WENN DIE FRAPORT ARENA ZUM HEXENKESSEL WIRD



Der altehrwürdige Magistratssitzungssaal im Frankfurter Römer war am Montagmittag Schauplatz des Vorspiels für das Liebherr TTBL-Finale 2019 am 25. Mai. Saarbrückens Spitzenspieler Patrick Franziska und Ochsenhausens Cheftrainer Dmitrij Mazunov nahmen den Meisterschaftspokal schon mal in Augenschein – und wurden sich nicht einig, wer in der Fraport Arena als Favorit ins Rennen geht.

Patrick Franziska

Der Pokal zum greifen nah: Patrick Franziska (Foto: Sportamt Frankfurt)

Dass das Endspiel der Tischtennis Bundesliga (TTBL) in der Fraport Arena stattfindet, hat mittlerweile Tradition, der Termin im Frankfurter Römer ebenso. „Es gibt über 3.000 aktive Tischtennisspielerinnen und -spieler in Frankfurt, und wir freuen uns, ihnen nun schon zum siebten Mal in Folge Spitzensport bieten zu können“, so Stadtrat Markus Frank, der das Pressegespräch eröffnete. „Einmal im Jahr pilgert die Tischtennisfamilie nach Frankfurt und macht die Fraport Arena zum Hexenkessel, das macht uns stolz.“ Neben Frank hatten sich in diesem Jahr Patrick Franziska und Dmitrij Mazunov Zeit genommen.

Franziska, Spitzenspieler des 1. FC Saarbrücken TT und Star der Mannschaft, will am 25. Mai seinen ersten Titel mit den Saarländern gewinnen. Erst Recht, nachdem der FCS-TT seine erste Chance nicht nutzen konnte und am vergangenen Wochenende im Finale des ETTU Cups unterlag – auch weil Franziska von der WM in Budapest neben einer Bronzemedaille auch eine Verletzung mitgebracht hatte. „Dem Fuß geht es von Tag zu Tag besser, mittlerweile schmerzt er kaum noch. Für das Finale mache ich mir keine Sorgen“, gibt der 26-Jährige Entwarnung.

Heimspiel für Franziska

Nicht nur aus sportlicher Sicht wäre ein Ausfall des besten Spielers der Bundesliga-Saison ärgerlich gewesen. Denn geboren ist Franziska im hessischen Bensheim, da ist Frankfurt nicht weit. „Es bedeutet mir viel, hier so etwas ein Heimspiel zu haben. Es werden eine Menge Bekannte und Freunde und natürlich auch Familie da sein. Darauf freue ich mich ganz besonders.“ Als Favorit sieht Franziska seine Mannschaft trotz toller Saison allerdings nicht, dafür ist der Respekt vor den TTF Liebherr Ochsenhausen zu groß: „Ochsenhausen hat nur Weltklassespieler, die auch in der Rangliste besser dastehen als wir. Für mich sind sie als Pokalsieger der Favorit.“

Ochsenhausens Cheftrainer Mazunov ist da jedoch anderer Meinung. „Wenn ich mir das Rückrundenspiel ansehe, würde ich nicht sagen, dass wir favorisiert sind. Damals waren wir beim 0:3 klar unterlegen. Saarbrücken hat eine super Saison gespielt und steht völlig zu Recht im Finale.“ Doch die Motivation bei den Oberschwaben ist groß. „Der letzte Meistertitel liegt mittlerweile 15 Jahre zurück. Ochsenhausen stand seitdem zweimal im Finale, diesmal soll es endlich klappen“, so der Cheftrainer.

Stehle: „Schön wiederzukommen“

TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle ist sich jedenfalls sicher: „Uns erwartet ein wahres Tischtennisspektakel. Dafür sorgen zwei europäische Top-Mannschaften mit echten Weltstars auf beiden Seiten. Ein herzliches Dankeschön geht an die Sportstaft Frankfurt sowie das Land Hessen, die das auch in diesem Jahr wieder möglich machen. Es ist schön, wiederzukommen.“

Tickets für das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gibt es bereits ab 9,99 €, für Gruppen und Vereine lohnt sich das LOTTO Hessen-Gruppenticket. Bestellen Sie Ihr Ticket einfach und unkompliziert über das Internet. Mit [email protected] können Sie sich Ihre Karten sogar direkt zuhause ausdrucken.

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Beitragsbild oben: Sportamt Frankfurt