LETZTES SPIEL DER HAUPTRUNDE: BREMEN SCHLÄGT GRENZAU UND BEENDET SAISON AUF PLATZ SECHS



Mit einem Sieg hat der SV Werder Bremen die Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) beendet und sich am Montagabend auf Platz sechs verbessert. Am 22. Spieltag gab es im letzten Spiel der Hauptrunde ein 3:1 gegen den TTC Zugbrücke Grenzau. Matchwinner war Kirill Gerassimenko, der Mattias Falck als Spitzenspieler vertrat.

Robin Devos

Robin Devos holte gegen Hunor Szöcs seinen dritten Einzelsieg für den TTC Zugbrücke Grenzau. (Foto: Wolfgang Heil)

Im letzten Spiel der Saison 2020/21 hat es für den SV Werder Bremen noch einmal einen Sieg gegeben: Am Montagabend setzten sich die Hanseaten mit 3:1 gegen den TTC Zugbrücke Grenzau durch und feierten damit einen versöhnlichen Saisonabschluss. Die Play-off-Ränge der Tischtennis Bundesliga (TTBL) waren für die Bremer bereits vor dem 22. Spieltag außer Reichweite gewesen, dank des zwölften Saisonsiegs verbesserten sie sich noch auf den sechsten Tabellenplatz. Rang elf dagegen hatte schon vor der Partie für die Grenzauer festgestanden, die dank der Annullierung der Saison in der 2. Bundesliga aber die Klasse halten.

„Wir sind froh, den sechsten Tabellenplatz noch erreicht zu haben“, sagte Bremen-Trainer Cristian Tamas nach der Partie. „Wir haben einen guten Endspurt hingelegt und wollen in der nächsten Saison an diese Form anknüpfen.“ Grenzaus Robin Devos meinte: „Es war heute sehr eng, immer wieder haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. In meinem Spiel hatte ich auch etwas Glück. Ich habe mein Spiel durchgezogen und bin froh, dass es mit dem Sieg geklappt hat. Trotzdem hat sich Bremen unter dem Strich den Erfolg verdient.“

Gerassimenko besiegt Sgouropoulos und Pletea

In Abwesenheit von Mattias Falck hatte sich Tamas für Kirill Gerassimenko auf Position eins entschieden, und mit dieser Entscheidung lag der Werder-Trainer goldrichtig. Der 24 Jahre alte Kasache nämlich, der ebenso wie Marcelo Aguirre und Hunor Szöcs unlängst seinen Vertrag für eine weitere Saison verlängert hatte, wurde am Montag mit zwei Siegen zum Matchwinner. Im Auftakteinzel vergab Gerassimenko zwar seine ersten Satzbälle gegen Ioannis Sgouropoulos und lag zunächst mit 0:1 Sätzen hinten, die weiteren drei Sätze aber sicherte er sich zum 3:1 (11:13, 11:6, 11:7, 11:9)-Sieg. Im Spitzeneinzel machte er dann durch ein 3:1 (11:5, 11:7, 3:11, 11:4) gegen Cristian Pletea alles klar.

Einen hart erkämpften Erfolg gab es zudem für Aguirre. Der 28-Jährige war mit einer 1:12-Bilanz in den Spieltag gegangen, durfte zum Abschluss der Saison aber noch einmal jubeln. Gegen Pletea trotzte Aguirre einem 1:2-Satzrückstand und bog das Match noch zum 3:2 (11:13, 14:12, 5:11, 11:5, 11:7) und damit dem Break für Werder um. Keinen Erfolg gab es dagegen für Szöcs. Der Rumäne unterlag nach 2:1-Satzführung noch mit 2:3 (11:13, 11:8, 14:12, 6:11, 9:11) gegen Devos, welcher zur neuen Saison zum TTC indeland Jülich zurückkehrt und folglich in die 2. Bundesliga wechselt.

Die weiteren Partien des 22. Spieltags hatten bereits am Sonntag stattgefunden. Unter anderem hatte sich der ASV Grünwettersbach durch ein 3:1 gegen den Post SV Mühlhausen den vierten Platz und damit das letzte Ticket für die Play-offs gesichert. Borussia Düsseldorf fuhr im Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister, dem 1. FC Saarbrücken TT, ein 3:1 ein.

Der 22. Spieltag in der Übersicht

1. FC Saarbrücken TT – Borussia Düsseldorf 1:3
Patrick Franziska – Kristian Karlsson 1:3 (10:12, 11:8, 14:16, 5:11)
Dimitrije Levajac – Ricardo Walther 0:3 (9:11, 5:11, 12:14)
Darko Jorgic – Timo Boll 3:2 (5:11, 5:11, 11:5, 11:8, 11:2)
Patrick Franziska – Anton Källberg 2:3 (4:11, 9:11, 11:7, 15:13, 7:11)

TTC Neu-Ulm – TSV Bad Königshofen 3:0
Emmanuel Lebesson – Bastian Steger 3:1 (13:11, 11:7, 11:13, 11:5)
Tiago Apolonia – Kilian Ort 3:1 (11:8, 11:8, 8:11, 11:5)
Vladimir Sidorenko – Filip Zeljko 3:0 (11:9, 11:7, 11:6)

ASV Grünwettersbach – Post SV Mühlhausen 3:1
Wang Xi – Steffen Mengel 2:3 (8:11, 11:9, 16:14, 8:11, 5:11)
Dang Qiu – Daniel Habesohn 3:0 (11:8, 12:10, 11:9)
Deni Kozul – Lubomir Jancarik 3:2 (11:9, 9:11, 11:5, 11:13, 11:9)
Wang Xi – Ovidiu Ionescu 3:1 (8:11, 11:9, 11:9, 11:3)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:2
Benedikt Duda – Maciej Kubik 3:1 (8:11, 11:8, 11:8, 11:3)
Alvaro Robles – Simon Gauzy 3:1 (11:7, 11:9, 4:11, 15:13)
Alberto Miño – Samuel Kulczycki 2:3 (8:11, 9:11, 11:2, 11:9, 7:11)
Benedikt Duda – Simon Gauzy 2:3 (12:14, 9:11, 12:10, 11:7, 4:11)
Alvaro Robles/Alberto Miño – Samuel Kulczycki/Maciej Kubik 3:0 (11:9, 11:7, 11:7)

TTC OE Bad Homburg – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 0:3
Lev Katsman – Quadri Aruna 2:3 (11:7, 8:11, 11:9, 6:11, 9:11)
Maksim Grebnev – Ruwen Filus 0:3 (5:11, 9:11, 11:13)
Nils Hohmeier – Fan Bo Meng 0:3 (8:11, 4:11, 9:11)

SV Werder Bremen – TTC Zugbrücke Grenzau 3:1
Kirill Gerassimenko – Ioannis Sgouropoulos 3:1 (11:13, 11:6, 11:7, 11:9)
Marcelo Aguirre – Cristian Pletea 3:2 (11:13, 14:12, 5:11, 11:5, 11:7)
Hunor Szöcs – Robin Devos 2:3 (11:13, 11:8, 14:12, 6:11, 9:11)
Kirill Gerassimenko – Cristian Pletea 3:1 (11:5, 11:7, 3:11, 11:4)

Beitragsbild oben: Kirill Gerassimenko (Foto: BeLa Sportfoto)