DRITTER SIEG: NEU-ULM MACHT ES DEUTLICH



Neue Spielstätte, neuer Schwung: Im ersten Spiel im Edwin-Scharff-Haus hat der TTC Neu-Ulm am Montagabend den dritten Saisonsieg geholt. Im Nachholspiel des 8. Spieltags gab es einen 3:0-Erfolg gegen den TTC Zugbrücke Grenzau. Das Warten der Westerwälder geht damit weiter.

Viktor Brodd

Viktor Brodd etabliert sich mehr und mehr in der TTBL: Gegen Kanak Jha holte er seinen dritten Saisonsieg. (Foto: BeLa Sportfoto)

Ein Glücksball stellte die Weichen für den TTC Neu-Ulm: Weit vom Tisch entfernt stehend, wehrte sich An Jaehyun gegen die Attacken von Mihai Bobocica, ehe ihm schließlich ein Kantenball im Entscheidungssatz des ersten Einzels das 10:9 und damit den Matchball brachte. Und diesen nutzte der Südkoreaner, mit einem Topspin zum 11:9 sorgte er für den 3:2-Sieg. Zuvor hatte sich An schwergetan mit Bobocica, nach 1:11, 11:9, 8:11 und 11:9 lag er im fünften Satz bereits 6:9 hinten. Die Einstellung aber stimmte beim Heimdebüt des WM-Dritten, der 19-Jährige kämpfte sich mit fünf Punkten in Folge und ein wenig Glück zurück und brachte Neu-Ulm in Front.

Nicht minder spannend ging es im zweiten Einzel zu, und wiederum behielt der Neu-Ulmer die Oberhand. Nach 11:8, 7:11 und 11:4 im Duell zwischen Viktor Brodd und Kanak Jha machte auch hier eine Aufholjagd den Unterschied: Brodd verspielte im vierten Satz zunächst eine 5:0-Führung, lag anschließend seinerseits 6:8 zurück, um sich mit vier Punkten in Serie dann aber doch noch die ersten zwei Matchbälle zu erkämpfen. Zwar wehrte Jha zweimal zum 10:10 ab, den folgenden dritten Matchball aber nutzte der Neu-Ulmer zum 12:10 und damit zum 3:1. „Ich bin in guter Form und sehr froh, so stark zu spielen – aber ich glaube, sogar noch besser spielen zu können“, sagte Brodd nach der Partie und äußerte sich anschließend auch zur neuen Spielstätte, dem Edwin-Scharff-Haus: „Es ist nicht so groß hier, daher ist die Atmosphäre noch kompakter.“

Apolonia ringt Lind nieder

Dem Vorbild seiner Teamkollegen folgte nach der Pause Tiago Apolonia. Einen 2:8-Rückstand im ersten Satz gegen Anders Lind drehte der Portugiese noch zu einem 11:9-Erfolg. Zwar holte sich Lind mit 11:3 den 1:1-Ausgleich, anschließend aber entschied Apolonia die meisten der hochklassigen Topspin-Rallys für sich und damit auch das Duell. Nach 11:8, 6:11 und 11:4 standen der 3:2-Sieg Apolonias und folglich der 3:0-Erfolg Neu-Ulms fest. „Es ist unser erstes 3:0“, sagte Viktor Brodd, „das war sehr wichtig, denn nun können wir in der Tabelle etwas weiter nach oben schauen.“ Anders Lind meinte nach der Partie: „Wir sind noch ein junges Team und machen ab und an Fehler, die wir mit mehr Erfahrung nicht machen würden.“

Durch den dritten Saisonsieg hat der TTC Neu-Ulm zur Konkurrenz im Tabellenmittelfeld aufgeschlossen. Mit nun 6:10 Punkten springen die Westschwaben aufgrund des besseren Spielverhältnisses (18:18) vorbei an den punktgleichen TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell (14:17) und ASV Grünwettersbach (13:19) auf Platz acht. Der TTC Zugbrücke Grenzau dagegen hat den Anschluss ans Mittelfeld vorerst verloren. Die noch punktlosen Westerwälder sind weiterhin Elfter vor dem TTC indeland Jülich, weisen nun aber bereits sechs Zähler Rückstand auf Rang zehn auf.

Die weiteren fünf Partien des 8. Spieltags fanden bereits am Sonntag statt. Zu den Spielberichten geht es hier.

 

Der 8. Spieltag in der Übersicht

TTC indeland Jülich – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 1:3

Deni Kozul – Tomislav Pucar 0:3 (6:11, 6:11, 9:11)
Dennis Klein – Ruwen Filus 0:3 (4:11, 9:11, 11:13)
Robin Devos – Fan Bo Meng 3:0 (11:8, 11:6, 11:4)
Ewout Oostwouder – Ruwen Filus 1:3 (11:9, 1:11, 5:11, 14:16)

ASV Grünwettersbach – 1. FC Saarbrücken TT 0:3

Wang Xi – Patrick Franziska 0:3 (8:11, 6:11, 2:11)
Tobias Rasmussen – Darko Jorgic 1:3 (5:11, 5:11, 11:7, 8:11)
Dang Qiu – Shang Kun 2:3 (11:9, 7:11, 11:7, 8:11, 7:11)

SV Werder Bremen – Post SV Mühlhausen 3:0

Mattias Falck – Lubomir Jancarik 3:0 (11:8, 11:3, 11:4)
Hunor Szöcs – Daniel Habesohn 3:1 (9:11, 11:9, 11:8, 11:4)
Kirill Gerassimenko – Ovidiu Ionescu 3:2 (11:5, 7:11, 9:11, 12:10, 11:6)

TSV Bad Königshofen – Borussia Düsseldorf 1:3

Bastian Steger – Anton Källberg 3:1 (11:4, 12:10, 8:11, 11:7)
Koudai Hiraya – Timo Boll 0:3 (0:11, 6:11, 7:11)
Filip Zeljko – Ricardo Walther 2:3 (8:11, 11:9, 5:11, 12:10, 8:11)
Bastian Steger – Timo Boll 1:3 (11:8, 1:11, 9:11, 9:11)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTF Liebherr Ochsenhausen 2:3

Benedikt Duda – Jakub Dyjas 3:2 (5:11, 11:9, 7:11, 11:8, 8:11)
Alvaro Robles – Simon Gauzy 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
Paul Drinkhall – Stefan Fegerl 1:3 (4:11, 10:12, 11:5, 7:11)
Benedikt Duda – Simon Gauzy 3:1 (11:7, 9:11, 11:2, 11:3)
Alvaro Robles/Paul Drinkhall – Stefan Fegerl/Vladimir Sidorenko 1:3 (12:10, 10:12, 9:11, 10:12)

TTC Neu-Ulm – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0

An Jaehyun – Mihai Bobocica 3:2 (1:11, 11:9, 8:11, 11:9, 11:9)
Viktor Brodd – Kanak Jha 3:1 (11:8, 7:11, 11:4, 12:10)
Tiago Apolonia – Anders Lind 3:2 (11:9, 3:11, 11:8, 6:11, 11:4)

 

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto