3:0 IN GRENZAU: BREMEN WEITER AUF PLAY-OFF-KURS



Der SV Werder Bremen ist zurück auf Platz drei: Durch ein 3:0 beim TTC Zugbrücke Grenzau am Montagabend im Nachholspiel des 11. Spieltags bauten die Hanseaten den Vorsprung auf die Nicht-Play-off-Ränge auf vier Punkte aus. Die Hinrunde in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) ist damit komplett.

Marcelo Aguirre

Marcelo Aguirre bezwang bei der Rückkehr nach Grenzau zum Auftakt Kanak Jha. (Foto: Martin Stöver)

Eine Menge Grenzau-Know-how hatte der SV Werder Bremen mit zum TTC Zugbrücke gebracht: Sowohl Marcelo Aguirre als auch Kirill Gerassimenko waren zur laufenden Spielzeit aus dem Westerwald an die Weser gewechselt und standen gegen ihren Ex-Klub in der Aufstellung. Aguirre rückte im Vergleich zum 3:2 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell für Hunor Szöcs auf Position zwei ins Team und war somit prompt im ersten Einzel gefordert. Gegen Kanak Jha knüpfte der Paraguayer nahtlos an seine jüngsten starken Auftritte an – Ricardo Walther und Patrick Franziska hatte er jeweils 3:2 geschlagen – und hatte seinen Kontrahenten nach einem 11:13 im ersten Satz im Griff. Rasch setzte sich Aguirre im Verlauf der weiteren Sätze jeweils ab und entschied diese schließlich mit 11:4, 12:10 und 11:6 für sich zum letztlich souveränen 3:1-Sieg.

Deutlich enger ging es im Anschluss zwischen Anders Lind und Mattias Falck zu, wenngleich das Ergebnis von 0:3 dies nicht nahelegt. Im ersten Satz wehrte Falck gleich eine ganze Reihe von Linds Satzbällen ab, ehe er selbst seinen ersten zum 14:12 nutzte. Noch beeindruckender war die Aufholjagd in Satz Nummer zwei: 1:7 lag der Schwede bereits zurück, stellte dann aber seine Taktik um, glich zum 7:7 aus und gewann den Satz schließlich 11:9. Im dritten folgte ein deutlich unaufgeregteres 11:5 zur 2:0-Pausenführung Werders.

Gerassimenko macht es spannend

Auf Position drei traf Kirill Gerassimenko auf seinen ehemaligen Teamkollegen Mihai Bobocica, und dieser machte es ihm ganz schön schwer. Gewohnt flink war der 22-jährige Kasache auf den Beinen, sobald er den Druck aber etwas reduzierte, war Bobocica sofort zur Stelle. Mit 11:8, 9:11, 11:7 und 9:11 ging das Match hin und her und schließlich in den Entscheidungssatz. In diesem beeindruckte zunächst Bobocica, der eine 5:0-Führung verbuchte. Gerassimenko jedoch kämpfte sich über 3:6 zurück und ging seinerseits nach sechs Punkten in Folge mit 9:6 in Front. Seinen ersten Matchball nutzte er anschließend zum 11:8, die Begegnung war damit entschieden. „Es war schwer, ich war etwas nervös heute“, meinte Gerassimenko nach der Rückkehr in den Westerwald, „aber ich habe nicht aufgegeben und zum Glück den fünften Satz gewonnen.“

Mihai Bobocica

Auf Position drei kämpfte Mihai Bobocica gegen Kirill Gerassimenko bis in den Entscheidungssatz, hatte dort aber das Nachsehen. (Foto: Wolfgang Heil)

Durch den achten Saisonsieg und damit nun 16:6 Punkten hat Bremen den Vorsprung auf die Nicht-Play-off-Plätze ausgebaut. Der TTC Schwalbe Bergneustadt als Fünfter und der sechstplatzierte ASV Grünwettersbach haben jeweils 12:10 Zähler auf dem Konto. Punktgleich mit Werder sind die TTF Liebherr Ochsenhausen, die bereits am vergangenen Dienstag mit 3:0 beim Post SV Mühlhausen gewonnen hatten (zum Bericht). Grenzau hingegen ist als einziges Team der Liga noch punktlos und steht weiterhin auf Platz zwölf, zwei Punkte hinter dem TTC indeland Jülich. „Wir hatten uns heute mehr ausgerechnet“, sagte Grenzau-Trainer Chris Pfeiffer. „Aber wir müssen die Niederlage akzeptieren und Bremen zum Sieg gratulieren.“

Zu den Berichten der Sonntagsspiele geht es hier.

 

Der 11. Spieltag in der Übersicht

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

Daniel Habesohn – Stefan Fegerl 2:3 (12:10, 8:11, 11:5, 9:11, 8:11)
Ovidiu Ionescu – Jakub Dyjas 0:3 (7:11, 8:11, 10:12)
Lubomir Jancarik – Simon Gauzy 1:3 (3:11, 9:11, 11:9, 8:11)

Borussia Düsseldorf – TTC Neu-Ulm 3:0

Kristian Karlsson – Viktor Brodd 3:0 (11:7, 11:5, 11:6)
Ricardo Walther – Gustavo Tsuboi 3:2 (13:11, 5:11, 9:11, 11:8, 11:7)
Anton Källberg – Abdel-Kader Salifou 3:1 (5:11, 11:7, 11:1, 11:3)

1. FC Saarbrücken TT – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:2

Darko Jorgic – Alvaro Robles 3:1 (12:14, 11:6, 11:3, 14:12)
Tomas Polansky – Benedikt Duda 3:2 (9:11, 12:14, 11:2, 11:9, 11:4)
Shang Kun – Paul Drinkhall 2:3 (11:9, 10:12, 4:11, 11:7, 9:11)
Darko Jorgic – Benedikt Duda 2:3 (11:7, 11:13, 9:11, 11:9, 9:11)
Patrick Franziska/Shang Kun – Alvaro Robles/Paul Drinkhall 3:0 (11:6, 11:6, 11:9)

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TSV Bad Königshofen 3:2

Ruwen Filus – Filip Zeljko 3:1 (11:6, 11:3, 8:11, 11:8)
Fan Bo Meng – Bastian Steger 1:3 (11:13, 5:11, 11:8, 4:11)
Tomislav Pucar – Mizuki Oikawa 3:1 (11:9, 11:5, 8:11, 11:8)
Thomas Keinath – Bastian Steger 0:3 (4:11, 3:11, 11:13)
Tomislav Pucar/Fan Bo Meng – Filip Zeljko/Mizuki Oikawa 3:2 (12:10, 7:11, 11:9, 5:11, 11:7)

ASV Grünwettersbach – TTC indeland Jülich 3:0

Wang Xi – Robin Devos 3:1 (11:7, 11:8, 8:11, 11:9)
Dang Qiu – Deni Kozul 3:0 (11:9, 11:4, 11:7)
Tobias Rasmussen – Dennis Klein 3:0 (11:6, 11:5, 11:8)

TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen 0:3

Kanak Jha – Marcelo Aguirre 1:3 (13:11, 4:11, 10:12, 6:11)
Anders Lind – Mattias Falck 0:3 (12:14, 9:11, 5:11)
Mihai Bobocica – Kirill Gerassimenko 2:3 (8:11, 11:9, 7:11, 11:9, 8:11)

 

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto