BREMEN SIEGT MIT MÜHE: 3:2 IN NEU-ULM



Dritter Sieg im dritten Saisonspiel für den SV Werder Bremen: Beim TTC Neu-Ulm hatten die Hanseaten am Dienstagabend zwar mächtig zu kämpfen, setzten sich in der vorgezogenen Partie des 3. Spieltags der Tischtennis Bundesliga (TTBL) aber letztlich mit 3:2 durch.

Tiago Apolonia

Tiago Apolonia unterlag eingangs Hunor Szöcs, brachte den TTC Neu-Ulm mit seinem Sieg gegen Mattias Falck aber ins Doppel. (Foto: BeLa Sportfoto)

Am Ende musste schon wieder das Doppel her. Ein Umstand, mit dem beide Teams in der noch jungen Saison bereits Erfahrungen gemacht hatten, und das jeweils beim ASV Grünwettersbach: Während der TTC Neu-Ulm am 1. Spieltag mit 2:3 in Baden unterlegen war, hatte der SV Werder Bremen eine Woche später einen 3:2-Sieg beim ASV gefeiert. Ein Wegweiser für das Match am Dienstag?

Beim entscheidenden Duell zwischen beiden Klubs schien rasch alles klar zu sein, zumindest zwei Sätze lang: Hunor Szöcs und Kirill Gerassimenko verbuchten gegen Abdel-Kader Salifou und Kay Stumper schnell eine 2:0-Satzführung – dann jedoch kämpfte sich das Neu-Ulmer Duo plötzlich wieder heran. Mit 11:4 sorgten Salifou/Stumper nicht nur für den 1:2-Anschluss, sondern auch für eine Kampfansage an die Bremer. Und diese zeigte Wirkung: Hin und her ging es im vierten Satz, den ersten Matchball der Bremer wehrten die Gastgeber ab und verbuchten ihrerseits einen Satzball. Das bessere Ende für sich aber hatten Szöcs/Gerassimenko, die den Satz mit 13:11 für sich entschieden und durch das 3:1 den dritten Werder-Saisonsieg eintüteten.

„So lange wir gewinnen, ist alles in Ordnung“

„Bereits nach dem 3:2 in Grünwettersbach habe ich gesagt, dass wir solche Spiele öfter erleben werden“, erklärte Werder-Trainer Cristian Tamas nach dem Spiel, „doch ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell passiert. Aber so lange wir gewinnen, ist alles in Ordnung.“

Zuvor war die Form der EM-Medaillengewinner ein entscheidender Faktor für das Spiel gewesen. Da war einerseits auf Seiten Neu-Ulms Tiago Apolonia: Der 33 Jahre alte Portugiese, der noch am Sonntag das EM-Finale mit Portugal gespielt hatte, erwischte zwar einen bitteren Start bei der 1:3-Niederlage gegen Szöcs, sorgte aber im vierten Einzel des Abends beim 3:2 gegen Mattias Falck nicht nur für ein Ausrufezeichen, sondern auch für den 2:2-Ausgleich.

Mattias Falck

Ein gebrauchter Tag war es für Mattias Falck: Der Vizeweltmeister unterlag sowohl Abdel-Kader Salifou als auch Tiago Apolonia 2:3. (Foto: Martin Stöver)

Falck unterliegt gegen Salifou

Und da wäre eben jener Mattias Falck, der offenkundig einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte: Der Vizeweltmeister und EM-Bronzemedaillengewinner aus Schweden nämlich unterlag nicht nur gegen Apolonia, sondern hatte zuvor überraschend trotz 1:0- und 2:1-Satzführung auch das Nachsehen gegen den Weltranglisten-251. Abdel-Kader Salifou gehabt und damit Neu-Ulm den Weg zurück in die Begegnung geebnet.

Im dritten Einzel hatte sich zwischenzeitlich Gerassimenko mit 3:1 gegen Stumper durchgesetzt. Der 16 Jahre alte Neu-Ulmer zeigte dabei sein Potenzial, spielte beim TTBL-Debüt ohne Nervosität und mit großer Aggressivität. Tugenden, die im abschließenden Doppel erneut zu sehen waren – aber eben unbelohnt blieben. „Ich war am Anfang sehr nervös, vor allem im ersten Satz“, gestand Stumper, „dann habe ich besser reingefunden.“ Zur Lage Neu-Ulms mit drei Niederlagen nach drei Spielen meinte der Youngster: „Wir haben zweimal Pech gehabt. Wir werden weiter unser Bestes geben, um in den nächsten Spielen möglichst viele Punkte zu holen.“

 

Der 3. Spieltag in der Übersicht

TTC Neu-Ulm – SV Werder Bremen 2:3

Tiago Apolonia – Hunor Szöcs 1:3 (9:11, 8:11, 11:8, 8:11)
Abdel-Kader Salifou – Mattias Falck 3:2 (4:11, 11:6, 3:11, 11:6, 11:8)
Kay Stumper – Kirill Gerassimenko 1:3 (7:11, 11:7, 7:11, 8:11)
Tiago Apolonia – Mattias Falck 3:2 (11:5, 6:11, 16:14, 8:11, 12:10)
Abdel-Kader Salifou/Kay Stumper – Hunor Szöcs/Kirill Gerassimenko 1:3 (8:11, 4:11, 11:4, 11:13)

 

Freitag, 13. September, 20 Uhr

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC indeland Jülich

Sonntag, 15. September, 15 Uhr

TSV Bad Königshofen – ASV Grünwettersbach

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Zugbrücke Grenzau

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Borussia Düsseldorf

Post SV Mühlhausen – 1. FC Saarbrücken TT

 

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Beitragsfoto oben: Martin Stöver