DIE STIMMEN ZUM 5. SPIELTAG



„Düsseldorf ist nicht Entenhausen.“ – Mit seiner Analyse der 1:3-Niederlage des TSV Bad Königshofen bei Borussia Düsseldorf hat Kilian Ort für den Spruch des Spieltags gesorgt. Was Spieler und Vereinsvertreter sonst noch über die Partien des 5. Spieltags der Tischtennis Bundesliga (TTBL) gesagt haben, lesen Sie hier.

Borussia Düsseldorf – TSV Bad Königshofen 3:1

Timo Boll (Borussia Düsseldorf)

Die Routine fehlt noch etwas, aber ich habe gut trainiert und bin froh, wieder fit genug zu sein, um der Borussia zu helfen. Von der Bank aus war es natürlich schön zu sehen, dass die Mannschaft gewinnt. Trotzdem bin ich froh, wieder eingreifen zu können. Der Körper hat gehalten, die Form hat einigermaßen gestimmt, und wir schwimmen weiter auf einer Erfolgswelle – ich bin zufrieden.

Danny Heister (Trainer Borussia Düsseldorf)

Wir haben mit der Aufstellung ein wenig gepokert, auch, ob wir Timo auf Bastian Steger stellen. Ich bin froh, dass er wieder dabei ist. Ricardo hat sich selbst ein wenig rausgebracht. Anton hat seine Position als Spitzenspieler erneut bestätigt. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie er seine Trainingsfortschritte jetzt auch im Wettkampf umsetzen kann.

Andreas Preuß (Manager Borussia Düsseldorf)

Kompliment an die Mannschaft. Ich bin weiterhin total zufrieden. Mich freut sehr, dass Timo sich eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Überragender Akteur war allerdings Anton Källberg.

Kilian Ort (TSV Bad Königshofen)

Gegen „Ric“ war es bislang immer knapp, trotzdem habe ich immer verloren. Ich bin froh, dass es mal mit einem Sieg gegen ihn geklappt hat. Noch lieber hätte ich es gesehen, wenn wir als Mannschaft gewonnen hätten. Aber Düsseldorf ist eben nicht Entenhausen.

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TTF Liebherr Ochsenhausen – SV Werder Bremen 3:0

Kanak Jha (TTF Liebherr Ochsenhausen)

Kirill Gerassimenko ist ein sehr starker Spieler, daher bin ich sehr zufrieden mit meinem Sieg. Insgesamt sind wir sehr glücklich. Dieser Sieg sollte uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Kristijan Pejinovic (Präsident TTF Liebherr Ochsenhausen)

Wir konnten wegen der Quarantänemaßnahmen erst drei Bundesliga-Spiele und zwei Pokalmatches bestreiten. Doch wir sind in sämtlichen Partien bärenstark und mit viel Spielwitz aufgetreten. Wir haben optimale Ergebnisse erspielt. Man hat gesehen, wozu die Jungs fähig sind, wenn sie mal einige Wochen nicht in der Welt herumreisen müssen und ausgeruht sind.

Cristian Tamas (Trainer SV Werder Bremen)

Ochsenhausen hat super gespielt, wir können nur gratulieren. Wir haben es nicht geschafft, ins Spiel zu finden. Die kleinen Chancen, die wir hatten, haben wir leider nicht genutzt.

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TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – 1. FC Saarbrücken TT 3:2

Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell)

Es fing wieder nicht so gut an, wir lagen schnell 0:2 zurück. Aber Quadri hat aufgedreht und sensationell 3:0 gewonnen. Dann ist zum Glück auch bei mir der Knoten geplatzt. Ich konnte endlich abrufen, was ich im Training probiert habe. Dass wir dann auch das Doppel gewonnen haben, war ein kleiner Befreiungsschlag und gibt uns Hoffnung für die kommenden Spiele, die sehr wichtig werden.

Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT)

Aktuell ist bei uns irgendwie der Wurm drin. Schon wieder hatten wir ein Spiel ganz gut im Griff und verlieren dann doch noch. Das darf uns auf keinen Fall so häufig passieren, wie es derzeit leider passiert. Zum Glück haben wir jetzt ein bisschen Zeit – und müssen anschließend zusehen, die Saison noch irgendwie zu retten.

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Post SV Mühlhausen – TTC OE Bad Homburg 3:0

Erik Schreyer (Trainer Post SV Mühlhausen)

So musste die Reaktion nach den vergangenen Wochen sein. Wir wissen, dass Bad Homburg sehr viel Potenzial hat. Daher mussten wir vom ersten bis zum letzten Spiel sehr konzentriert sein. Es war zum Glück nahezu perfekt. Ein Extralob geht an Lubomir Jancarik. Das Spiel gegen Rares Sipos hatte eine hohe Qualität – und die 2:0-Führung war die halbe Miete zum Erfolg der Mannschaft.

Nils Hohmeier (TTC OE Bad Homburg)

Wir sind sehr enttäuscht. Bislang haben wir trotz unserer Niederlagen immer einen guten Eindruck gemacht – hier aber hatten wir keine Chance.

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TTC Schwalbe Bergneustadt – ASV Grünwettersbach 3:2

Yang Lei (Trainer TTC Schwalbe Bergneustadt)

Unser Team macht es derzeit sehr gut. Dieses Spiel war unheimlich schwer. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Alvaro hat trotz des 0:2-Rückstands nicht aufgegeben, sein Selbstbewusstsein behalten und daher die Partie zum Glück noch gedreht.

Dang Qiu (ASV Grünwettersbach)

Beide Mannschaften haben eine super Leistung geboten. Es war ein Wahnsinns-Krimi. Natürlich hätten wir uns über einen Sieg gefreut, trotzdem können wir insgesamt mit unserer Leistung zufrieden sein. An eine mögliche Play-off-Teilnahme denken wir ohnehin nicht, sondern schauen einfach immer von Spiel zu Spiel.

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TTC Zugbrücke Grenzau – TTC Neu-Ulm 0:3

Aleksandar Karakasevic (TTC Zugbrücke Grenzau)

Es war nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis nahelegt. Ich habe eine Führung gegen Lebesson verspielt, Ioannis eine 2:0-Führung gegen Sidorenko. Es war mehrfach sehr eng. Aber in all diesen Momenten sind wir unterlegen. Das muss sich ändern, wenn wir in der Bundesliga bleiben wollen.

Dmitrij Mazunov (Trainer TTC Neu-Ulm)

Es war das perfekte Wochenende für uns. Nach der harten Partie gegen Saarbrücken sind wir sehr froh, auch hier gewonnen zu haben. Jetzt haben wir etwas Zeit, um uns zu regenerieren.

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Beitragsfoto oben: BeLa Sportfoto