3:1 GEGEN BAD KÖNIGSHOFEN: MÜHLHAUSEN RÜCKT AUF PLATZ VIER VOR



Der Post SV Mühlhausen hat sich am Sonntag den vierten Saisonsieg und damit vorerst den vierten Platz in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) gesichert. Gegen den TSV Bad Königshofen holten die Thüringer am 8. Spieltag ein 3:1.

Filip Zeljko

Filip Zeljko glich durch seinen dritten Saisonsieg zum zwischenzeitlichen 1:1 für Bad Königshofen aus. (Foto: Hermann Zacher)

Der Motor des Post SV Mühlhausen läuft so langsam heiß. Nach durchwachsenem Saisonstart mit nur ausgeglichenem Punktekonto von 6:6 haben die Thüringer am 8. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) den vierten Saisonsieg eingefahren: Gegen den TSV Bad Königshofen gab es am Sonntag einen 3:1-Erfolg, durch den Mühlhausen mit nun 8:6 Punkten vorerst auf den vierten Tabellenplatz geklettert ist. „Es war ein Krimi heute, das muss ich erst mal sacken lassen. Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel für uns entschieden haben“, sagte Post-SV-Trainer Erik Schreyer nach der Partie. „Wir haben die Aufstellung nicht ideal getroffen, aber davon haben wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen. Heute waren wir in den engen Situationen wieder kaltschnäuziger als zuletzt.“

Weit aufgestoßen wurde die Tür für Mühlhausen am Sonntag durch Daniel Habesohn. Der Österreicher bekam es im Auftakteinzel mit dem überraschend auf Position zwei aufgebotenen Bastian Steger zu tun und lieferte sich mit dem 39-Jährigen ein abwechslungsreiches Match. Nachdem der erste Satz noch an Steger gegangen war, wehrte Habesohn im zweiten zwei Satzbälle seines Kontrahenten ab und glich zum 1:1 aus. Im dritten Satz schien Habesohn angesichts einer 8:4-Führung alles im Griff zu haben, Steger jedoch erzielte sechs Punkte in Serie zum abermaligen 10:8, wieder aber wehrte Habesohn ab, dieses Mal sogar insgesamt drei Satzbälle, und sicherte sich am Ende den Punkt. Letzten Endes stand ein 3:1 (8:11, 12:10, 13:11, 11:9) zu Buche zur Mühlhäuser 1:0-Führung.

Mengel ringt Salifou im Entscheidungssatz nieder

Zwar glich im Anschluss Filip Zeljko aus und feierte beim 3:1 (10:12, 11:9, 11:7, 11:7) gegen Lubomir Jancarik seinen dritten Saisonsieg. Die weiteren Einzel aber gehörten dann wieder Mühlhausen. Auf Position drei lieferten sich Steffen Mengel und Abdel-Kader Salifou einen heißen Kampf, den der Mühlhäuser im Entscheidungssatz mit seinem dritten von drei Matchbällen zum 3:2 (12:10, 10:12, 6:11, 12:10, 11:9)-Sieg für sich entschied. Anschließend endete der Nachmittag, wie er begonnen hatte: mit einem Sieg von Daniel Habesohn. Im Spitzeneinzel machte der 34-Jährige alles klar durch ein 3:1 (12:10, 11:7, 9:11, 11:2) gegen Zeljko.

„Wir haben heute drei-, vier-, fünfmal Satzführungen nicht nach Hause gebracht. So kann man ein Spiel nicht gewinnen“, sagte TSV-Manager Andreas Albert, dessen Team mit nun 4:10 Punkten auf dem zehnten Platz steht. Die Personalprobleme mit dem Fehlen von Kilian Ort aufgrund von Nackenbeschwerden wollte er nicht als Ausrede gelten lassen: „Wir haben mittlerweile vier gleichwertige Spieler“, ergänzte Albert mit Blick auf die überzeugenden Auftritte Zeljkos. „Er ist inzwischen in der Liga angekommen und hat selbst am Montag an seinem 24. Geburtstag drei Trainingseinheiten absolviert. Der Junge ist heiß.“

Bereits am Mittwoch hatte sich Borussia Düsseldorf mit 3:0 beim TTC Neu-Ulm durchgesetzt und damit die Tabellenführung ausgebaut. Den Bericht lesen Sie hier.

Der 8. Spieltag in der Übersicht

Post SV Mühlhausen – TSV Bad Königshofen 3:1
Daniel Habesohn – Bastian Steger 3:1 (8:11, 12:10, 13:11, 11:9)
Lubomir Jancarik – Filip Zeljko 1:3 (12:10, 9:11, 7:11, 7:11)
Steffen Mengel – Abdel-Kader Salifou 3:2 (12:10, 10:12, 6:11, 12:10, 11:9)
Daniel Habesohn – Filip Zeljko 3:1 (12:10, 11:7, 9:11, 11:2)

TTC Neu-Ulm – Borussia Düsseldorf 0:3
Hao Shuai – Kristian Karlsson 0:3 (5:11, 4:11, 7:11)
Emmanuel Lebesson – Timo Boll 2:3 (7:11, 11:7, 11:8, 6:11, 6:11)
Tiago Apolonia – Anton Källberg 2:3 (11:13, 8:11, 11:8, 11:6, 6:11)

Dienstag, 1. Dezember, 19 Uhr
1. FC Saarbrücken TT – TTC Zugbrücke Grenzau

Freitag, 4. Dezember, 19 Uhr
ASV Grünwettersbach – SV Werder Bremen

Freitag, 11. Dezember, 19 Uhr
TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC OE Bad Homburg

Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC Schwalbe Bergneustadt

Beitragsbild oben: Daniel Habesohn (Foto: Christian Habel)