BERGNEUSTADT VERKÜRZT DEN RÜCKSTAND AUF DIE TOP VIER



Der TTC Schwalbe Bergneustadt hat den Rückstand auf die Play-off-Ränge am Montag wieder verkürzt: Durch den 3:2-Sieg beim TTC indeland Jülich liegen die Oberberger als Fünfter je zwei Punkte hinter Düsseldorf und Ochsenhausen. Zudem setzte sich am 14. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) der ASV Grünwettersbach ebenfalls mit 3:2 gegen den TSV Bad Königshofen durch.

Ewout Oostwouder

Ewout Oostwouder feierte am Montag seinen ersten Saisonsieg, zum zweiten Punktgewinn Jülichs reichte das letztlich allerdings nicht. (Foto: Margret Nündel)

Beim TTC indeland Jülich allerdings hatte der TTC Schwalbe Bergneustadt mehr Probleme als erwartet, erst das Doppel machte den Unterschied zugunsten des Favoriten – und auch dieses nur hauchzart. Alvaro Robles und Paul Drinkhall hatten vier Sätze lang einige Probleme mit Deni Kozul und Ewout Oostwouder, nach 7:11, 11:8, 7:11 und 11:5 ging es in den Entscheidungssatz, und erst in diesem spielten die Bergneustädter dann ihre Qualität besser aus. Plötzlich zogen sie auf 10:2 davon, entschieden das Match damit praktisch vor und brachten den 3:2-Sieg Bergneustadts schließlich mit 11:2 in trockene Tücher. „Wir sind sehr glücklich, heute zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen und weiter im Rennen um die Play-offs zu sein“, sagte Benedikt Duda.

Zuvor war es durchwachsen gelaufen für den Favoriten: Während Robles eine tadellose Leistung zeigte und den TTC Schwalbe durch seinen 3:0 (11:4, 11:7, 11:5)-Sieg mit 1:0 in Führung brachte, folgte im zweiten Einzel des Abends der erste Rückschlag. Oostwouder glich für die Gastgeber aus: Gegen Alberto Miño, der anstelle von Duda im Aufgebot Bergneustadts stand, feierte der Niederländer beim 3:1 (11:9, 8:11, 11:3, 11:6) seinen ersten Saisonsieg. „Ich habe die letzten zwei Sätze gut gespielt“, sagte Oostwouder im Anschluss, „jetzt freue ich mich sehr über meinen Sieg, auch wenn es leider für die Mannschaft nicht gereicht hat.“ Im Anschluss behielt zunächst Drinkhall mit 3:1 (11:6, 10:12, 11:9, 11:6) die Oberhand über Kozul, ehe Devos gegen den eingewechselten Duda mit 3:1 (11:7, 11:9, 7:11, 11:7) wiederum ausglich und damit das Doppel erzwang – allerdings mit dem besseren Ende für Bergneustadt.

Wang Xi

Wang Xi war mit Sieg in Einzel und Doppel der Matchwinner für den ASV. (Foto: Friedrich Haubner)

Grünwettersbach knackt ersatzgeschwächtes Bad Königshofen

Auf Platz sechs geschoben hat sich derweil am Montag der ASV Grünwettersbach. Gegen den ersatzgeschwächten TSV Bad Königshofen setzten sich die Badener ebenfalls im Doppel durch. Durch das 3:2 steht der ASV bei nun 16:12 Punkten, während Bad Königshofen als Siebter 14:14 Punkte auf dem Konto hat. „Natürlich freue ich mich über die zwei Punkte, auch wenn es personell bei beiden Teams durch den Termin etwas schwierig war“, sagte ASV-Manager Martin Werner.

Paroli vermochte Grünwettersbach am Montag lediglich Bastian Steger zu bieten. Der 38-Jährige agierte wieder einmal souverän für Bad Königshofen und fuhr zwei Punkte ein. Zunächst gegen Tobias Rasmussen: Im zweiten Einzel des Abends lag Steger nach 12:14 und 9:11 bereits mit 0:2 Sätzen zurück, fand dann gegen den 23-jährigen Dänen aber besser ins Spiel. Mit 11:9, 11:5 und 12:10 sorgte Steger schließlich für seinen 3:2-Sieg und damit für das 1:1 des TSV. Zuvor hatte Dang Qiu beim 3:2 (11:6, 9:11, 11:7, 11:13, 11:9) gegen Filip Zeljko den erwarteten Sieg eingefahren. Nach Stegers erstem Auftritt brachte Wang Xi den ASV wieder in Front: Kilian Ort musste nach einem 10:12 im ersten Satz aufgeben, der 23-Jährige leidet nach wie vor an Leistenproblemen. Steger führte die Gäste im Anschluss ins Doppel mit einem 3:1 (9:11, 11:2, 11:5, 12:10) gegen Qiu. Im diesem schlugen sich Bad Königshofen und insbesondere der angeschlagene Ort an der Seite Zeljkos zwar wacker, der Sieg aber ging mit 3:1 (11:3, 7:11, 13:11, 12:10) letztlich an Rasmussen/Wang. „Wir wussten von vornherein, dass es heute schwer werden würde“, sagte Steger anschließend mit Blick auf Orts Verletzung. „Am Ende konnten wir nicht mit einem Sieg rechnen, obwohl es lange eng war.“

Drei Partien des 14. Spieltags standen bereits am Sonntag in der TTBL an, unter anderem setzte sich der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell überraschend mit 3:2 bei Borussia Düsseldorf durch. Die Berichte lesen Sie hier.

 

Der 14. Spieltag in der Übersicht

TTC Zugbrücke Grenzau – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3

Kanak Jha – Jakub Dyjas 3:2 (5:11, 11:9, 6:11, 11:9, 13:11)
Anders Lind – Simon Gauzy 2:3 (8:11, 11:9, 8:11, 11:8, 9:11)
Mihai Bobocica – Stefan Fegerl 2:3 (11:5, 9:11, 8:11, 11:9, 10:12)
Kanak Jha – Simon Gauzy 0:3 (9:11, 9:11, 2:11)

Borussia Düsseldorf – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 2:3

Kristian Karlsson – Fan Bo Meng 3:0 (11:3, 11:8, 11:7)
Anton Källberg – Ruwen Filus 3:0 (11:1, 11:8, 11:8)
Ricardo Walther – Tomislav Pucar 1:3 (11:5, 7:11, 10:12, 7:11)
Kristian Karlsson – Ruwen Filus 1:3 (11:8, 6:11, 11:13, 3:11)
Ricardo Walther/Anton Källberg – Tomislav Pucar/Fan Bo Meng 2:3 (11:5, 9:11, 6:11, 11:4, 13:15)

1. FC Saarbrücken TT – Post SV Mühlhausen 3:1

Shang Kun – Erik Schreyer 3:0 (11:6, 11:7, 11:4)
Tomas Polansky – Lubomir Jancarik 3:0 (11:9, 11:8, 12:10)
Darko Jorgic – Ovidiu Ionescu 0:3 (8:11, 13:15, 3:11)
Shang Kun – Lubomir Jancarik 3:1 (11:8, 9:11, 12:10, 11:9)

ASV Grünwettersbach – TSV Bad Königshofen 3:2

Dang Qiu – Filip Zeljko 3:2 (11:6, 9:11, 11:7, 11:13, 11:9)
Tobias Rasmussen – Bastian Steger 2:3 (14:12, 11:9, 9:11, 5:11, 10:12)
Wang Xi – Kilian Ort 3:0 (12:10, 11:0, 11:0)
Dang Qiu – Bastian Steger 1:3 (11:9, 2:11, 5:11, 10:12)
Tobias Rasmussen/Wang Xi – Kilian Ort/Filip Zeljko 3:1 (11:3, 7:11, 13:11, 12:10)

TTC indeland Jülich – TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3

Robin Devos – Alvaro Robles 0:3 (4:11, 7:11, 5:11)
Ewout Oostwouder – Alberto Miño 3:1 (11:9, 8:11, 11:3, 11:6)
Deni Kozul – Paul Drinkhall 1:3 (6:11, 12:10, 9:11, 6:11)
Robin Devos – Benedikt Duda 3:1 (11:7, 11:9, 7:11, 11:7)
Deni Kozul/ Ewout Oostwouder – Alvaro Robles/Paul Drinkhall 2:3 (11:7, 8:11, 11:7, 5:11, 2:11)

Dienstag, 17. Dezember, 19 Uhr

SV Werder Bremen – TTC Neu-Ulm

 

Jetzt Tickets sichern für das Liebherr Pokal-Finale 2019/20

Wer die Stars der Tischtennis Bundesliga (TTBL) live erleben möchte, der hat am 4. Januar 2020 die Chance dazu. Dann steigt in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm das Liebherr Pokal-Finale 2019/20 – spannend und kompakt mit Halbfinals und Finale an einem Tag. Erleben Sie hautnah, wie die TTF Liebherr Ochsenhausen, Borussia Düsseldorf, der 1. FC Saarbrücken TT und der ASV Grünwettersbach um den ersten Titel der Saison kämpfen. Tickets sind ab sofort erhältlich – und noch bis Heiligabend erhalten Sie 20 Prozent Rabatt. Einfach bei der Bestellung den Promo-Code Weihnachtsmann eingeben, und schon sind Sie dabei! Für Gruppen und Vereine gibt es zudem das beliebte Gruppenticket, Familien profitieren vom Familienticket.

Bestellen Sie Ihr Ticket einfach und unkompliziert über das Internet. Mit [email protected] können Sie sich Ihre Karten direkt zu Hause ausdrucken.

TICKETSHOP

Oder einfach per Telefon bestellen und sich die Karten nach Hause liefern lassen.

0180 60 50 400

(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)

 

Beitragsbild oben: Paul Drinkhall (Foto: Henning Braun)