CALDERANO MACHT DEN UNTERSCHIED



Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben am Montagabend in der Nachholpartie des 6. TTBL-Spieltages beim SV Werder Bremen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren. Ein souveräner Hugo Calderano und Simon Gauzy an Position drei besorgten die Punkte für die Gäste. Bei Werder trauerte man vor allem der Niederlage von Kirill Gerassimenko nach. 

Zunächst gab es vor knapp 300 Zuschauern in Bremen, wo ab Dienstag die German Open stattfinden, keine Überraschungen. Werders schwedischer Topspieler Mattias Falck gab sich gegen Stefan Fegerl ebenso keine Blöße wie auf der Gegenseite Hugo Calderano gegen den erstmals in dieser Saison zum Einsatz kommenden Marcelo Aguirre. Der Mann aus Paraguay verlor mit 0:3, war aber in den drei Durchgängen durchaus nah dran am Satzgewinn. 

Das Schlüsselspiel gab es beim Stande von 1:1 wie so oft an Position drei, wo der Bremer Kirill Gerassimenko gegen Simon Gauzy zunächst überhaupt nicht ins Spiel fand und die ersten beiden Sätze haushoch verlor. Doch der Kasache im Werder-Dress steigerte sich zusehends, konnte zum 2:2 egalisieren und war auch im Entscheidungssatz mit dem psychologischen Vorteil im Rücken, einen 0:2-Satzrückstand umgebogen zu haben, anfangs obenauf. Gerassimenko lag beim Seitenwechsel mit 5:2 in Front, ehe Gauzy - unlängst Viertelfinalist bei den Swedish Open - sieben Punkte in Folge gelangen und das phasenweise hochklassige Match zu seinen Gunsten entschied. 

Damit war die Vorlage für Ochsenhausens Nummer eins, Hugo Calderano, gegeben. Und der Brasilianer, Nummer 6 in der Welt, ließ sich die Chance im Spitzenspiel gegen Mattias Falck nicht nehmen. Das Duell der zwei Top-Ten-Asse – Falck ist aktuell die Nummer 9 in der Welt – war ein überraschend einseitiges. Calderano hatte mit dem für viele unangenehmen Spielstil des Schwedens keine größeren Probleme, gewann sehr souverän, während Falck nicht seinen besten Tag erwischt hatte. „Ein großer Sieg für uns, ich freue mich sehr. Ich habe sehr gut gespielt. Mattias ist einer der besten Spieler der Welt. Ich habe heute mein bestes Niveau gezeigt“, sagte Hugo Calderano. 

„Ich denke, es war insgesamt ein gutes Match und ein großer Fight von uns. Wir müssen daraus lernen und dann am besten wieder mit Siegen zurückkommen“, so Bremens Marcelo Aguirre nach der Partie. 

Mit dem Erfolg hat sich der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger Ochsenhausen wieder nach oben in der Tabelle orientiert und liegt jetzt punktgleich mit 8:4-Zählern gleichauf mit Bremen, Mühlhausen und Bergneustadt, hinter dem Führungstrio Saarbrücken, Bad Königshofen und Düsseldorf (jeweils 10:2 Punkte).

SV Werder Bremen – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3
Mattias Falck – Stefan Fegerl 3:1 (7:11, 11:2, 11:7, 11:7)
Marcelo Aguirre – Hugo Calderano 0:3 (8:11, 10:12, 9:11)
Kirill Gerassimenko – Simon Gauzy 2:3 (2:11, 5:11, 11:9, 11:8, 6:11)
Mattias Falck – Hugo Calderano 0:3 (6:11, 5:11, 6:11)

 

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto