LIANG QIU KEHRT ZURÜCK NACH FRICKENHAUSEN



Liang Qiu wird den TTC Zugbrücke Grenzau im Sommer verlassen und sich nach zwei Jahren im Westerwald seinem Heimatverein TTC Frickenhausen anschließen. Dort planen die Verantwortlichen nach einer Saison zum Abhaken einen Neuanfang – mit dem Ziel Tischtennis Bundesliga (TTBL).

Liang Qiu, TTC Zugbrücke Grenzau, Saison 2016/17

Verlässt Grenzau im Sommer: Liang Qiu (Foto: Hartmann)

Beim ehemaligen Bundesligisten und zweifachen Deutschen Mannschaftsmeister TTC Frickenhausen herrscht Aufbruchsstimmung. Nach dem Rückzug aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) im Sommer 2015 liegt der Traditionsverein aus Baden-Württemberg derzeit mit lediglich zwei Saisonsiegen auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga und ist damit akut abstiegsgefährdet. Die Vereinsverantwortlichen um Manager Jürgen „Max“ Veith entschieden sich deshalb für einen radikalen Schnitt: den personellen Neustart. Das gab der Verein am Dienstagmorgen auf seiner Internetseite bekannt.

Ein Puzzleteil im Frickenhäuser Plan ist Grenzaus Nummer drei Liang Qiu, der nach zwei Jahren im Westerwald nach Frickenhausen zurückkehren wird. Initiiert hat diesen und weitere Transfers Liangs Vater Jian Xin Qiu, ehemaliger Spieler und Trainer des TTC. Dank seiner Kontakte gelang die Verpflichtung des Japaners Hibiki Tazoe (20) sowie des Portugiesen Diogo Chen (20).

"Finanziell wieder besser aufgestellt"

Mit dem japanischen Unternehmen Shakehands konnte Frickenhausen dank Qiu senior, der zukünftig die Position des Sportlichen Leiters bekleiden wird, außerdem einen neuen Sponsor gewinnen. „Zusammen mit unserem langjährigen Partner OSG sind wir jetzt finanziell wieder besser aufgestellt“, freut sich Manager Veith.

Ob und wie schnell Frickenhausens Neustart Früchte trägt, hängt allerdings auch vom Ausgang der laufenden Saison ab. „Wir wollen langfristig wieder nach oben. Deshalb hoffen wir, dass wir über die Relegation den Verbleib in der Zweiten Liga sicherstellen können“, erläutert Veith. „Wenn wir doch in Liga 3 runter müssen, dauert es halt ein Jahr länger.“