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Düsseldorf und Saarbrücken brauchen Wunder

Düsseldorf und Saarbrücken brauchen Wunder

Borussia Düsseldorf und der 1. FC Saarbrücken TT stehen nach ihren Niederlagen im ersten Viertelfinale der Champions League im Rückspiel am kommenden Freitag vor schweren Aufgaben – zudem noch auswärts. Besser ist die Ausgangslage für den SV Werder Bremen, der das Viertelfinal-Hinspiel im ETTU Cup gewann und nun zu Hause ran darf.

Nach der knappen 2:3-Niederlage gegen den französischen Meister AS Pontoise-Cergy TT ist Borussia Düsseldorf im Viertelfinal-Rückspiel der Table Tennis Champions League Men (TTCLM) am kommenden Freitagabend in Frankreich gefordert. Um 20 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Danny Heister in Pontoise bei Paris zu Gast und muss dort einen gewaltigen Rückstand aufholen.

Denn im Hinspiel bissen sich Timo Boll und Co. vor allem an Spitzenspieler Marcos Freitas die Zähne aus. Der Weltranglistenachte gewann sowohl gegen Boll als auch gegen Patrick Franziska jeweils ohne Satzverlust. Weil Franziska zudem Kristian Karlsson mit 0:3 unterlag, geht Düsseldorf mit einem Satzverhältnis von 6:12 ins Rückspiel. Boll weiß, dass der Weg ins Halbfinale daher nur über Freitas führt: „Marcos zu schlagen ist momentan schwierig, da wir uns formtechnisch stark steigern müssen. Aber das wird der Schlüssel zum Sieg sein, denn wir brauchen ein 3:1.“ Die Hoffnung, dass das gelingt, hat die Borussia zumindest nicht aufgegeben: „Wir fahren nicht nach Paris, um uns den Eiffelturm anzuschauen. Die Chance aufs Weiterkommen liegt vermutlich nur bei zehn Prozent, aber noch geht was und so lange werden wir alles probieren, alles geben und kämpfen“, so Manager Andreas Preuß.

Konnte die Hinspielniederlage nicht verhindern: Slobodan Grujic (Foto: Fotomo)

Konnte die Hinspielniederlage nicht verhindern: Slobodan Grujic (Foto: Fotomo)

Noch steiniger ist der Weg ins Halbfinale derweil für den 1. FC Saarbrücken TT, der im Hinspiel dem polnischen Vertreter Olimpia Unia Grudziadz ersatzgeschwächt mit 1:3 unterlag und am Freitagabend um 18 Uhr in Polen zu Gast ist. Für den verletzten Adrien Mattenet war Trainer Slobodan Grujic eingesprungen, hatte sich jedoch trotz guter Leistung dem Ukrainer Yaroslav Zhmudenko geschlagen geben müssen. Ob Mattenet am Freitag zum Einsatz kommen kann, könne erst vor Ort entschieden werden, heißt es von Vereinsseite. Ungeachtet der Personalsituation dürfte ebenso wie Düsseldorf auch den Saarländern bei einem Satzverhältnis von 5:11 eine Egalisierung des Ergebnisses kaum reichen, ein verlorenes Einzel könnte daher bereits das Aus bedeuten.

Bremen mit guten Chancen

Beim SV Werder Bremen dagegen war der Jubel am vergangenen Freitag groß: Mit 3:2 gewannen die Grün-Weißen ihr Auswärtsspiel gegen Stella Sport La Romagne und erwarten die Franzosen zum Viertelfinal-Rückspiel nun in der heimischen Klaus-Dieter-Fischer-Halle – mit besten Chancen, ins Halbfinale einzuziehen. „Mit dem Auswärtserfolg bei Stella Sport La Romagne haben wir uns eine sehr gute Ausgangsposition für das Erreichen des Halbfinales erarbeitet, das jetzt in greifbarer Nähe scheint“, so Werder-Teamchef Sascha Greber. „Sollte uns der Einzug ins Halbfinale tatsächlich gelingen, wäre das der zweitgrößte Erfolg für uns nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2013.“ Hoffnung für das Rückspiel machte vor allem der Auftritt des Neuzugangs Kirill Skachkov, der im Entscheidungseinzel den Ex-Bremer Adrian Crisan niederang.

Einen Livestream der Begegnungen in der Champions League finden Sie auf LAOLA1.tv, das Heimspiel des SV Werder Bremen können Sie im Liveticker verfolgen. Highlight-Videos der Champions League sehen Sie im LAOLA1.tv-Player.

Die Spiele der deutschen Teams im Überblick

Freitag, 22. Januar 2016

AS Pontoise-Cergy TT – Borussia Düsseldorf (20 Uhr)

Olimpia Unia Grudziadz – 1. FC Saarbrücken TT (18 Uhr)

SV Werder Bremen – Stella Sport La Romagne (19 Uhr)

Johannes Eickhoff

Autor: Johannes Eickhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TTBL Sport GmbH

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