TITEL VOR DER HAUSTÜR?



Nach einem Stolperstart in die Saison der Tischtennis Bundesliga (TTBL) liegen die TTF Liebherr Ochsenhausen mittlerweile in allen drei Wettbewerben voll auf Kurs. Das Saisonhighlight schlechthin ist für die Oberschwaben dabei zweifelsohne das Liebherr Pokal-Finale 2017/18 am 6. Januar. Vierter und letzter Teil unser Teamvorstellungen.

Simon Gauzy

Will auch am 6. Januar jubeln: Simon Gauzy (Foto: Schaal)

2:3, 0:3 und 0:3 – der Start in die Saison der Tischtennis Bundesliga (TTBL) war für die TTF Liebherr Ochsenhausen nicht weniger als eine Katastrophe. Gerade noch rechtzeitig, zu einem Zeitpunkt, als die Play-offs schon in weiter Ferne zu rücken drohten, platzte bei Simon Gauzy und Co. der Knoten. Dem Befreiungsschlag gegen Bremen am 4. Spieltag folgten fünf weitere Siege, darunter der Prestigeerfolg gegen Angstgegner Fulda zum Rückrundenauftakt Anfang Dezember. Und so startet die Mannschaft von Trainer Dubravko Skoric auf einem Play-off-Platz in das neue Jahr.

Fast noch wichtiger als die Aufholjagd in der TTBL war jedoch der Sieg gegen einen Zweitligisten am 24. Oktober. Damals nämlich schlug Ochsenhausen Jülich mit 3:0 und stand im Liebherr Pokal-Finale 2017/18. Endlich. „Die Erleichterung war riesengroß“, gab Gauzy kürzlich im TTBL-Interview zu. 2016 und 2017 hatten die Oberschwaben das Final-Four-Turnier in der ratiopharm arena noch verpasst. „Es war schwer zu akzeptieren, dass nur 40 Kilometer von Ochsenhausen entfernt das Final Four stattfindet und wir nicht dabei sind“, so Gauzy weiter.

Gauzy und Calderano gehen voran

Nun also sind sie dabei und haben allein auf dem Papier eine Mannschaft, die das Zeug zum Titel hat. Mit Simon Gauzy (9.) und Hugo Calderano (17.) sind in der neuen ITTF-Weltrangliste gleich zwei Ochsenhäuser in den Top 20 vertreten, die noch dazu auch in der Liga klar positive Bilanzen vorzuweisen haben. Dahinter setzt Skoric auf das Trio Jakub Dyjas, Yuto Muramatsu und Joao Geraldo, die in der laufenden Saison bislang noch unter ihren Möglichkeiten blieben. Der Japaner Muramatsu steht knapp positiv (4:3), Dyjas (3:5) und Geraldo (0:1) leicht negativ. Gauzy ist jedoch optimistisch: „Wenn wir alle zur gleichen Zeit topfit sind, hoffe ich, dass wir noch konkurrenzfähiger sein können.“

Der kommende Samstag wäre dafür sicherlich ein guter Zeitpunkt. Denn der große Durchbruch ist Ochsenhausen – trotz eines Kaders, um den die Oberschwaben viele Teams beneiden – bisher verwehrt geblieben. In den Play-offs etwa war zuletzt zweimal in Folge im Halbfinale Endstation.  Im Halbfinale des Final Four 2018 wartet nun der  1. FC Saarbrücken TT und es kommt zu einem Duell, zu dem es im Januar und Februar gleich mehrfach kommen wird. Denn neben dem Rückspiel in der Liga treffen beide Mannschaften auch im Viertelfinale der Champions League aufeinander. Eine hochkarätigere Generalprobe könnte es damit am 6. Januar in der ratiopharm arena kaum geben.

Ochsenhausens Aufgebot im Überblick

1. Simon Gauzy FRA (Alter: 23, TTBL-Bilanz: 7:4, Weltrangliste: 9.)
2. Hugo Calderano POR (21, 8:4, 17.)
3. Yuto Muramatsu JPN (21, 4:3, 72.)
4. Jakub Dyjas POL (22, 3:5, 61.)
5. Joao Geraldo POR (22, 0:1, 76.)

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Ein paar wenige Tickets sind noch verfügbar. Schnell zugreifen und dabei sein, wenn am 6. Januar 2018 vor tausenden Zuschauern in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm der Deutsche Pokalsieger 2017/18 gekürt wird.

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