WER KOMMT, WER GEHT? | TEIL 2



Auch in diesem Jahr hat sich das Personalkarussell in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) wieder kräftig gedreht und die Teams zum Teil ordentlich durcheinander gewirbelt. Wir verschaffen uns einen ersten Überblick und sehen uns im zweiten Teil die hintern sechs Team der Abschlusstabelle an.

Post SV Mühlhausen

Keinerlei Veränderungen wird es in Thüringen geben. Die Mannschaft von Trainer Erik Schreyer geht in der gleichen Besetzung an den Start wie in der laufenden Saison und setzt auch 2019/20 auf das Quartett aus Ovidiu Ionescu, Daniel Habesohn, Lubomir Jancarik und Steffen Mengel, das lange Zeit auf Play-off-Kurs lag und auch in der Champions League für Furore sorgen konnte.

ASV Grünwettersbach

Deutlich mehr los war in den letzten Wochen und Monaten beim ASV, der mit dem Dänen Tobias Rasmussen, dem Südkoreaner Cho Seungmin und dem Fulda-Urgestein Wang Xi gleich drei Neuzugänge vermeldete und sich auch auf der Trainerposition verändern wird. Für Rade Markovic wird in der kommenden Saison dessen bisheriger Assistent Joachim Sekinger an der Box Platz nehmen.  Nicht mehr dabei sind zukünftig Bojan Tokic, der die TTBL verlassen wird, sowie Ricardo Walther, der zu Borussia Düsseldorf zurückkehrt. Verlängern konnten die Verantwortlichen hingegen mit dem Inder Sathiyan Gnanasekaran, Dang Qius Vertrag läuft ohnehin noch bis 2020.

Bastian Steger

Verstärkt ab Sommer die Unterfranken: Bastian Steger (Foto: Walden)

TSV Bad Königshofen

Mit der Verpflichtung von Nationalspieler Bastian Steger gelang den Unterfranken pünktlich zur Weihnachtszeit 2018 ein echter Coup, der das Team von Trainer Koji Itagaki enorm bereichern dürfte. Zudem konnte der Japaner Mizuki Oikawa gehalten werden, der nach einer starken Saison  von Düsseldorf umgarnt wurde. Hinter Steger, Oikawa und Eigengewächs Kilian Ort setzt Bad Königshofen auf Filip Zeljko, für Neuzugang Bence Majoros geht es nach einer allenfalls durchwachsenen ersten Saison im Grabfeld nicht weiter. Der Ungar wird nach Frankreich wechseln.

TTC Zugbrücke Grenzau

In den Reihen der Westerwälder gab es eine Menge Bewegung. Während sich Kirill Gerassimenko und Marcello Aguirre dem SV Werder Bremen anschließen werden, verlängerte Grenzau die Verträge mit Mihai Bobocica und Anders Lind – und schlug auf dem Transfermarkt gleich doppelt zu. Neu im Team sind ab Sommer die beiden erst 18 Jahre alten, vielversprechenden Talente Kanak Jha (USA) und Ioannis Sgouropoulos (Griechenland). Geformt wird die neue Mannschaft dabei nicht mehr von Dirk Wagner, der einen Trainerposten beim Deutschen Tischtennis-Bund antritt, sondern von Chris Pfeiffer, der ebenso wie Jha vom Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 in den Westerwald wechselt.

SV Werder Bremen

Die vermutlichen größten personellen Veränderungen gibt es im hohen Norden. Bleiben wird Trainer Cristian Tamas zur neuen Saison lediglich sein rumänischer Landsmann Hunor Szöcs; Spitzenspieler Bastian Steger sucht in Bad Königshofen eine neue Herausforderung, Florent Lambiet und Gustavo Tsuboi werden den Verein ebenfalls verlassen. Für adäquaten Ersatz hat Manager Sascha Greber allerdings gesorgt. Neuer Spitzenspieler wird Schwedens Nummer eins Mattias Falck, aus Grenzau kommen Kirill Gerassimenko und Marcelo Aguirre.

TTC indeland Jülich

Nach einer gänzlich sieglosen Saison geht es für Martin Allegro in Jülich nicht weiter. Der Belgier wird von Deni Kozul ersetzt, der vom österreichischen Champions-League-Teilnehmer SPG Walter Wels in die Herzogstadt wechselt. Robin Devos und Dennis Klein werden dem Vernehmen nach auch zukünftig für Jülich aufschlagen.

Hier geht’s zum ersten Teil des Überblicks.

Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto