DIE STIMMEN ZUM 17. SPIELTAG



Freude und Enttäuschung lagen auch am 17. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) eng beisammen. Besonders, da einige Begegnungen nur auf dem Papier einen klaren Sieger fanden. Wir haben wie gewohnt einige Reaktionen der Beteiligten zusammengetragen.

Patrick Baum (1. FC Saarbrücken TT)

Auch wenn wir in den Einzelspielen ein paar Schwierigkeiten hatten, war das 3:0 am Ende verdient, weil wir unseren Spielen doch überlegen waren. Persönlich freue ich mich, dass ich gegen Basti (Steger) gewinnen konnte. Das war einfach ein schönes Spiel.

Erwin Berg (Sportlicher Leiter 1. FC Saarbrücken TT)

Ich bin unglaublich froh, dass wir das Spiel 3:0 gewonnen haben, auch wenn ich erwartet habe, dass wir gewinnen und wie in den letzten acht Jahren auch wieder in die Play-offs einziehen. Das waren drei fantastische Spiele, die die Zuschauer von den Rängen gerissen haben.

Bastian Steger (SV Werder Bremen)

Insgesamt war sicherlich etwas mehr drin für uns. In Hunors und meinem Spiel hatten wir unsere Chancen. Man muss aber anerkennen, dass Saarbrücken einfach einen Tick besser war und daher am Ende auch verdient gewonnen hat.

Daniel Zwickl (Sportmanager TTF Liebherr Ochsenhausen)

Wir freuen uns sehr, dass wir uns den Play-off-Platz gesichert haben. Nach dem Champions-League-Spiel am Freitag war es heute nicht einfach für uns.

Dirk Wagner (Trainer TTC Zugbrücke Grenzau)

Ganz zufrieden können wir heute nicht sein. Ochsenhausen war ein bisschen müde und hat uns die eine oder andere Möglichkeit gegeben, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Doch die haben wir einfach nicht genutzt. Im Großen und Ganzen war das okay, aber wir sind trotzdem ehrgeizig – auch wenn wir Tabellenletzter sind.

Danny Heister (Trainer Borussia Düsseldorf)

Das war von allen eine gute Leistung. Wir haben das Hinspiel knapp verloren und heute hier doch recht souverän gewonnen. Damit können wir zufrieden nach Hause fahren.

Kristian Karlsson (Borussia Düsseldorf)

Unsere Mannschaft hat heute ein ausgezeichnetes Spiel abgeliefert, der Gegner aber auch. Unser Sieg war zumindest in dieser Höhe etwas glücklich und zu hoch.

Darko Jorgic (TSV Bad Königshofen)

Düsseldorf war heute einfach besser und hat vor allem taktisch gut gespielt. Trotzdem war es wie schon die gesamte Saison über toll, vor dieser Kulisse zu spielen. Ich bin froh, Teil des Vereins gewesen zu sein und meine Bundesliga-Karriere hier begonnen zu haben.

Koji Itagaki (Trainer TSV Bad Königshofen)

In der Vorrunde bei unserem Sieg in Düsseldorf waren sie etwas überrascht von unserer Stärke und deshalb ziemlich nervös. Aber heute haben uns einige leichte Fehler in wichtigen Situationen die Chance auf eine weitere große Überraschung genommen.

Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach)

Nach der langen Durststrecke bin ich froh, dass ich mein Einzel jetzt mal gewinnen konnte. Auch wenn es am Anfang genauso lief wie in den letzten Wochen, bin ich froh, dass es hinten raus doch noch gereicht hat. 

Rade Markovic (Trainer ASV Grünwettersbach)

Für den Verein, die Mannschaft und auch für die Zuschauer war der Sieg heute sehr wichtig, da wir eine ziemlich schwierige Saison hinter uns haben. Das letzte Heimspiel zu gewinnen, hat uns wirklich gutgetan. Über Masa (Morizono) muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen. Was er in den letzten beiden Jahren geleistet hat – Hut ab!

Erik Schreyer (Trainer Post SV Mühlhausen)

Für uns war es ein Spiel der vergebenen Chancen, gerade in den ersten beiden Einzeln. Danach war ich mit meiner Mannschaft zufrieden. Das letzte Einzel zwischen Morizono und Habesohn war dann ein Fifty-Fifty-Spiel, daran lag es definitiv nicht. Jetzt gilt es, diese Niederlage möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen und im letzten Heimspiel gegen Bad Königshofen ein Feuerwerk anzuzünden.

Den Spielbericht der Sonntagsspiele finden Sie hier, die vorgezogene Begegnung am Freitagabend haben wir hier zusammengefasst.

Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto