TSUBOI VERSTÄRKT TTC OE BAD HOMBURG



Der TTC OE Bad Homburg hat den gesuchten Einser gefunden: Gustavo Tsuboi wechselt vom TTC Neu-Ulm zum designierten Aufsteiger und soll das junge Team in der ersten Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) führen.

Gustavo Tsuboi

Gustavo Tsuboi jubelt in der kommenden Saison für den TTC OE Bad Homburg. (Foto: BeLa Sportfoto)

Der jungen Mannschaft des TTC OE Bad Homburg wird in der kommenden Saison 2020/21 ein Routinier zur Seite gestellt. Am Freitagmorgen hat der Aufsteiger in die Tischtennis Bundesliga (TTBL) die Verpflichtung von Gustavo Tsuboi bekannt gegeben. Die Personalplanungen Bad Homburgs sind damit abgeschlossen. Neben dem 35 Jahre alten Brasilianer besteht der Kader des Aufsteigers in der kommenden Saison aus vier Talenten: Nils Hohmeier (22), Rares Sipos (19) und Lev Katsman (19) spielten bereits in der aktuellen Spielzeit für den TTC OE und führten das Team zum Titel in der 2. Bundesliga; mit Maksim Grebnev (18) wurde zudem ein weiteres vielversprechendes Talent verpflichtet.

„Wir sind froh, dass wir den gesuchten Einser und einen Spieler auf diesem Niveau gefunden haben. Zu diesem Zeitpunkt und angesichts der Corona-Pandemie war die Spielersuche gar nicht so einfach“, sagt TTC-OE-Geschäftsführer Mirko Kupfer. Der Verein habe gezielt nach einem Spieler aus den Top 50 der Welt gefahndet, dieses Profil erfüllt Tsuboi als Weltranglisten-44. Neben sportlichen Erfolgen erwarten Kupfer und Co. vom Neuen zudem, dass er eine Führungsrolle übernimmt: „Wenn er sich wohlfühlt, dann kann er die Jungs führen“, hofft Kupfer.

2014 erstmals in der TTBL

Bad Homburg wird Tsubois bereits vierte Station in der TTBL sein: Von 2014 bis 2016 spielte der Brasilianer für den TTC Schwalbe Bergneustadt, nach anschließend zwei Engagements in der polnischen Superliga kehrte er 2018 zurück nach Deutschland und schloss sich dem SV Werder Bremen an. In der laufenden Saison spielte Tsuboi für den TTC Neu-Ulm, blieb dort allerdings mit einer 3:7-Einzelbilanz hinter den Erwartungen zurück. Siege gab es lediglich gegen Sathiyan Gnanasekaran (3:2), Mihai Bobocica (3:0) und Ewout Oostwouder (3:0). Besser lief es im Doppel, in dem er mit Abdel-Kader Salifou eine 3:2- und mit Tiago Apolonia eine 1:1-Bilanz verbuchte.

 

Beitragsbild oben: Gustavo Tsuboi (Foto: BeLa Sportfoto)