HALBFINALIST, FINALIST, POKALSIEGER?



Am 6. Januar steht der 1. FC Saarbrücken TT bereits zum dritten Mal im Final Four in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm. Steigern sich die Saarländer im Liebherr Pokal-Finale 2017/18 erneut, holen sie den Titel. Doch geht diese Gleichung auf? Teil drei unserer Teamvorstellungen.

So richtig deutlich wurde Patrick Franziska nicht. „Wir wollen mit Saarbrücken mal einen Titel gewinnen“, sagte der 25-Jährige kürzlich in der Saarbrücker Zeitung. Wann und welchen Titel, ließ er offen. Dabei bietet sich dem 1. FC Saarbrücken TT die erste Gelegenheit bereits am 6. Januar, wenn die Saarländer im Halbfinale des Liebherr Pokal-Finales 2017/18 auf die TTF Liebherr Ochsenhausen treffen. In der ersten Auflage des Final-Four-Turniers in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm im Januar 2016 scheiterte Saarbrücken im Halbfinale noch an Fulda, 2017 dann im Finale an Düsseldorf. Setzt sich dieser Trend fort, folgt nun der Titel.

Grujic, Apolonia

Nicht immer lief es rund: Trainer Slobodan Grujic und Tiago Apolonia (Foto: Höfer)

Allerdings glich der Saisonverlauf der Saarländer nach einem tollen Start in die Runde mit vier Liga-Siegen in Folge einer Berg- und Talfahrt – eingeläutet ausgerechnet von Halbfinalgegner Ochsenhausen, der Saarbrücken am 5. Spieltag mit 3:0 schlug. Nach drei weiteren Niederlagen und einem zwischenzeitlichen Sieg gegen Mühlhausen rutschte die Mannschaft von Trainer Slobodan Grujic nach dem Ende der Hinrunde auf den sechsten Tabellenplatz ab. Zum Jahresende zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Auswärtssieg in Grünwettersbach, Gruppensieg in der Champions League. In der europäischen Königsklasse verlor Saarbrücken zudem nur eine einzige Partie.

Gauzy hat Respekt

Auch deshalb hält Simon Gauzy, Spitzenspieler in Ochsenhausen, Saarbrücken nach wie vor für einen gefährlichen Gegner und hat bei den Saarländern vor allem eine Stärke ausgemacht. „Es ist immer schwer gegen sie, da sie drei nahezu gleich starke Spieler haben, die jederzeit vermeintlich bessere Spieler schlagen können“, verriet der 23-Jährige im TTBL-Interview. Ein Blick in die Spielerrangliste gibt Gauzy recht: Besonders hervor sticht in Saarbrückens Kader niemand. Der Portugiese Tiago Apolonia hat mit 7:4 die beste Bilanz des Teams, dahinter folgt Franziska mit 8:6. Routinier Bojan Tokic steht knapp negativ (5:6). Die mit Abstand wenigsten Einsätze hat der deutsche Einzel-Meister von 2016 Patrick Baum. Von vier Spielen gewann er zwar erst eines, verlor jedoch meist unglücklich.

Am 6. Januar also bietet sich Saarbrücken zunächst im Halbfinale gegen Ochsenhausen die Chance, ihre mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis zu stellen – und sich nebenbei für die Heimniederlage in der Liga zu revanchieren. Im Endspiel gegen Düsseldorf oder Bremen gewinnt Franziska dann vielleicht ja schon im neuen Jahr „mal einen Titel.“

Saarbrückens Aufgebot in der Übersicht

1. Tiago Apolonia POR (Alter: 31, TTBL-Bilanz: 7:4, Weltrangliste: 36.)
2. Patrick Franziska GER (25, 8:6, 49.) 
3. Bojan Tokic SLO (36, 6:8, 60.)
4. Patrick Baum GER (30, 1:3, 101.)

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