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Pokal: Saarbrücken mit Rückenwind ins Final Four

Pokal: Saarbrücken mit Rückenwind ins Final Four

Besser hätte der letzte Test vor dem Liebherr Pokal-Finale für den 1. FC Saarbrücken TT kaum ausfallen können. Mit einem Prestigeerfolg gegen Fulda brachten sich Tiago Apolonia und Co. vor einer Woche in Final-Four-Form. Allerdings gibt es auch eine Hiobsbotschaft. Im letzten Teil unseres Teamchecks haben wir uns die Mannschaft aus dem Saarland noch einmal genauer angesehen.

Das nennt man pünktlich. Gut eine Woche vor dem Liebherr Pokal-Finale war Saarbrückens Sorgenkind Tiago Apolonia im Prestigeduell gegen Fulda am vergangenen Freitagabend fast wieder der alte. Der Portugiese schlug zunächst Wang Xi und brachte im Entscheidungseinzel gegen Ruwen Filus – derzeit bester Spieler der Liga – das Kunststück fertig, einen 0:2-Rückstand noch ein einen Sieg umzumünzen. Vor einem Jahr wäre diese Tatsache keine große Erwähnung wert gewesen, in dieser Saison ist sie es aber. Denn in seinen ersten sechs Einzeln der Saison schlich Saarbrückens Spitzenspieler mit Weltklasseformat als Verlierer aus der Box. Erst am 8. Spieltag gelang Apolonia Benedikt Duda ein hart erkämpfter 3:2-Erfolg. Zwar verlor er das Spitzeneinzel gegen Steffen Mengel anschließend deutlich, doch das war egal – die Wende war geschafft. Seitdem läuft es.

Trainer Slobodan Grujic ist entsprechend erleichtert. „Tiago hat zuletzt einige knappe Spiele gewinnen können, auch schon im Dezember gegen Daniel Habesohn. Das tut ihm sicher gut. Seine Form ist unheimlich wichtig für die Mannschaft.“ Nach seinen beiden Siegen gegen Fulda liest sich Apolonias Bilanz (5:7) nun bereits deutlich positiver. Immerhin elf Spieler stehen in der Spielerrangliste mittlerweile hinter ihm.

Franziska fällt mit Hüftproblemen aus

Patrick Franziska, 1. FC Saarbrücken TT, Saison 2016/17

Muss am Sonntag passen: Patrick Franziska (Foto: Höfer)

Eine völlig andere Saison erlebte bisher Teamkollege Patrick Franziska. Gleich in seinem ersten Halbjahr im Trikot der Saarländer schlug der 25-Jährige voll ein, schlug erstmals Timo Boll und ist mit einer hervorragenden Bilanz von 7:1 drittbester Spieler der Liga. Was das Final Four am Sonntag betrifft, gibt es allerdings ein Problem: Franziska ist verletzt und hat seit Anfang November kein Spiel mehr bestritten. Am Montag noch hatte Grujic gehofft, dass sein Schützling rechtzeitig fit wird. Gestern dann die bittere Nachricht. „Ich werde natürlich vor Ort sein, muss aber leider noch längere Zeit pausieren“, sagte Franziska.

Auf ihn angewiesen ist Saarbrückens Coach glücklicherweise nicht. Mit Patrick Baum und Bojan Tokic verfügt der amtierende Vizemeister und Pokalsieger von 2012 in dieser Saison über zwei weitere Akteure mit überdurchschnittlichem Bundesliga-Niveau. Tokic steht nach einem guten Saisonstart weiterhin klar positiv (9:5), Baum immerhin knapp (4:3). Und eines ist klar: Der Hunger auf einen Titel ist groß in Saarbrücken. Der Halbfinaleinzug sei lediglich das Minimalziel gewesen. „Wir wollen mehr“, sagt Grujic.

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Johannes Eickhoff

Autor: Johannes Eickhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TTBL Sport GmbH

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