TTF LIEBHERR OCHSENHAUSEN VERPFLICHTEN JANG WOOJIN



Den TTF Liebherr Ochsenhausen, Vize-Meister der gerade beendeten Saison 2017/18, gelingt mit der Verpflichtung des 23-jährigen südkoreanischen Nationalspielers und Ex-Jugendweltmeisters Jang Woojin kurz vor Schließung des Transferfensters noch ein echter Coup.

Heimkehr des "verlorenen Sohnes"

Obwohl der Jugendweltmeister von 2013 noch nie für einen eurpäischen Club gespielt hat, ist Jang in Oberschwaben ein guter "alter" Bekannter. Als Schüler trainierte der aktuell 40. der Weltrangliste bereits zwei Jahre im Liebherr Master College, TTF-Präsident Kristijan Pejinovic spricht auf der vereinseigenen Homepage sogar vom „verlorenen Sohn“.

Kurzfristige Möglichkeit für Transfer

Auch nach der Rückkehr Jangs in seine südkoreanische Heimat riss der Kontakt zu den Vereinsverantwortlichen aus Ochsenhausen nie ab und wurde vor ein paar Tagen ganz konkret. Der Südkoreanische Verband erteilte einem Wechsel Jangs ins Ausland grünes Licht. Und obwohl die TTF für die Saison 2018/19 nach der Verpflichtung Stefan Fegerls eigentlich komplett waren, ließen sie sich diese Chance nicht entgehen lassen. Kristian Pejinovic (Präsident der TTF Liebherr Ochsenhausen) äußert sich wie folgt zum Transfercoup: "Jang verfügt über ein riesengroßes Potenzial" und "Wir freuen uns sehr, dass er nach Ochsenhausen zurückkehrt". Auch der Spieler selbst freut sich über seine Rückkehr: "Es war ein Traum von mir, eines Tages zurückzukommen, mich in Ochsenhausen weiter zu verbessern und dem Verein etwas zurückzugeben".

Planung als Backup

Somit gehen die Tischtennis Freunde erneut mit einem 5er-Kader in die neue Spielzeit. Neben den bereits genannten Neuzugängen Jang und Fegerl (aus Düsseldorf) komplementieren Gauzy, Calderano und Dyjas die Mannschaft. Eine sicherlich erneut schlagkräftige Truppe aus Oberschwaben, die ihr selbst gestecktes Ziel aus dieser Saison "Einen Titel" weiter verfolgen werden. Jang wird hierbei zunächst als Backup eingeplant. "Wir wissen ja noch nicht, wie oft er uns überhaupt zur Verfügung stehen wird", erläutert Kristian Pejnovic. "Sein Verband wird ihn sicher oft anfordern. Auf jeden Fall ist er wirklich eine Verstärkung, zudem ist es für alle gut, wenn sich die Last auf mehr Schultern verteilt und die anderen Unterstützung bekommen."