BREMEN TRIUMPHIERT, OCHSENHAUSEN ROUTINIERT



Der SV Werder Bremen thront ganz oben: Das Duell der bis dahin Ungeschlagenen gegen den TSV Bad Königshofen ist am Dienstagabend mit 3:1 zugunsten der Hanseaten gelaufen, der 4. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) ist damit komplett. In der vorgezogenen Partie des 5. Spieltags haben sich zeitgleich die TTF Liebherr Ochsenhausen mit 3:1 gegen den ASV Grünwettersbach durchgesetzt und damit den vierten Pflichtspiel-Erfolg in Serie verbucht.

Kirill Gerassimenko

3:0 gegen Mizuki Oikawa – Kirill Gerassimenko legte einen starken Auftritt hin. (Foto: BeLa Sportfoto)

Matchwinner für den SV Werder Bremen war Mattias Falck: Der Vizeweltmeister aus Schweden, der zuletzt kleinere Akklimatisierungsprobleme in der TTBL hatte, war am Dienstagabend nicht zu bezwingen und steuerte zwei Punkte zum 3:1-Sieg seines Teams bei. Zunächst holte Falck gegen Filip Zeljko mit 3:1 den erwarteten Erfolg, ehe es im vierten Einzel des Abends zum mit Spannung erwarteten Duell mit Bastian Steger kam. Gegen den bis dahin in der Liga noch ungeschlagenen Ex-Bremer lag Falck zwar im ersten Satz rasch 1:7 hinten, kämpfte sich aber zurück und nutzte schließlich den ersten Satzball zum 12:10. Nachdem auch der zweite Satz mit 11:6 zugunsten des Weltranglistenneunten gelaufen war, schien Steger auf dem Vormarsch: 10:3 führte der 38-Jährige im dritten Satz – doch Falck wehrte alle sieben Satzbälle ab, erkämpfte sich seinerseits einen Matchball, den er zum 12:10 und damit zum Bremer 3:1-Sieg nutzte. „Ich habe zweimal deutlich geführt, das ist einfach richtig ärgerlich“, sagte Steger im Anschluss.

Zwischen diesen beiden Falck-Erfolgen hatte Steger ein 3:0 gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Hunor Szöcs verbucht, während sich Bremens Kirill Gerassimenko überraschend deutlich ebenfalls mit 3:0 gegen Mizuki Oikawa durchsetzte. „Ich habe mit Cristian Tamas meine Taktik vor dem Spiel abgestimmt“, sagte Gerassimenko, „das hat sehr gut funktioniert. Im letzten Spiel hat sich Mattias dann super zurückgekämpft, der dritte Satz war unglaublich.“ Für Bremen war es der vierte Sieg im vierten Saisonspiel, die Hanseaten sind damit das einzige noch ungeschlagene Team der Liga, während Bad Königshofen nach den Erfolgen gegen Grenzau (3:0), Jülich (3:1) und Grünwettersbach (3:0) erstmals in der noch jungen Spielzeit unterlag.

Doppelter Erfolg für Calderano

Hugo Calderano

Hugo Calderano kommt immer besser in Schwung, am Dienstag fuhr er zwei Siege ein. (Foto: BeLa Sportfoto)

Den dritten Sieg in der TTBL und den vierten Pflichtspiel-Sieg in Folge fuhren zeitgleich die TTF Liebherr Ochsenhausen ein, die gegen den ASV Grünwettersbach 3:1 gewannen. Schlüsselfigur war hier Hugo Calderano, der das Auftakteinzel gegen Tobias Rasmussen mit 3:0 ebenso gewann wie das vierte Einzel des Abends gegen Wang Xi mit 3:1. Insbesondere das Duell der beiden Einser war ein Husarenstreich des Brasilianers: Mit aggressivem Spiel ließ er Wang, der sich zuvor mit 3:2 gegen Simon Gauzy durchgesetzt hatte, keine Chance, mit 11:4 und 11:8 holte er die ersten beiden Sätze. Zwar ging Satz Nummer drei mit 11:9 an den Deutsch-Chinesen, an Calderanos Sieg aber kam kein Zweifel mehr auf. Durch ein 11:4 im vierten Satz machte der 23-Jährige alles klar. „Ich habe alles gegeben, aber Hugo ist sehr stark und hat unglaublich gut gespielt“, sagte Wang.

