Offizielle Website
Lars Hielscher vom Post SV Mühlhausen

Pokal: Mühlhausens Kampf bleibt unbelohnt

Pokal: Mühlhausens Kampf bleibt unbelohnt

Der unge­schla­gene Tabellenführer der Tischtennis Bundesliga (TTBL) hält sich auch im Pokal schad­los: Mit einem aller­dings nur am Ende deut­li­chen 3:0-Viertelfinal-Erfolg gegen einen tap­fe­ren Post SV Mühlhausen zieht der 1. FC Saarbrücken TT als letz­ter Teilnehmer ins Liebherr Pokal-Finale ein.

Legte gegen Lars Hielscher den Grundstein für den Pokalerfolg: Bojan Tokic (Foto: Steinbrenner)

Legte gegen Lars Hielscher den Grundstein für den Pokalerfolg: Bojan Tokic (Foto: Steinbrenner)

Vor allem auf die Atmosphäre hatte man beim Post SV Mühlhausen im Vorfeld gesetzt. Doch die Pokal-Euphorie in der Sporthalle am Kristanplatz erhielt nach dem ers­ten Einzel des Abends gleich einen her­ben Dämpfer: Zu sel­ten gelang es Lars Hielscher im Duell mit Bojan Tokic, die erhoffte Begeisterung der rund 100 Zuschauer zu ent­fa­chen. Grund dafür war eine Saarbrücker Nummer zwei, die kaum Fehler machte – egal was Hielscher auch ver­suchte. „Tokic hat heute über­ra­gend gespielt und ein­fach immer die pas­sende Antwort parat gehabt“, musste Mühlhausens Manager Thomas Stecher aner­ken­nen. Nachdem er im zwei­ten Durchgang prak­tisch chan­cen­los war (2:11), konnte Hielscher zwar den drit­ten Satz knapp für sich ent­schei­den (11:8), mehr ließ Tokic aller­dings nicht zu. „Man sieht den Saarbrücker Spielern der­zeit ihr Selbstvertrauen an“, so Stecher beeindruckt.

Deutlich mehr Spannung ver­sprach der Auftritt des Mühlhäuser Neuzugangs Ovidiu Ionescu. Nach ver­lo­re­nem ers­tem Satz glich er gegen Tiago Apolonia nach spek­ta­ku­lä­ren Ballwechseln zunächst aus. Prompt war auch das Publikum da und peitschte den Rumänen nach vorne. Gegen den in der Weltrangliste exakt fünf­mal so gut plat­zier­ten Portugiesen wehrte sich Ionescu in der Folge nach Kräften und zwang Apolonia nach zwei ver­ge­be­nen Matchbällen im vier­ten Satz auch noch zu einer Auszeit. Doch Saarbrückens Nummer eins behielt die Nerven und erhöhte für den Tabellenführer auf 2:0.

Drei schwere Spiele für uns“

An Position drei hatte sich mit guten Leistungen in der 3. Bundesliga Mühlhausens Ersatzmann Michal Bardon für einen Einsatz emp­foh­len. Und der Tscheche machte da wei­ter, wo Ionescu auf­ge­hört hatte und holte sich gegen Adrien Mattenet den ers­ten Satz mit 11:6. Auch im zwei­ten Durchgang sah es zunächst so aus, als könne Bardon die Über­ra­schung gelin­gen, doch Mattenet drehte einen 5:9-Rückstand doch noch zum Satzgewinn. Danach brach Bardon ein – 5:11 im drit­ten und 4:11 im fünf­ten Satz hieß es am Ende. Trotz des kla­ren Ergebnisses war auf Saarbrücker Seite die Erleichterung groß: „Das waren heute drei sehr schwere Spiele für uns“, resü­mierte Tiago Apolonia. „Man konnte sehen, dass Mühlhausen durch­aus Spieler in sei­nen Reihen hat, die in der Liga ihren Platz haben. Für uns unver­ständ­lich, dass sie Letzter sind. Jetzt freuen wir uns auf das Final Four im Januar und auf das Duell mit Fulda.“

Das Viertelfinale in der Übersicht

Post SV Mühlhausen – 1. FC Saarbrücken TT 0:3

Lars Hielscher – Bojan Tokic 1:3 (10:12, 2:11, 11:8, 6:11)

Ovidiu Ionescu – Tiago Apolonia 1:3 (9:11, 11:8, 8:11, 9:11)

Michal Bardon – Adrien Mattenet 1:3 (11:6, 9:11, 5:11, 4:11)

Autor: TTBL

Beitrag teilen auf
Suchformular
×
Live-Spiele

×
Live Spiel klein


×