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Grand Finals: Silber für Muramatsu und Morizono

Grand Finals: Silber für Muramatsu und Morizono

Ochsenhausens Yuto Muramatsu und Grünwettersbachs Masataka Morizono kehren mit einer Silbermedaille von den ITTF World Tour Grand Finals zu ihren Klubs zurück. Beim Saisonfinale in Doha (Katar) scheitern die beiden Japaner erst im Finale – Muramatsu im U21-Wettbewerb, Morizono im Doppel. Einzel-Gold und 60.000 US-Dollar Preisgeld gehen einmal mehr an Chinas Superstar Ma Long.

Yuto Muramatsu, World Tour Grand Finals, Saison 2016/17

Silber in Doha: Ochsenhausens Yuto Muramatsu (Foto: ITTF)

Erfolgreicher Saisonabschluss für Yuto Muramatsu und Masataka Morizono: Die beiden Profis aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) durften sich am Wochenende bei den ITTF World Tour Grand Finals im Wüstenstaat Katar jeweils über die Silbermedaille freuen. Morizono, Neuzugang des ASV Grünwettersbach, war an der Seite seines Landsmanns Yuya Oshima als Titelverteidiger in das Turnier gestartet – und wurde seiner Favoritenrolle lange gerecht. Auf dem Weg in Finale bezwang das derzeit beste Duo der Welt die Franzosen Antoine Hachard und Romain Ruiz ebenso klar (4:0) wie die Hongkong-Chinesen Ho Kwan Kit und Tang Peng eine Runde später (4:1).

Auch im Finale lief zunächst alles nach Plan: Gegen Jeoung Youngsik und Lee Sangsu, Duo Nummer zwei der Doppel-Weltrangliste, führten Morizono/Oshima bereits mit 2:0, ehe die Südkoreaner am Drücker waren und die folgenden vier Durchgänge für sich entscheiden konnten. Der Trost für die beiden Japaner: ein Preisgeld in Höhe von 9.000 US-Dollar.

Muramatsu bezwingt Samsonov

Einen ähnlichen Weg beschritt am Wochenende in Doha Yuto Muramatsu von den TTF Liebherr Ochsenhausen in der Konkurrenz der unter 21-Jährigen. Nach souveränen Siegen gegen den frischgebackenen Jugend-Weltmeister Tomokazu Harimoto (4:0) und Bad Königshofens Mizuki Oikawa (4:1) war erst im Finale gegen Taiwans Senkrechtstarter Liao Cheng-Ting Endstation (0:4). Eine gute Leistung bot Muramatsu auch bei den Herren. Im Achtelfinale bezwang erst 19 Jahre alte Defensivkünstler den Weltranglistenachten Vladimir Samsonov (4:3). Ein weiterer Favoritensturz blieb dem Japaner allerdings verwehrt: Im Halbfinale war der Weltranglistedritte Xu Xin aus China eine Nummer zu groß (0:4).

Den Titel sicherte sich in einem hochklassigen Finale gegen seinen Landsmann Fan Zhendong bereits zum fünften Mal der amtierende Weltmeister und Olympiasieger Ma Long. Silbermedaillengewinner Fan hatte zuvor im Viertelfinale den einzigen deutschen Athleten Dimitrij Ovtcharov ausgeschaltet, nachdem dieser schon mit 2:0 geführt hatte.

Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie auf den Seiten des Weltverbands ITTF (engl.).

Der Finaltag im Überblick
 

Beitragsbild oben: ITTF

Johannes Eickhoff

Autor: Johannes Eickhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TTBL Sport GmbH

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