EIN MONAT BIS ZUM FINALE: VIER TEAMS HOFFEN AUF DEN COUP



Vier Teams, drei Spiele, ein Ziel: Heute in einem Monat steigt das Liebherr Pokal-Finale 2019/20 um den Deutschen Tischtennis-Pokal in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm. Am 4. Januar 2020 entscheidet sich, welche Mannschaft den ersten Titel der Saison feiern darf. Alle vier Teilnehmer wissen um ihre Chance und hoffen auf den Coup.

Timo Boll

Timo Boll gegen Hugo Calderano – dieses Duell verspricht Tischtennis auf allerhöchstem Niveau. (Foto: BeLa Sportfoto)

Einen Favoriten? Den gibt es dieses Mal nicht, da sind sich die Teilnehmer einig. „Anders als in den Vorjahren“ sei das Gefühl, räumt etwa Borussia Düsseldorfs Manager Andreas Preuß ein. Eine neue Demut habe Einzug gehalten. Zum ersten Mal schließlich seit 2006 war die vergangene Saison ohne Titel für den Rekordpokalsieger zu Ende gegangen, im Pokal hatte es damals das Aus im Viertelfinale mit 2:3 beim ASV Grünwettersbach gegeben. Das Final Four wurde damit verpasst. Der Titel ging an die TTF Liebherr Ochsenhausen, die später im Jahr auch noch die Meisterschaft feierten. Die anderen Teams hätten aufgeholt, meint Preuß, die Titelgarantien vergangener Tage ausgelaufen.

Diese Einschätzung belegt ein Blick auf die aktuelle Tabelle in der Tischtennis Bundesliga (TTBL): Dort mischt Düsseldorf zwar eifrig mit im Rennen um die Spitzenplätze, sieht sich aber hartnäckiger Konkurrenz gegenüber. Und auf einen dieser Konkurrenten trifft die Borussia am 4. Januar: Im Halbfinale geht es gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen. Dreimal in Folge unterlag Düsseldorf dem Doublegewinner der Vorsaison zuletzt, der Respekt ist entsprechend groß. „Wir sind gut genug, um jedes Team zu schlagen“, sagt Preuß, ergänzt aber: „Ochsenhausen ist in meinen Augen leicht favorisiert.“

„Düsseldorf wird ebenfalls nicht glücklich sein“

Bei den Tischtennisfreunden wird derweil von einem „50:50-Spiel“ gesprochen. So sieht es jedenfalls Trainer Dmitrij Mazunov: „Natürlich gibt es leichtere Gegner als Borussia Düsseldorf“, sagt der 48-Jährige. „Aber wir haben gegen sie zuletzt einiges Selbstvertrauen gesammelt, und ich bin mir sicher: Sie werden ebenfalls nicht glücklich sein, gegen uns zu spielen.“

Der jüngste Erfolg Ochsenhausens gegen Düsseldorf liegt schließlich erst wenige Tage zurück, Mitte November gab es einen 3:1-Sieg. Damals fehlte dem deutschen Branchenprimus zwar Timo Boll, Ochsenhausen musste in Hugo Calderano aber ebenfalls auf den etatmäßigen Spitzenspieler verzichten. „Wir sind der Lokalmatador“, ergänzt Mazunov, „für uns ist Neu-Ulm fast ein Heimspiel. Daher hoffen wir auf die Unterstützung der Fans.“

Patrick Franziska

Mit dem 1. FC Saarbrücken TT greift Patrick Franziska nach der ersten Trophäe der Saison. (Foto: BeLa Sportfoto)

„An einem Tag wird alles entschieden“

Eine vermeintlich leichtere Aufgabe hat im Parallelspiel der 1. FC Saarbrücken TT: Der Tabellenführer der TTBL trifft auf den ASV Grünwettersbach und damit auf den Außenseiter im Feld. Ein Selbstläufer werde der Finaleinzug deshalb aber nicht, warnt Slobodan Grujic: „Sehr gefährlich“ seien die Badener, sagt der FCS-Trainer, Grünwettersbach könne jedem Team der Liga gefährlich werden. Dennoch geht Saarbrücken um die Führungsspieler Patrick Franziska und Shang Kun als Favorit in die Partie und will im Anschluss auch im Finale die Oberhand behalten, um den ersten Titel seit 2012 zu gewinnen. „An einem Tag wird alles entschieden“, fasst Grujic zusammen, „da muss man auf den Punkt topfit und konzentriert sein. Dafür wollen wir alles tun.“

Einen Saarbrücker Triumph möchte der ASV Grünwettersbach verhindern – denn chancenlos sieht sich der Underdog keineswegs. Erstmals in der Vereinsgeschichte schlossen die Badener eine Hinrunde in der TTBL mit einer positiven Punktausbeute ab, der Kader des ASV ist vielleicht so stark wie noch nie, Zugang Wang Xi hat sich als ideale Ergänzung zu den zahlreichen Talenten im Team erwiesen. „Mit dem Einzug ins Final Four haben wir unser erstes Saisonziel bereits erreicht“, sagt Grünwettersbach-Trainer Joachim Sekinger. „Das heißt aber keineswegs, dass wir uns nun kampflos ergeben werden, ganz im Gegenteil.“ Trumpf seines Teams soll die Unterstützung durch die Zuschauer werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der ASV einige Dutzend Fans mit in die Arena gebracht, in diesem Jahr wird die „Rote Wand“ noch mal etwas größer. Sekinger ist sich sicher: „An einem guten Tag kann die Mannschaft jeden Gegner schlagen.“

Das gilt am 4. Januar 2020 bekanntlich für alle Teams.

 

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto