OCHSENHAUSEN FESTIGT TABELLENFÜHRUNG



Die TTF Liebherr Ochsenhausen bleiben zuhause weiter ungeschlagen und bezwingen den SV Werder Bremen wie schon im Endspiel des Liebherr Pokal-Finales mit 3:1. Den Oberschwaben ist die Play-off-Teilnahme damit kaum mehr zu nehmen.

Bastian Steger

Glich für Bremen zum 1:1 aus: Bastian Steger (Foto: BeLa Sportfoto)

Die TTF Liebherr Ochsenhausen marschieren weiter unaufhaltsam Richtung Play-offs. Die Mannschaft von Trainer Dmitrij Mazunov gewann am Samstagabend gegen den SV Werder Bremen auch ihr neuntes Heimspiel der Saison und baut den Vorsprung auf Rang fünf dank des 3:1-Erfolgs auf komfortable acht Punkte aus. Wie schon im Pokal-Endspiel am 5. Januar war Hugo Calderano mit zwei Siegen auch in der vorgezogengen Partie des 20. Spieltags der Tischtennis Bundesliga (TTBL) der Mann des Abends, blieb jedoch bescheiden: „Ich freue mich sehr, aber das ganze Team hat heute sehr gut gespielt.“

Vor 430 Zuschauern in Ehingen war es der mit portugiesischem Pass spielende Brasilianer, der den Tabellenführer aus Oberschwaben gegen Florent Lambiet in Fürhrung brachte – und sich dafür nur im dritten Satz strecken musste, als Lambiet um ein Haar das 1:2 geglückt wäre. In einer umkämpften Partie gelang anschließend Bastian Steger der 1:1-Ausgleich. Nach zwei engen Durchgängen für Bremens Nummer eins kam Jakub Dyjas zwar immer besser ins Spiel, verpasste es jedoch im vierten Durchgang, eine 8:3-Führung zum 2:2-Satzausgleich ins Ziel zu bringen.

Gauzy mit der Vorentscheidung

Nach der Pause kam es wie schon in ratiopharm arena zum Duell zwischen Simon Gauzy und Gustavo Tsuboi. Auch diesmal ging Bremens Brasilianer zunächst in Führung, doch erneut hatte am Ende der Franzose das bessere Ende für sich. Dabei hatte Tsuboi im dritten Durchgang die 2:1-Führung schon auf dem Schläger, ehe Gauzy erst fünf Satzbälle in Folge abwehren und den Satz schließlich gewinnen konnte. Mit ordentlich Rückenwind brachte Gauzy Ochsenhausen wenig später auf Siegkurs.

Der Rest war die Klasse des Hugo Calderano, der im Spitzeneinzel gegen Steger den Schlusspunkt des Abends setzte, auch wenn ihm diesmal – anders als am 5. Januar – kein glatter 3:0-Erfolg gelang. Denn den besseren Start erwischte der Bremer, hatte dem immer sicherer agiereden Weltranglisten-Sechsten nach dem gewonnenen ersten Durchgang schließlich jedoch nur noch zu wenig entgegenzusetzen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis“, so TTF-Trainer Mazunov. „Wir spielen sehr gerne hier und bekommen in jedem Spiel die einhundertprozentige Unterstützung der Zuschauer.“

In einer Woche ist Ochsenhausen im Münchner Audi Dome zu Gast und trifft dort im Topspiel auf Rekordmeister Borussia Düsseldorf.

Das Spiel in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – SV Werder Bremen 3:1
Hugo Calderano – Florent Lambiet 3:0 (11:9, 11:7, 16:14)
Jakub Dyjas – Bastian Steger 1:3 (11:13, 10:12, 11:9, 9:11)
Simon Gauzy – Gustavo Tsuboi 3:1 (4:11, 11:5, 13:11, 11:8)
Hugo Calderano – Bastian Steger 3:1 (9:11, 11:5, 11:4, 11:9)

Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto