (9:11, 8:11, 11:4, 9:11)
Bastian Steger – Mattias Falck 1:3 (6:11, 13:11, 8:11, 9:11)

TTC OE Bad Homburg – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3
Rares Sipos – Samuel Kulczycki 0:3 (11:13, 2:11, 6:11)
Maksim Grebnev – Simon Gauzy 0:3 (5:11, 12:14, 9:11)
Lev Katsman – Maciej Kubik 3:0 (11:7, 11:3, 11:9)
Nils Hohmeier – Simon Gauzy 0:3 (2:11, 5:11, 3:11)

Post SV Mühlhausen – 1. FC Saarbrücken TT 1:3
Lubomir Jancarik – Shang Kun 0:3 (7:11, 5:11, 5:11)
Steffen Mengel – Darko Jorgic 2:3 (7:11, 9:11, 11:5, 11:9, 8:11)
Ovidiu Ionescu – Patrick Franziska 3:0 (11:7, 11:9, 11:4)
Lubomir Jancarik – Darko Jorgic 1:3 (8:11, 6:11, 11:9, 11:13)

Borussia Düsseldorf – ASV Grünwettersbach 3:2
Ricardo Walther – Deni Kozul 2:3 (11:13, 11:7, 11:13, 13:11, 5:11)
Anton Källberg – Wang Xi 3:2 (9:11, 11:7, 11:7, 10:12, 13:11)
Kristian Karlsson – Tobias Rasmussen 3:0 (11:5, 11:6, 11:5)
Ricardo Walther – Wang Xi 1:3 (9:11, 7:11, 12:10, 6:11)
Kristian Karlsson/Anton Källberg – Tobias Rasmussen/Deni Kozul 3:0 (11:6, 11:6, 11:4)

TTC Zugbrücke Grenzau – TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3
Robin Devos – Alberto Miño 3:1 (12:10, 11:1, 9:11, 11:8)
Tobias Sältzer – Benedikt Duda 0:3 (6:11, 5:11, 3:11)
Ioannis Sgouropoulos – Alvaro Robles 0:3 (11:13, 9:11, 5:11)
Robin Devos – Benedikt Duda 3:0 (11:8, 11:9, 11:9)
Tobias Sältzer/Ioannis Sgouropoulos – Alvaro Robles/Alberto Miño 1:3 (7:11, 10:12, 11:2, 7:11)

TTC Neu-Ulm – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:0
Tiago Apolonia – Benno Oehme 3:2 (11:7, 13:15, 11:9, 11:13, 11:8)
Emmanuel Lebesson – Ruwen Filus 3:0 (15:13, 11:6, 11:5)
Vladimir Sidorenko – Fan Bo Meng 3:2 (11:6, 11:7, 10:12, 8:11, 11:3)

Beitragsbild oben: Emmanuel Lebesson (Foto: BeLa Sportfoto)