FINALSIEG GEGEN DUDA: WALTHER IST DEUTSCHER MEISTER



Die Konkurrenz im Herren-Einzel bei den Deutschen Meisterschaften ist erwartungsgemäß von Spielern aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) dominiert worden. Am Ende setzte sich Ricardo Walther von Borussia Düsseldorf im Finale gegen Benedikt Duda durch. Im Doppel dagegen feierte der Spitzenspieler vom TTC Schwalbe Bergneustadt an der Seite von Dang Qiu den Titel.

Benedikt Duda

Silber im Einzel, Gold im Doppel: Benedikt Duda. (Foto: ITTF)

Timo Boll würde es nicht werden – so viel war schon einmal klar vor Beginn der Deutschen Einzelmeisterschaften in Chemnitz. Der 38-jährige Topstar von Borussia Düsseldorf hatte nach dem Gewinn des Titels im vergangenen Jahr das Feld geräumt und damit die Frage aufgeworfen, wer in seine Fußstapfen treten würde. Die Antwort gab am Sonntagnachmittag das Finale zwischen Ricardo Walther und Benedikt Duda: Nachdem Walther mit 11:4, 11:3 und 11:7 die ersten drei Sätze dominiert hatte, meldete sich Duda zurück und stellte durch 11:8 und 11:7 den 2:3-Anschluss her. Walther aber bewahrte die Nerven und sicherte sich im sechsten Satz durch ein 11:8 seinen ersten Deutschen Einzeltitel. „Es fühlt sich geil an, Deutscher Meister zu sein“, sagte Walther anschließend, während Duda gratulierte: „Ricardo hat verdient gewonnen. In den ersten drei Sätzen habe ich einfach nur schlecht gespielt. Danach bin ich ins Spiel gekommen, aber es hat dann gegen diesen Gegner nicht gereicht.“

Walther hatte sich zuvor im Halbfinale mit 4:0 (11:8, 11:9, 11:9, 11:4) gegen Steffen Mengel durchgesetzt, der in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) für den Post SV Mühlhausen aktiv ist, während Duda mit 4:2 (11:2, 11:7, 8:11, 9:11, 12:10, 11:5) gegen Dang Qiu vom ASV Grünwettersbach gewann. Gemeinsam hingegen dominierten Duda/Qiu die Doppel-Konkurrenz: Im Endspiel holten sie einen 3:1 (11:9, 7:11, 13:11, 11:7)-Erfolg gegen das Duo Ricardo Walther/Kilian Ort. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir unseren Titel verteidigen konnten. Es war ein schweres Spiel gegen Kilian und ‚Ric‘“, sagte Duda.

Franziska-Aus im Achtelfinale

Im Einzel war Kilian Ort derweil bis ins Viertelfinale gekommen, in dem es am Samstag das Aus mit 3:4 gegen Qiu gegeben hatte. Duda setzte sich hier mit 4:3 gegen Alexander Flemming (TV Hilpoltstein) durch, Walther mit 4:0 gegen Julian Mohr (NSU Neckarsulm), Mengel mit 4:1 gegen Cedric Meissner (1. FSV Mainz 05). Patrick Franziska hingegen, den zahlreiche Beobachter als Favoriten auf die Boll-Nachfolge gehandelt hatten, erwischte einen rabenschwarzen Samstag: Der 27-Jährige, der mit dem 1. FC Saarbrücken TT bereits das Ticket für die Play-offs in der TTBL gelöst hat, schied überraschend im Achtelfinale mit 3:4 gegen Zweitliga-Spieler Meissner aus. „In den entscheidenden Situationen hatte ich einfach Glück“, sagte Meissner nach seinem Coup gegen den Vorjahresfinalisten.

Im Damen-Einzel verteidigte Nina Mittelham durch ein 4:3 gegen Kristin Lang ihren Titel, zudem setzte sie sich im Damen-Doppel an der Seite von Sabine Winter im Endspiel mit 3:1 gegen Jessica Göbel/Tanja Krämer durch. Im Mixed ging der Pokal an Nils Hohmeier/Janina Kämmerer durch einen 3:2-Finalsieg gegen Erik Bottroff/Nadine Bollmeier.

Alle Ergebnisse der 88. Deutschen Meisterschaften Damen/Herren finden Sie hier.

Interviews und Spielszenen vom Finale Walther – Duda

 

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Beitragsbild oben: Ricardo Walther (Foto: Jörg Fuhrmann)