WERDER SCHLIEßT WIEDER ZU SAARBRÜCKEN AUF



Der SV Werder Bremen hält den Kontakt zu Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken TT: Durch einen hart erkämpften 3:2-Heimerfolg gegen den TTC Neu-Ulm schlossen die Hanseaten zum Abschluss des 14. Spieltags wieder zum Tabellenführer der Tischtennis Bundesliga (TTBL) auf.

Abdel-Kader Salifou

Mattias Falck scheint zu den Lieblingsgegnern von Abdel-Kader Salifou zu gehören – wie schon in der Hinrunde setzte sich der Neu-Ulmer am Dienstag mit 3:2 gegen den Vizeweltmeister durch. (Foto: BeLa Sportfoto)

Das Doppel entwickelt sich mehr und mehr zur Lieblingsdisziplin des SV Werder Bremen: Zum dritten Mal in dieser Saison trat das Duo Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs am Dienstagabend an, zum dritten Mal verließen die Hanseaten als Sieger die Halle. Durch den 3:2-Erfolg gegen den TTC Neu-Ulm schloss Bremen mit nun 22:6 Punkten wieder zum 1. FC Saarbrücken TT auf, die Saarländer behaupten nur aufgrund des besseren Spielverhältnisses die Tabellenspitze. Der Vorsprung auf den TTC Schwalbe Bergneustadt auf dem ersten Nicht-Play-off-Platz beträgt weiterhin vier Punkte.

Dabei war es harte Arbeit für Werder gegen die Westschwaben: Aguirre/Szöcs wirkten im ersten Satz des Schlussdoppels zunächst komplett überfordert mit dem Spiel ihrer Kontrahenten Viktor Brodd/Tiago Apolonia und gaben diesen mit 3:11 ab. Anschließend aber biss sich das Bremer Duo in die Partie, erarbeitete sich nach und nach Vorteile und sorgte schließlich mit 11:9, 14:12 und 11:7 für den umjubelten Erfolg.

Salifou schlägt Falck erneut

Zuvor war nicht alles nach Plan der Bremer Verantwortlichen gelaufen. Insbesondere im ersten Einzel hatte es eine böse Überraschung gegeben: Mattias Falck war nach 11:8 und 11:4 bereits drauf und dran, den erwarteten Auftaktsieg gegen Abdel-Kader Salifou zu holen, plötzlich jedoch meldete sich der Franzose zurück. Mit 11:5, 11:2 und 11:9 drehte Salifou das Match und wiederholte mit dem 3:2 seinen Hinspielsieg gegen den schwedischen Vizeweltmeister. Zwei seiner bislang drei Saisonsiege holte der 30-Jährige damit gegen Falck. „Natürlich bin ich froh, dass ich Falck zum zweiten Mal schlagen konnte“, sagte Salifou, „aber leider hat es nicht zum Sieg gereicht. Ich hoffe, dass wir nächstes Mal dann 3:2 gewinnen werden.“

Diesen Lapsus Falcks nämlich bügelte im zweiten Einzel Kirill Gerassimenko aus. Der Kasache fügte einem weiteren WM-Medaillengewinner eine Niederlage bei: Gegen An Jaehyun, der im Frühjahr in Budapest Bronze geholt hatte, setzte sich Gerassimenko eindrucksvoll mit 3:0 (11:9, 11:5, 11:7) durch. Auf Position drei dagegen hatte Neu-Ulm die Nase vorne: Apolonia entschied die entscheidenden Szenen gegen Aguirre immer wieder für sich und brachte Neu-Ulm durch seinen 3:0 (11:9, 11:9, 11:9)-Erfolg erneut in Front.

Kirill Gerassimenko

Kirill Gerassimenko spielte stark auf und schlug An Jaehyun mit 3:0. (Foto: Martin Stöver)

Neu-Auflage des WM-Halbfinals

Im Duell der Einser hatte An damit die Chance, den sechsten Saisonsiegs Neu-Ulms mit einem Erfolg gegen Falck einzutüten. Wie jedoch schon im WM-Halbfinale – damals hatte sich Falck mit 4:3 durchgesetzt – ging das Duell knapp an den Schweden. Nach 7:11, 11:6 und 9:11 lag Falck bereits mit 1:2 Sätzen hinten, biss sich jedoch noch einmal in das Duell. Zwar hatte der 28-Jährige weiterhin einige Probleme mit der Platzierung, führte Werder aber dennoch mit 11:8 und 11:9 ins Doppel – und dieses gehört bekanntlich zu den Bremer Spezialitäten.

„Im Einzel hat es leider für mich nicht mit einem Punkt geklappt“, sagte Aguirre anschließend, „trotzdem sind wir selbstbewusst ins Doppel gegangen. Es war ein hartes Match, aber wir waren mental stark, und ich glaube, das hat heute den Unterschied ausgemacht.“

Drei Partien des 14. Spieltags waren bereits am Sonntag gespielt worden, unter anderem kassierte Borussia Düsseldorf eine überraschende 2:3-Niederlage gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Zu den Berichten geht es hier. Die Spielberichte zu den beiden Montagspartien finden Sie hier.

 

Der 14. Spieltag in der Übersicht

TTC Zugbrücke Grenzau – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3

Kanak Jha – Jakub Dyjas 3:2 (5:11, 11:9, 6:11, 11:9, 13:11)
Anders Lind – Simon Gauzy 2:3 (8:11, 11:9, 8:11, 11:8, 9:11)
Mihai Bobocica – Stefan Fegerl 2:3 (11:5, 9:11, 8:11, 11:9, 10:12)
Kanak Jha – Simon Gauzy 0:3 (9:11, 9:11, 2:11)

Borussia Düsseldorf – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 2:3

Kristian Karlsson – Fan Bo Meng 3:0 (11:3, 11:8, 11:7)
Anton Källberg – Ruwen Filus 3:0 (11:1, 11:8, 11:8)
Ricardo Walther – Tomislav Pucar 1:3 (11:5, 7:11, 10:12, 7:11)
Kristian Karlsson – Ruwen Filus 1:3 (11:8, 6:11, 11:13, 3:11)
Ricardo Walther/Anton Källberg – Tomislav Pucar/Fan Bo Meng 2:3 (11:5, 9:11, 6:11, 11:4, 13:15)

1. FC Saarbrücken TT – Post SV Mühlhausen 3:1

Shang Kun – Erik Schreyer 3:0 (11:6, 11:7, 11:4)
Tomas Polansky – Lubomir Jancarik 3:0 (11:9, 11:8, 12:10)
Darko Jorgic – Ovidiu Ionescu 0:3 (8:11, 13:15, 3:11)
Shang Kun – Lubomir Jancarik 3:1 (11:8, 9:11, 12:10, 11:9)

ASV Grünwettersbach – TSV Bad Königshofen 3:2

Dang Qiu – Filip Zeljko 3:2 (11:6, 9:11, 11:7, 11:13, 11:9)
Tobias Rasmussen – Bastian Steger 2:3 (14:12, 11:9, 9:11, 5:11, 10:12)
Wang Xi – Kilian Ort 3:0 (12:10, 11:0, 11:0)
Dang Qiu – Bastian Steger 1:3 (11:9, 2:11, 5:11, 10:12)
Tobias Rasmussen/Wang Xi – Kilian Ort/Filip Zeljko 3:1 (11:3, 7:11, 13:11, 12:10)

TTC indeland Jülich – TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3

Robin Devos – Alvaro Robles 0:3 (4:11, 7:11, 5:11)
Ewout Oostwouder – Alberto Miño 3:1 (11:9, 8:11, 11:3, 11:6)
Deni Kozul – Paul Drinkhall 1:3 (6:11, 12:10, 9:11, 6:11)
Robin Devos – Benedikt Duda 3:1 (11:7, 11:9, 7:11, 11:7)
Deni Kozul/ Ewout Oostwouder – Alvaro Robles/Paul Drinkhall 2:3 (11:7, 8:11, 11:7, 5:11, 2:11)

SV Werder Bremen – TTC Neu-Ulm 3:2

Mattias Falck – Abdel-Kader Salifou 2:3 (11:8, 11:4, 5:11, 2:11, 9:11)
Kirill Gerassimenko – An Jaehyun 3:0 (11:9, 11:5, 11:7)
Marcelo Aguirre – Tiago Apolonia 0:3 (9:11, 9:11, 9:11)
Mattias Falck – An Jaehyun 3:2 (7:11, 11:6, 9:11, 11:8, 11:9)
Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs – Viktor Brodd/Tiago Apolonia 3:1 (3:11, 11:9, 14:12, 11:7)

 

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Beitragsbild oben: Mattias Falck (Foto: BeLa Sportfoto)