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TTCLM: Düsseldorfs Hoffnung stirbt früh

TTCLM: Düsseldorfs Hoffnung stirbt früh

Borussia Düsseldorf verliert das Final-Rückspiel in der Champions League mit 2:3. Allerdings steht Gastgeber TTC Fakel Gazprom um Deutschlands Nummer eins Dimitrij Ovtcharov bereits nach 45 Minuten als neuer Champion fest. Anton Källberg und Stefan Fegerl betreiben Schadensbegrenzung.

Dimitrij Ovtcharov, TTC Fakel Gazprom, Saison 2016/17

Zu stark für Kristian Karlsson: Dimitrij Ovtcharov (Foto: Verein)

Nach einer Dreiviertelstunde war er vorbei, der Düsseldorfer Traum vom Wunder. Dann nämlich hatte Dimitrij Ovtcharov dank eines 3:1-Erfolgs gegen Kristian Karlsson den nach dem 3:0-Hinspielsieg nötigen Punkt für den TTC Fakel Gazprom geholt und seiner Mannschaft so den Titelgewinn beschert. Nach 2012, 2013 und 2015 gewann der russische Topklub am Freitagabend Ortszeit damit zum vierten Mal die Table Tennis Champions League Men (TTCLM). Dem deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf bleibt wir vor zwei Jahren nur der zweite Platz.

Dabei hatte Karlsson zum Auftakt gegen Ovtcharov wirklich alles versucht und lange dagegengehalten. Nach dem Gewinn des zweiten Satzes zwang der Schwede sein Gegenüber im vierten Durchgang noch einmal in die Verlängerung, ehe Ovtcharov für die Entscheidung sorgte und sich vom Publikum und seinen Teamkollegen feiern ließ. Bei den Gästen war die Spannung dagegen raus: Timo Boll verlor sein anschließendes Match gegen Jun Mizutani klar mit 0:3.

Källberg überzeugt gegen Samsonov

Stefan Fegerl, Borussia Düsseldorf, Saison 2016/17

Versöhnlicher Abschluss: Stefan Fergel (Foto: MaJo-Foto)

Zwei wichtige Siege für die Moral feierten jedoch in der Folge Anton Källberg und der eingewechselte Stefan Fegerl – Källberg in seinem ersten Duell gegen Altmeister Vladimir Samsonov, Fegerl gegen den ebenfalls eingewechselten Alexej Smirnov. „Anton hat heute besonders stark gespielt“, lobte Borussia-Trainer Heister seinen Schützling. „Das erste Aufeinandertreffen mit Samsonov zu gewinnen ist mehr als respektabel. Beeindruckend, wie die Jungs sich heute ins Zeug gelegt haben, selbst als schon feststand, dass wir den Titel nicht mehr holen können.“

Zum Abschluss der Begegnung krönte der Japaner Mizutani schließlich seine überragende Saison und blieb nach seinem 3:0-Erfolg gegen Karlsson im gesamten Wettbewerb ohne eine einzige Niederlage. „Wir haben alles gegeben und Orenburg das Leben so schwer wie möglich gemacht“, resümierte Manager Andreas Preuß. „Am Ende müssen wir aber festhalten, dass Orenburg in beiden Spielen und damit auch die Champions League verdient gewonnen hat. Ich bin trotzdem sehr stolz auf die Mannschaft und den zweiten Platz.“

Das Spiel in der Übersicht

TTC Fakel Gazprom – Borussia Düsseldorf 3:2
Dimitrij Ovtcharov – Kristian Karlsson 3:1 (11:9, 9:11, 11:8, 12:10)
Jun Mizutani – Timo Boll 3:0 (11:7, 11:5, 11:8)
Vladimir Samsonov – Anton Källberg 2:3 (11:6, 8:11, 11:2, 11:4, 12:14)
Alexej Smirnov – Stefan Fegerl 2:3 (10:12, 11:5, 8:11, 11:7, 9:11)
Jun Mizutani – Kristian Karlsson 3:0 (11:7, 11:9, 11:5)

Johannes Eickhoff

Autor: Johannes Eickhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TTBL Sport GmbH

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