BREMEN LÖST LETZTES FINAL-FOUR-TICKET



Der SV Werder Bremen steht nach einer souveränen Vorstellung gegen den TSV Bad Königshofen im Liebherr Pokal-Finale 2017/18. Dem Aufsteiger aus Unterfranken gelingt im hohen Norden kein einziger Satzgewinn.

Bastian Steger

Ohne Probleme gegen Kilian Ort: Bastian Steger (Foto: Vorberg)

Manchmal geht es beinahe zu einfach: Der SV Werder Bremen gewinnt das Pokal-Viertelfinale gegen Aufsteiger TSV Bad Königshofen ohne einen einzigen Satzverlust und trifft am 6. Januar 2018 im Liebherr Pokal-Finale auf Rekordsieger und Titelverteidiger Borussia Düsseldorf. „Mit dem Achtelfinal-Sieg gegen Fulda haben wir uns den Weg gewissermaßen freigemacht“, fand Werder-Trainer Cristian Tamas. „Wir waren heute einfach da, waren konzentriert und bissig“

Zum Auftakt in der Bremer Klaus-Dieter-Fischer-Halle brachte Bremens Spitzenspieler Bastian Steger die Grün-Weißen gegen Kilian Ort auf Kurs, ehe Omar Assar gegen Slowenies EM-Helden Darko Jorgic erhöhte. Dabei war Jorgic keinesfalls chancenlos, ließ jedoch eine 6:1-Führung im dritten Satz ungenutzt und musste schließlich auch den dritten Durchgang abgeben.

Nach der Pause konnte Filip Zeljko, der den verhinderten Spitzenspieler Mizuki Oikawa vertrat, das Duell mit Werder-Neuzugang Florent Lambiet nur im ersten Satz offen gestalten, ehe Bremens Belgier den klaren 3:0-Erfolg perfekt machte. „Natürlich wäre das Spiel mit Oikawa ein anderes geworden. Allerdings hat auch er in der Liga nicht gegen uns punkten können“, so Tamas.

Für Bremen geht damit eine lange Durststrecke zu Ende. Erstmals seit der Saison 2014/15 steht die Tamas-Truppe wieder in einem Final-Turnier um den Deutschen Tischtennis-Pokal. Viel Zeit zum Feiern bleibt Bremen allerdings nicht. Bereits am Sonntag kommt es in der Liga zur Generalprobe für den 6. Januar, wenn Düsseldorf zu Gast ist.

Das Spiel in der Übersicht

SV Werder Bremen – TSV Bad Königshofen 3:0
Bastian Steger – Kilian Ort 3:0 (11:8, 11:2, 11:6)
Omar Assar – Darko Jorgic 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
Florent Lambiet – Filip Zeljko 3:0 (13:11, 11:6, 11:9)