Den weiteren Punkt zum Ochsenhausener 3:1-Erfolg steuerte Jakub Dyjas bei. Der Pole lieferte sich ein heißes Duell mit Dang Qiu, in dem die Vorteile immer wieder zu wechseln schienen – mit dem besseren Ende zum 3:2 für Dyjas. „Es war ein sehr hartes Spiel“, sagte Dyjas, „ich habe meine Taktik geändert, und es hat geklappt. Ich bin sehr froh, dass ich den Punkt geholt und wir letztlich das Spiel gewonnen haben.“

 

Der 4. Spieltag in der Übersicht

TTC Neu-Ulm – 1. FC Saarbrücken TT 3:2

Tiago Apolonia – Cristian Pletea 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)
Abdel-Kader Salifou – Darko Jorgic 0:3 (6:11, 6:11, 3:11)
Gustavo Tsuboi – Tomas Polansky 1:3 (3:11, 11:5, 11:13, 9:11)
Tiago Apolonia – Darko Jorgic 3:0 (11:9, 11:8, 11:6)
Abdel-Kader Salifou/Gustavo Tsuboi – Cristian Pletea/Tomas Polansky 3:1 (8:11, 16:14, 11:6, 11:9)

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Post SV Mühlhausen 1:3

Ruwen Filus – Ovidiu Ionescu 3:0 (11:5, 11:5, 11:7)
Fan Bo Meng – Daniel Habesohn 0:3 (9:11, 9:11, 6:11)
Tomislav Pucar – Steffen Mengel 0:3 (8:11, 13:15, 8:11)
Ruwen Filus – Daniel Habesohn 2:3 (13:11, 11:3, 10:12, 8:11, 9:11)

TTC Zugbrücke Grenzau – Borussia Düsseldorf 2:3

Anders Lind – Omar Assar 1:3 (5:11, 5:11, 11:6, 5:11)
Ioannis Sgouropoulos – Ricardo Walther 1:3 (7:11, 16:14, 4:11, 9:11)
Kanak Jha – Anton Källberg 3:2 (6:11, 4:11, 11:7, 11:8, 11:7)
Anders Lind – Ricardo Walther 3:2 (13:11, 6:11, 13:11, 6:11, 13:11)
Kanak Jha/Mihai Bobocica – Anton Källberg/Omar Assar 1:3 (4:11, 11:5, 2:11, 7:11)

TTC indeland Jülich – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

Robin Devos – Stefan Fegerl 2:3 (4:11, 4:11, 11:8, 12:10, 3:11)
Deni Kozul – Jakub Dyjas 1:3 (9:11, 8:11, 11:7, 4:11)
Dennis Klein – Vladimir Sidorenko 2:3 (9:11, 11:3, 11:5, 7:11, 7:11)

ASV Grünwettersbach – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:1

Wang Xi – Benedikt Duda 3:1 (11:6, 6:11, 11:6, 12:10)
Tobias Rasmussen – Alvaro Robles 0:3 (1:11, 8:11, 7:11)
Dang Qiu – Paul Drinkhall 3:0 (11:4, 11:6, 11:6)
Wang Xi – Alvaro Robles 3:1 (8:11, 11:5, 11:5, 11:7)

SV Werder Bremen – TSV Bad Königshofen 3:1

Mattias Falck – Filip Zeljko 3:1 (11:9, 7:11, 11:2, 11:9)
Hunor Szöcs – Bastian Steger 0:3 (8:11, 9:11, 8:11)
Kirill Gerassimenko – Mizuki Oikawa 3:0 (13:11, 11:8, 11:3)
Mattias Falck – Bastian Steger 3:0 (12:10, 11:6, 12:10)

 

Der 5. Spieltag in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – ASV Grünwettersbach 3:1

Hugo Calderano – Tobias Rasmussen 3:0 (11:7, 12:10, 11:8)
Simon Gauzy – Wang Xi 2:3 (7:11, 5:11, 11:7, 11:5, 8:11)
Jakub Dyjas – Dang Qiu 3:2 (12:10, 9:11, 11:8, 6:11, 11:8)
Hugo Calderano – Wang Xi 3:1 (11:4, 11:8, 9:11, 11:4)

Freitag, 27. September, 19 Uhr

1. FC Saarbrücken TT – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Sonntag, 29. September, 15 Uhr

TSV Bad Königshofen – TTC Neu-Ulm

TTC Schwalbe Bergneustadt – SV Werder Bremen

Borussia Düsseldorf – TTC indeland Jülich

Post SV Mühlhausen – TTC Zugbrücke Grenzau

 

Jetzt Tickets sichern für das Liebherr Pokal-Finale 2019/20

Wer die Stars der Tischtennis Bundesliga (TTBL) live erleben möchte, der hat am 4. Januar 2020 die Chance dazu. Dann steigt in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm das Liebherr Pokal-Finale 2019/20 – spannend und kompakt mit Halbfinals und Finale an einem Tag. Tickets sind ab sofort erhältlich und kosten in der günstigsten Kategorie 15 € (ermäßigt 13 €). Für Gruppen und Vereine gibt es wieder das beliebte Gruppenticket zum Sonderpreis von 11,90 € ab 10 Tickets. Familien profitieren vom Familienticket.

Bestellen Sie Ihr Ticket einfach und unkompliziert über das Internet. Mit [email protected] können Sie sich Ihre Karten direkt zu Hause ausdrucken.

TICKETSHOP

Oder einfach per Telefon bestellen und sich die Karten nach Hause liefern lassen.

0180 60 50 400

(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)

 

Beitragsfoto oben: BeLa Sportfoto