3:0 IN MÜHLHAUSEN: OCHSENHAUSEN SCHLIEßT ZUR SPITZE AUF



Zwei Tage nach dem Erfolg gegen Borussia Düsseldorf haben die TTF Liebherr Ochsenhausen am Dienstagabend den nächsten Sieg eingefahren: Durch das 3:0 beim Post SV Mühlhausen im vorgezogenen Spiel des 11. Spieltags schließt der Titelverteidiger vorerst zum Spitzenduo der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) auf.

Simon Gauzy

Simon Gauzy sorgte auf Position drei für den Endstand. (Foto: Nicolai Schaal)

Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit: 3:0 fertigten die TTF Liebherr Ochsenhausen den Post SV Mühlhausen ab und ließen dabei erneut die Abwesenheit von Hugo Calderano vergessen – so wie schon zwei Tage zuvor beim 3:1 gegen Borussia Düsseldorf. War es am Sonntag noch Simon Gauzy gewesen, der mit zwei Siegen den Löwenanteil am Erfolg hatte, meisterte dieses Mal Stefan Fegerl die vermeintlich schwerste Aufgabe des Abends.

Im Duell der Österreicher mit Daniel Habesohn musste der 31-Jährige zwar zunächst einen Rückschlag verkraften, als er den ersten Satz nach 9:4- und 10:9-Führung noch 10:12 verlor. Davon aber ließ sich Fegerl nicht aus der Ruhe bringen und brachte immer wieder auch schwierige Bälle zurück auf den Tisch. In teils spektakulär-brachialen Ballwechseln hatte der Ochsenhausener letztlich leicht die Nase vorne und setzte sich nach 11:8, 5:11, 11:9 und 11:8 mit 3:2 durch. „Das war ein Mini-Break“, sagte Fegerl nach der Partie. „Daniel war immer wieder am Drücker, aber ich habe die ganze Zeit an den Sieg geglaubt und mein bestes Tischtennis ausgepackt.“

Dyjas und Gauzy legen nach

Deutlich weniger spannend machten es im Anschluss Jakub Dyjas und Simon Gauzy. Dyjas, der bereits am Sonntag starke Nerven und starken Sport gezeigt hatte bei seinem 3:2 gegen Düsseldorfs Omar Assar, bekam es mit Ovidiu Ionescu zu tun, und behielt gegen den Rumänen mit 3:0 die Oberhand. Nach 11:7 und 11:8 wurde es lediglich im dritten Satz etwas enger, einen 3:6-Rückstand drehte Dyjas aber noch zum 12:10.

Nach der Pause sorgte Gauzy auf Position drei für den Endstand: Auf ein deutliches 11:3 im ersten Satz gegen Lubomir Jancarik folgte eine klare Führung im zweiten, ehe der Mühlhäuser plötzlich stärker wurde. Mit 11:9 rettete Gauzy den zweiten Satz ins Ziel, der dritte gehörte dann mit 11:9 Jancarik. Die Wende aber gab es nicht mehr: Mit 11:8 ging der vierte Satz an Gauzy, das Spiel war durch das 3:1 folglich entschieden.

Lubomir Jancarik

Lubomir Jancarik kämpfte sich nach Rückstand gegen Simon Gauzy gut zurück, unterlag letztlich aber 1:3. (Foto: Christian Habel)

Schreyer: „Geht jetzt Schlag auf Schlag“

„Das 0:3 spiegelt den Spielverlauf überhaupt nicht wider. Gerade das erste Match war ein offener Schlagabtausch – und wenn wir dieses gewonnen hätten, wäre der Druck aufseiten Ochsenhausens“, sagte Post-SV-Trainer Erik Schreyer. „Wir brauchen die Köpfe aber nicht hängenlassen, es geht jetzt Schlag auf Schlag, und wir werden weiter an uns arbeiten, um bald wieder zu gewinnen.“

Mit dem achten Saisonsieg und nun 16:6 Punkten hat Ochsenhausen vorerst nach Pluspunkten aufgeschlossen zu Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken TT und dem Zweiten Borussia Düsseldorf. Das Führungsduo weist aktuell 16:4 Punkte auf steigt am kommenden Sonntag in den 11. Spieltag ein. Der Vorsprung auf den TTC Schwalbe Bergneustadt auf dem ersten Nicht-Play-off-Platz fünf beträgt vier Zähler. Der Post SV Mühlhausen steht mit nun 10:12 Punkten auf dem neunten Rang und weist vier Punkte Rückstand auf den SV Werder Bremen (14:6) auf Rang vier auf.

 

Der 11. Spieltag in der Übersicht

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

Daniel Habesohn – Stefan Fegerl 2:3 (12:10, 8:11, 11:5, 9:11, 8:11)
Ovidiu Ionescu – Jakub Dyjas 0:3 (7:11, 8:11, 10:12)
Lubomir Jancarik – Simon Gauzy 1:3 (3:11, 9:11, 11:9, 8:11)

Sonntag, 24. November, 15 Uhr

Borussia Düsseldorf – TTC Neu-Ulm

1. FC Saarbrücken TT – TTC Schwalbe Bergneustadt

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TSV Bad Königshofen

ASV Grünwettersbach – TTC indeland Jülich

Montag, 25. November, 19 Uhr

TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen

 

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Beitragsbild oben: Nicolai Schaal