DER WEG INS FINAL FOUR



Enttäuschungen, Überraschungen und Sensationen – wir blicken zurück auf eine Pokalsaison, die es wahrlich in sich hatte.

Dubravko Skoric, Hugo Calderano, TTF Liebherr Ochsenhausen, Saison 2016/17

Erneutes Aus im Achtelfinale: TTF-Coach Skoric und sein Schützling Hugo Calderano (Foto: Schaal)

Manchmal ist es wie verhext. So wie im Fußball zuweilen das entscheidende Tor einfach nicht fallen will, so verpassten die TTF Liebherr Ochsenhausen auch im zweiten Jahr das Final Four vor ihrer Haustür. In der Vorsaison scheiterten die Oberschwaben im Achtelfinale an Grenzau, dieses Mal stolperten Simon Gauzy und Co. in der Runde der besten 16 Mannschaften über Bremen. Und wieder war die Enttäuschung groß. „Wir wollten in diesem Pokalspiel einfach zu viel mit der Brechstange“, sagt Cheftrainer Dubravko Skoric rückblickend. Eine Runde später war allerdings auch für Bremen Endstation. Und wie.

Werders Gegner im Viertelfinale war der TV Hilpoltstein, der an jenem 4. November über sich hinauswuchs. Vor heimischem Publikum schlug der einzig verbliebene Zweitligist den Favoriten aus Bremen sensationell mit 3:1 und verwandelte die Stadthalle Hilpoltstein in ein Tollhaus. Für den 15. Januar haben sich knapp 250 Fans der Mittelfranken angekündigt. „Sicherlich haben wir in Neu-Ulm einen kleinen Heimvorteil“, hofft daher Spitzenspieler Alexander Flemming. Zudem sei man als Außenseiter in der Regel auch beim neutralen Zuschauer ziemlich beliebt.

Pokal-Krimi in Mühlhausen

Die zweite Überraschung gelang im Viertelfinale dem Team aus Mühlhausen. In einer irren Schlacht über mehr als vier Stunden rang der Post SV in fünf packenden Einzeln den Vorjahresfinalisten Fulda nieder, der damit den fünften Finaleinzug in Folge verpasste. Deutlich weniger spektakulär verlief die Pokalsaison von Vizemeister Saarbrücken. Einem mühsamen 3:2-Erfolg gegen Zweitligist Passau ließen die Saarländer im Duell der letztjährigen Halbfinalisten einen klaren 3:0-Sieg gegen Bergneustadt folgen. Auch Titelverteidiger Düsseldorf hatte in seiner einzigen Partie keine Mühe, ins Finalturnier einzuziehen. Nach einem Freilos im Achtelfinale demonstrierten Timo Boll und Co. gegen Grenzau ihre Stärke. Und wollen das auch im im Final Four 2017 tun.

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Beitragsbild oben: Salvatore Giurdanella