DOPPEL MUSSTE RAN: FULDA-MABERZELL DISTANZIERT SV WERDER BREMEN



Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wehrt den Angriff des SV Werder Bremen ab. Die Bremer hätten am 4. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit den Osthessen gleichziehen können. Die machten im finalen Doppel aber kurzen Prozess.

Das nennt man einen gelungenen Saisonstart. Angriff eines Verfolgers abgewehrt und bisher lediglich beim Finalisten der vorangegangenen Saison, dem 1. FC Saarbrücken TT, verloren (2:3). Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hat am Freitagabend den dritten Sieg in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) eingefahren. Gegen den SV Werder Bremen ist es jedoch ein hartes Stück Arbeit gewesen. Erst das abschließende Doppel sicherte den Osthessen die nächsten zwei Zähler für die Tabelle.

Fan Bo Meng

Einzel verloren, Doppel gewonnen: Fan Bo Meng von Fulda-Maberzell (Foto: Johannes Ruppel)

Hier ließen Alexandre Cassin und Fan Bo Meng für die Fuldaer allerdings nichts anbrennen. Mit 3:0 wiesen sie das Bremer Doppel Kirill Gerassimenko und Marcelo Aguirre in weniger als 16 Minuten in die Schranken. Gerassimenko hatte zuvor schon im dritten Einzel gegen Cassin aufgeschlagen und sich immerhin einen Satzgewinn gesichert. Nach dem Spiel sagte Gerassimenko zur 2:3-Niederlage in Fulda: „Wir haben zwar verloren, aber es ist ein enges Spiel gewesen.“ Bremen habe so stark gekämpft, sei am Ende aber das unglücklichere zweier Teams gewesen.

Falck mit zwei Einzelsiegen für Bremen

Besser machte es Mattias Falck für die Norddeutschen. Seine Einzel gegen Fan Bo Meng (3:0) und Ruwen Filus (3:1) entschied der Schwede souverän für sich. Dass es für Bremen nicht zum Auswärtssieg gereicht hat, lag neben dem verlorenen Doppel auch am ersten Einzel. Das hatte der Fuldaer Quadri Aruna mit 3:1 gegen Hunor Szöcs gewonnen. „Am Ende sind wir sehr glücklich, gewonnen zu haben“, sagte Aurna nach der Partie. Szöcs sei für ihn kein einfacher Gegner gewesen. „Im ersten Satz war ich nicht gut drin. Ich bin froh, zurückgekommen zu sein.“

Fulda-Maberzell hat nun 6:2 Punkte auf dem Konto. Bremen hingegen verharrt bei zwei Punkten, statt nach Siegen mit den Osthessen gleichzuziehen. Am Sonntag empfangen die Bremer den bis dahin sieglosen TTC OE Bad Homburg. Fulda reist am selben Tag zum Tabellennachbarn Neu-Ulm.

Der 4. Spieltag in der Übersicht

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – SV Werder Bremen 3:2
Quadri Aruna – Hunor Szöcs 3:1 (11:13; 11:8; 11:7; 11:5)
Fan Bo Meng – Mattias Falck 0:3 (6:11; 6:11; 10:12)
Alexandre Cassin – Kirill Gerassimenko 3:1 (12:10; 9:11; 11:7; 11:8)
Ruwen Filus – Mattias Falck 1:3 (1:11; 8:11; 11:9; 7:11)
Alexandre Cassin/Fan Bo Meng – Kirill Gerassimenko/Marcelo Aguirre 3:0 (11:7; 11:9; 11:5)

TTC OE Bad Homburg – TTC Schwalbe Bergneustadt 0:3
Yuta Tanaka – Alberto Mino 0:3 (7:11; 6:11; 9:11)
Rares Sipos – Benedikt Duda 2:3 (11:8; 11:13; 5:11; 11:7; 9:11)
Lubomir Jancarik – Alvaro Robles 1:3 (5:11; 6:11; 11:5; 5:11)

1. FC Saarbrücken TT – TSV Bad Königshofen 3:2
Patrick Franziska – Kilian Ort 3:0 (11:7, 11:6, 11:6)
Darko Jorgic – Bastian Steger 1:3 (11:7, 13:15, 7:11, 8:11)
Tomas Polansky – Maksim Grebnev 3:2 (11:8, 11:9, 8:11, 10:12, 11:5)
Patrick Franziska – Bastian Steger 0:3 (9:11, 9:11, 8:11)
Darko Jorgic/Tomas Polansky – Kilian Ort/Maksim Grebnev 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:6)

Borussia Düsseldorf – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0
Anton Källberg – Patrick Baum 3:0 (11:9, 11:7, 11:2)
Dang Qiu – Cristian Pletea 3:1 (7:11, 11:1, 11:3, 11:7)
Kristian Karlsson – Nils Hohmeier 3:0 (14:12, 11:9, 11:2)

Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach 3:2
Steffen Mengel – Ricardo Walther 1:3 (7:11, 11:4, 9:11, 8:11)
Daniel Habesohn – Wang Xi 2:3 (11:9, 8:11, 11:5, 8:11, 8:11)
Ovidiu Ionescu – Deni Kozul 3:1 (11:6, 11:7, 11:13, 11:5)
Steffen Mengel – Wang Xi 3:2 (13:11, 9:11, 11:3, 9:11, 11:5)
Irvin Bertrand/Daniel Habesohn – Ricardo Walther/Tobias Rasmussen 3:2 (6:11, 13:11, 11:6, 7:11, 11:2)

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Neu-Ulm 3:2
Simon Gauzy – Tiago Apolonia 2:3 (8:11; 11:9; 12:10; 7:11; 8:11)
Kanak Jha – Vladimir Sidorenko 3:2 (9:11; 11:8; 11:7; 5:11; 11:7)
Samuel Kulczycki – Lev Katsman 1:3 (11:13; 11:5; 9:11; 8:11)
Simon Gauzy – Vladimir Sidorenko 3:0 (11:7; 11:3; 11:5)
Samuel Kulczycki/Maciej Kubik – Tiago Apolonia/Lev Katsman 3:1 (6:11; 12:10; 11:8; 17:15)

Beitragsbild oben: Quadri Aruna (Foto: Christian Habel)