ÜBERRASCHENDER OIKAWA-ABSCHIED AUS BAD KÖNIGSHOFEN



Die Corona-Krise sorgt für die erste personelle Veränderung in der Tischtennis Bundesliga (TTBL): Mizuki Oikawa wird nicht zum TSV Bad Königshofen zurückkehren und in der kommenden Saison in der japanischen T.LEAGUE aufschlagen.

Mizuki Oikawa

Fünf Jahre trug Mizuki Oikawa das Trikot des TSV Bad Königshofen. (Foto: Friedrich Haubner)

Zwei Wochen hatte sich Mizuki Oikawa nach seiner Rückkehr aus Deutschland zuletzt in Quarantäne begeben müssen, an Tischtennis war in dieser Zeit natürlich nicht zu denken. Angesichts dieser Umstände rund um die Ausbreitung des Corona-Virus hätten sich die Eltern des Japaners dafür starkgemacht, dass ihr Sohn den Reisestress zumindest in naher Zukunft reduziere, erklärt Andreas Albert, Manager des TSV Bad Königshofen. Oikawa habe daher um die Auflösung seines Vertrags in Unterfranken gebeten – ein Wunsch, dem der TSV nachgekommen ist, wenn auch schweren Herzens. „Es ist ein Abschied, der schmerzt“, sagt Albert. „Menschlich und sportlich ist er ein großer Verlust.“

Fünf Jahre spielte Oikawa für Bad Königshofen und entwickelte sich in dieser Zeit zum Topspieler. Die aktuelle Saison beendete der 22-Jährige mit einer 11:7-Bilanz, unter anderen schlug er Benedikt Duda (3:1) und Simon Gauzy (3:2). Statt in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) wird Oikawa nun in der kommenden Saison in der japanischen T.LEAGUE spielen. Zehn Spiele soll der Weltranglisten-64. für Kinoshita Tokio machen. Für die darauffolgende Spielzeit 2021/22 hofft Albert dann auf die Rückkehr Oikawas.

Zunächst aber steht natürlich die kommende Saison im Fokus. Nachdem die Personalplanungen eigentlich abgeschlossen waren, muss Albert nun doch noch nach einem Neuzugang fahnden. Mit Bastian Steger, Kilian Ort und Filip Zejlko stehen derzeit schließlich nur drei Profis unter Vertrag.

 

Beitragsbild oben: Mizuki Oikawa (Foto: Hermann Zacher)