PLAY-OFFS: VERLIERER WOLLEN DAS DRITTE SPIEL



Vor dem zweiten Play-off-Halbfinale stehen die TTF Liebherr Ochsenhausen nach der 0:3-Heimpleite gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mit dem Rücken zur Wand. Der 1. FC Saarbrücken TT dagegen wittert im Heimspiel gegen Borussia Düsseldorf seine Chance auf ein entscheidendes drittes Spiel.

In der Tischtennis Bundesliga (TTBL) stehen noch vor Ostern die zweiten Play-off-Duelle auf dem Programm. Bereits am Donnerstagabend empfängt der 1. FC Saarbrücken TT in der Joachim-Deckarm-Halle Titelverteidiger Borussia Düsseldorf. Und der will als Finalist ins Osterwochenende – wohl wissend, dass der 3:1-Erfolg am Sonntag knapper war, als es das Ergebnis vermuten lässt. „Natürlich sind wir noch lange nicht durch“, meint daher Manager Andreas Preuß. „Ich glaube, dass wir uns noch einmal steigern müssen. Saarbrücken wird zuhause noch stärker spielen als am Sonntag in unserer Halle.“

Einer der auch im ARAG CenterCourt schon stark war, war der Ex-Borusse Patrick Franziska. Mit einem mehr als deutlichen 3:0-Erfolg gegen Stefan Fegerl brachte er die Saarländer noch einmal in Schlagdistanz – und zeigt sich nun angriffslustig. „Wir sind auf jeden Fall heiß und wollen das dritte Spiel“, so der 24-Jährige. „Im Hinspiel hatten wir schon unsere Chancen, morgen wollen wir sie dann auch nutzen.“ Mit Play-off-Heimspielen gegen Düsseldorf hat Saarbrücken zumindest gute Erfahrungen gemacht: Im April 2015 schlug der FCS TT den Rekordmeister im Play-off-Hinspiel völlig überraschend mit 3:0. Wiederholung sicherlich erwünscht.
 

Pejinovic erwartet Trotzraktion

Einer deutlich anderen Ausgangslage sehen sich die TTF Liebherr Ochsenhausen gegenüber. Im Heimspiel gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell kamen die Oberschwaben mit 0:3 unter die Räder und waren sichtlich geschockt. Lediglich einen Satz konnten die Gastgeber für sich verbuchen. Am kommenden Samstag in der Fuldaer HUBTEX-Arena erwartet TTF-Präsident Kristijan Pejinovic daher eine Trotzreaktion seiner Mannschaft: „Da müssen wir jetzt durch, ohne Wenn und Aber.“

Gegen einen Erfolg der Gäste spricht derzeit allerdings die Form der Osthessen. Insbesondere die eines Ruwen Filus, der in den letzten drei Vergleichen mit Ochsenhausen fünf Punkte machte. Vor heimischem Publikum können die Gastgeber daher mit breiter Brust auflaufen.
 

Im neuen Play-off-Modus, der in der laufenden Saison erstmals Anwendung findet, ist die Höhe eines Sieges unerheblich. Sollte nach den ersten beiden Halbfinal-Spielen Sieggleichheit bestehen, kommt es zu einem entscheidenden dritten Spiel. Die beiden Sieger der Halbfinals stehen sich am 10. Juni im Liebherr TTBL-Finale 2017 gegenüber und kämpfen dort um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Beide Partien sehen Sie selbstverständlich wie gewohnt live und in HD im TTBL-TV.

Die Spiele in der Übersicht

Donnerstag, 13. April, 19 Uhr
1. FC Saarbrücken TT – Borussia Düsseldorf

Samstag, 15. April, 17 Uhr
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTF Liebherr Ochsenhausen