‚MISTER GRENZAU‘ NIMMT SEINEN HUT



Den Vereinsvorsitz des Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau hatte Manfred Gstettner schon vor einem Jahr abgeben, nun zieht sich der Macher des Westerwälder Traditionsvereins auch aus dem Management zurück. Der Südwestrundfunk (SWR) erinnert mit einem Beitrag an die Höhepunkte seines Schaffens.

Wer TTC Zugbrücke Grenzau sagt, muss auch Manfred Gstettner sagen. Mit gerade einmal 16 Jahren gründete der heute 81-Jährige 1952 den Tischtennis-Verein im Brexbachtal, der fortan zu einem der erfolgreichsten des Landes werden sollte. Noch heute belegt der Westerwälder Traditionsverein hinter Rekordmeister Borussia Düsseldorf Platz zwei in der Ewigen Tabelle. 

Mit internationalen Stars wie Ma Wenge (China), Petr Korbel (Tschechien), Lucjan Blaszyczyk und Andrzej Grubba (beide Polen) sowie zahlreichen deutschen Nationalspielern wie Steffen Fetzner, Georg Böhm oder Engelbert Hüging reihte der TTC in den vergangenen Jahrzehnten Erfolg an Erfolg – stets mit Gstettner an der Spitze. 2016, kurz nach seinem 80. Geburtstag, war dann Schluss. Seinen Posten als 1. Vorsitzender übernahm Frank Knopf. Als Manager blieb Gstettner dem Verein allerdings bis zuletzt erhalten.

„Goodbye Manfred Gstettner“

Beitragsbild oben: Dr. Stephan Roscher