DIE STIMMEN ZUM 11. SPIELTAG



Borussia Düsseldorf ist „wieder im Geschäft“ (Andreas Preuß), der Post SV Mühlhausen mit dem Verlauf der Vorrunde „super glücklich“ (Steffen Mengel). Diese und andere Reaktionen zum 11. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) haben wir wie gewohnt zusammengefasst.

TSV Bad Königshofen – Borussia Düsseldorf 2:3

Andreas Preuß (Manager Borussia Düsseldorf)
Angesichts unserer Situation haben wir noch das Beste aus der Hinrunde herausgeholt. Mit diesem Sieg sind wir wieder im Geschäft und bleiben auf Tuchfühlung zu den Play-off-Plätzen. Es bleibt auf jeden Fall spannend, aber ich bin mir sicher, dass wir uns im Verlauf der Rückrunde aus eigener Kraft auf die Play-off-Plätze vorkämpfen werden.

Danny Heister (Trainer Borussia Düsseldorf)
Eine richtig gute Mannschaftsleistung war das heute. Jeder hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Die Moral stimmt und jeder kämpft für das Team.

Bence Majoros (TSV Bad Königshofen)
Wir haben  Düsseldorf einen engen Kampf geboten. Mizuki (Oikawa) hat in beiden Einzeln überragend gespielt. Mit meiner Leistung kann ich trotz der 1:3-Niederlage zufrieden sein. Im Doppel war es dann ein ständiges Auf und Ab. Doch wir hatten unsere Chancen, daher bin auch ein wenig enttäuscht.

Koji Itagaki (Trainer TSV Bad Königshofen)
Da Timo Boll und Omar Assar heute nicht dabei waren, hatten wir eine große Chance, zu gewinnen. Doch Achanta hat wie bereits letzte Woche wieder zwei Punkte gemacht. Nach Mizuki Oikawas jüngsten Niederlagen gegen Karlsson haben wir den Gegner genau studiert, damit wir die richtige Taktik wählen können. Mizuki hat das dann heute wirklich sehr gut gemacht.

Post SV Mühlhausen – TTC indeland Jülich 3:0

Steffen Mengel (Post SV Mühlhausen)
Ich denke, wir haben eine super Hinserie gespielt und nur zwei Spiele verloren. Das ist deutlich über unseren Erwartungen. Es macht einfach Spaß, mit der Mannschaft zu spielen. Wir sind super glücklich, dass wir die Vorrunde mit 8:2 Siegen abschließen konnten.

Miroslav Broda (Trainer TTC indeland Jülich)
Dennis Klein hat vom Arzt eine Pause verordnet bekommen. Daher haben wir ihn lieber geschont, damit er gegen Grenzau wieder fit ist. Heute ging es viel eher darum, ob wir mit 0:3 oder 1:3 verlieren. Mühlhausen hat eine starke, sehr ausgeglichene Mannschaft und hat verdient gewonnen. Mit ihrer Aufstellung haben sie uns allerdings überrascht.

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

Dmitrij Mazunov (Trainer TTF Liebherr Ochsenhausen)
Im ersten Einzel hätte die Begegnung bereits kippen können, wenn Stefan (Fegerl) den vierten Satz nicht noch nach Hause gebracht hätte. Daher sind wir froh und glücklich, dass wir gewonnen haben  und werden versuchen, in der Rückrunde so weiterzumachen.

Qing Yu Meng (Trainer TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell)
Das Ergebnis ist zwar deutlich, wir hatten allerdings unsere Chancen. Doch die haben wir leider nicht nutzen können. Gerade Tomislav Pucar konnte einige Führungen nicht verwerten, auch Ruwen muss seinen Satzball im vierten Satz eigentlich nutzen. Aber das Sport, vielleicht läuft es nächste Woche wieder besser.

1. FC Saarbrücken TT – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:1

Slobodan Grujic (Trainer 1. FC Saarbrücken TT)
Das war ein ganz, ganz schweres Spiel heute. Alle wussten, um was es geht. Immerhin ist Bergneustadt ein direkter Konkurrent. Patrick (Franziska) hat seinen Job heute wieder gut gemacht. Auch Darko (Jorgic) hat wieder stark gespielt, Liao (Cheng-Ting) ist dagegen noch nicht in der Bundesliga angekommen. Letzte Woche hat er gut gespielt, heute war er gegen einen starken Duda leider chancenlos.

Paul Drinkhall (TTC Schwalbe Bergneustadt)
Das war eine enge Partie mit vielen knappen Spielen. Speziell mein Spiel hätte in beide Richtungen laufen können. Ich hatte viele Chancen, doch Patrick (Franziska) ist immer am Ball geblieben. Insgesamt war Saarbrücken heute ein klein wenig besser als wir.

SV Werder Bremen – TTC Zugbrücke Grenzau 1:3

Dirk Wagner (Trainer TTC Zugbrücke Grenzau)
Das war knapp heute. Jeder Ball, der anders kommt, lässt das Spiel in eine andere Richtung laufen. Aber wir haben es geschafft, die ‚großen‘ Bälle zu machen und hatten auch den oder anderen glücklichen Ball mehr.

Hunor Szöcs (SV Werder Bremen)
Es ist schwer, so zu verlieren. Ich hatte vier Matchballe und noch dazu Aufschlag. Leider ist am Ende nichts daraus geworden.

Cristian Tamas (Trainer SV Werder Bremen)
Das heutige Spiel hat wieder einmal gezeigt wie eng die Teams in dieser Liga zusammen sind. Nach dem 1:0 durch Bastian Steger hat Hunor Szöcs die Chance, sein Spiel ebenfalls mit 3:0 zu gewinnen. Dann führen wir mit 2:0 und ich denke, dass wir dann das Spiel insgesamt gewonnen hätten. So hat sich das Spiel zu Gunsten der Grenzauer gedreht und sie haben danach wie befreit aufgespielt.

Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto