PRESSESCHAU: „MEHR TITEL ALS DER FC BAYERN“



Im Liebherr TTBL-Finale 2018 sicherte sich Borussia Düsseldorf am vergangenen Samstag den 71. Titel der Vereinsgeschichte und überholt damit den Fußball-Branchenführer FC Bayern München. Groß war daher auch das Medienecho. Wir haben einige Beiträge aus der Presselandschaft zusammengetragen.

dpa: „Mehr Titel als der FC Bayern: Boll-Team macht Triple perfekt“

Seit diesem Wochenende ist es wieder Fakt: Borussia Düsseldorf hat im Tischtennis mehr Titel gewonnen (71) als der FC Bayern München im Fußball (70). […] Nach dem fünften Meistertitel in Serie stehen jetzt 30 deutsche Meisterschaften, 26 deutsche Pokalsiege und 15 Europapokal-Erfolge im Briefkopf der Borussia. Zum Vergleich: Der FC Bayern kommt nach seiner 28. Meisterschaft selbst unter Berücksichtigung aller Supercup- und Ligapokal-Erfolge auf einen Titel weniger.

SID: „Boll und Düsseldorf feiern drittes Triple“

Rekordeuropameister Timo Boll und Tischtennis-Serienmeister Borussia Düsseldorf haben das dritte Triple geholt. Der Titelverteidiger feierte im Bundesliga-Finale in Frankfurt/Main durch ein 3:1 gegen die TTF Ochsenhausen die fünfte deutsche Meisterschaft in Serie und die 30. insgesamt. Boll und Co. vollendeten damit nach den Erfolgen im Pokal und der Champions League die dritte perfekte Saison nach 2010 und 2011.

Westdeutsche Zeitung: „Boll sichert den historischen Triumph“

Fünf Bundesliga-Titel in Folge, wettbewerbsübergreifend 71 in der Vereinsgeschichte und das „Triple“ – mehr geht nicht. Die Borussia hat eine perfekte Saison gekrönt. Dass Timo Boll, Kristian Karlsson, Anton Källberg und Neuzugang Omar Assar in der neuen Saison weniger Erfolgshunger verspüren, ist nicht zu erwarten. Die Konkurrenz wird es nicht gerne hören.

FAZ: „Drittes Triple für Boll und Düsseldorf“

Es war eine Leistung und es ist ein Triumph für die Geschichtsbücher: Borussia Düsseldorf gewann mit Top-Spieler Timo Boll nach dem Pokal und der Champions League auch die deutsche Meisterschaft.

Rheinische Post: „Timo Boll in der Form seines Lebens“

Timo Boll ist dabei der überragende Akteur. Wieder einmal. Mit 37 Jahren ist der gebürtige Odenwälder in der Form seines Lebens, wie seine Erfolge allein in diesem Jahr belegen: Triple mit Borussia, Vizeweltmeister mit der deutschen Mannschaft, Dritter der Weltrangliste, die er im März als bislang ältester Spieler sogar anführte. „Riesen-Timo“, nennt ihn sein Trainer Danny Heister, und Düsseldorfs Manager Andreas Preuß sagt: „Timo ist einfach unglaublich.“

Südwest Presse: „Der letzte Titel für Düsseldorf?“

Timo Boll war glücklich – und geschafft. Gerade eben hatte der Superstar des deutschen Tischtennis sein Team Borussia Düsseldorf zum fünften deutschen Meistertitel in Serie geführt und damit das dritte Triple der Vereinsgeschichte  (Gewinn der Meisterschaft, des Pokals und der Champions League) perfekt gemacht.  Doch trotz seiner beiden Einzelerfolge beim 3:1 in der stickig-heißen Frankfurter Fraport-Arena beim Bundesliga-Finale gegen die TTF Ochsenhausen wirkte  der erschöpfte 37-Jährige nachdenklich. „Die Zukunft spricht eher für Ochsenhausen. Die haben ein sehr junges Team. Das wird in Zukunft ein harter Kampf. Wer weiß, vielleicht war das heute unser letzter Titel...“

Schwäbische Zeitung: „Stolz auf das Erreichte trotz Finalniederlage“

Trübsal blasen ist nicht angesagt gewesen bei den TTF Liebherr Ochsenhausen und ihren Fans bei der Saisonabschlussfeier. Sonderlich ausgelassen ging es aber auch nicht zu im Ochsenhauser „Steakhaus“, es war eben die Vizemeisterparty. Das Finale um die deutsche Tischtennis-Meisterschaft hatten die TTF am Samstag zuvor mit 1:3 gegen den frischgebackenen Champions-League-Sieger und Titelverteidiger Borussia Düsseldorf in Frankfurt verloren.

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto