POKAL: OCHSENHAUSEN SETZT AUSRUFEZEICHEN



Die TTF Liebherr Ochsenhausen lassen dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell nicht den Hauch einer Chance und ziehen im Eiltempo ins Pokal-Viertelfinale ein. Der erste und einzige Satzgewinn gelingt den Gästen aus Osthessen erst nach fast 90 Minuten.

Wang Xi

Konnte das Pokal-Aus nicht verhindern: Fuldas Wang Xi (Foto: Verein)

Was für eine Machtdemonstration der TTF Liebherr Ochsenhausen, die am Freitagabend im Eiltempo ins Pokal-Viertelfinale eingezogen sind – und dafür kaum mehr als 90 Minuten benötigten. Erst kurz vor dem Ende der Partie war Tomislav Pucar der einzige Satzgewinn für die Gäste des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gelungen, der klare Heimsieg der Oberschwaben zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits nur noch Formsache. „Nach dem Spiel gegen Mühlhausen haben die Jungs heute eine tolle Reaktion gezeigt“, freute sich Trainer Dmitrij Mazunov. „So kann es weitergehen.“

Simon Gauzy, am Sonntag in Mühlhauen mit zwei Niederlagen noch Ochsenhausens Pechvogel, stellte gleich zu Beginn die Weichen auf Sieg. Die Nummer 13 der Welt ließ die Nummer 19 der Welt, Fuldas Abwehr-Ass Ruwen Filus, nur selten zum Zug kommen und sorgte in drei Sätzen für die schnelle 3:0-Führung der Gastgeber. Mit Fuldas zweitem Abwehrspieler Wang Xi hatte Hugo Calderano anschließend nur im ersten Durchgang noch seine Probleme, gewann jedoch in der Verlängerung. Dann fand der Portugiese immer besser ins Spiel und baute Ochsenhausens Vorsprung weiter aus.

Fegerl wackelt nur kurz

Nach der Pause sahen die Zuschauer in Ehingen im Duell der Neuzugänge Stefan Fegerl und Tomislav Pucar dann lediglich noch einen knappen Durchgang. Der hatte es jedoch in sich: Nach einer ganzen Reihe von Satzbällen, die Fegerl Mal um Mal abwehren konnte, sicherte sich Fuldas junger Kroate seinen Satzgewinn erst mit dem 17. Punkt – traf in der Folge jedoch kaum noch einen Ball. Nur noch fünf weitere Punkte ließ Fegerl in den verbleibenden Sätzen zu und machte den eindrucksvollen Heimsieg seiner Mannschaft damit perfekt.

Als Titelfavorit sieht Mazunov seine Mannschaft deshalb aber noch nicht. „Erst einmal warten wir die Auslosung ab“, so der 47-Jährige. Und die findet am 9. Oktober in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm statt, wo am 5. Januar 2019 auch das Liebherr Pokal-Finale 2018/19 ausgetragen wird.

Das Spiel in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:0
Simon Gauzy – Ruwen Filus 3:0 (11:9, 11:7, 11:6)
Hugo Calderano – Wang Xi 3:0 (12:10, 11:8, 11:6)
Stefan Fegerl – Tomislav Pucar 3:1 (11:6, 15:17, 11:2, 11:3)

Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto