„WOLLEN NATÜRLICH DEN TITEL“



Titelverteidiger Borussia Düsseldorf betritt am 15. Januar beim Liebherr Pokal-Finale die Box als haushoher Favorit. Halbfinalgegner Hilpoltstein dürfte da – bei allem Respekt – nicht mehr als eine Durchgangsstation auf dem Weg ins Finale sein. Denn unser Teamcheck zeigt: Timo Boll und Co. sind nach einer grandiosen Halbserie in absoluter Topform.

Danny Heister, Borussia Düsseldorf, Saison 2016/17

Das Ziel klar vor Augen: Danny Heister (m.) will den Titel (Foto: MaJo-Foto)

Eigentlich muss es niemand aussprechen. Danny Heister tut es trotzdem. „Im Pokal-Finale wollen wir wieder angreifen und natürlich den Titel holen“, lautet die Parole des niederländischen Chefcoachs. Sollte Borussia Düsseldorf das gelingen, stemmt der Rekord-Pokalsieger am 15. Januar beim Liebherr-Pokal-Finale 2016/17 in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm die Trophäe zum fünften Mal in Folge in die Höhe. Und ein Blick in die Bilanz des ersten Halbjahres der Saison genügt, um zu erkennen, wie wahrscheinlich das ist.

Denn nach der Niederlage gegen Ochsenhausen zum Saisonauftakt der Tischtennis Bundesliga (TTBL) im September verlor die Borussia kein einziges Spiel mehr. Nicht in der Liga, nicht im Pokal, nicht in der Champions League (TTCLM). Garant für diesen Lauf ist neben dem gewohnt beständigen Timo Boll (TTBL: 6:1, TTCLM: 7:0) vor allem Neuzugang Kristian Karlsson. Der Schwede – im Sommer vom amtierenden Champions-League-Sieger Pontoise-Cergy aus Frankreich gekommen – fasste umgehend Fuß in Deutschlands Tischtennis-Hauptstadt und spielte sich mit einem spektakulären Auftritt beim vereinsinternen Turnier „Grand mit Vieren“ prompt in die Herzen der Borussia-Fans. In der Liga gehört der 25-Jährige mit sechs Siegen bei einer Niederlage zu den zehn besten Spielern und ist in der Champions League ebenso wie Teamkollege Boll ungeschlagen (4:0).

Form-Test beim Verfolger

Anton Källberg, Borussia Düsseldorf, Saison 2016/17

In Düsseldorf angekommen: Anton Källberg (Foto: Weber)

Ebenfalls eine gute Premierensaison im Dress des Tabellenführers spielt Karlssons Landsmann Anton Källberg. Der erst 19 Jahre alte Jugend-Europameister von 2015 verlor in der Liga von fünf Einzeln nur eine einzige Partie. Mit Startschwierigkeiten hat dagegen noch Stefan Fegerl zu kämpfen. Zwar steht der österreichische Doppel- und Team-Europameister von 2015 knapp positiv (4:3), blieb jedoch häufig unter dem Leistungsniveau eines Top-20-Spielers. Der fünfte im Bunde, der Inder Kamal Achanta, steht nach vier Einsätzen ausgeglichen bei 2:2.

Ob Boll und Co. ihre Form aus dem Vorjahr über die Feiertage konservieren konnten, zeigt sich erstmals am kommenden Sonntag. Dann nämlich ist Verfolger und Champions-League-Viertelfinalgegner TTF Liebherr Ochsenhausen zu Gast im ARAG CenterCourt (ab 14.50 Uhr live im TTBL-TV). Sicherlich nicht die schlechteste Generalprobe auf dem Weg zum Pokalsieg Nummer 25.

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