YONG FU WIRD NEUER TRAINER DER TTF LIEBHERR OCHSENHAUSEN



Nachdem der Kader der TTF Liebherr Ochsenhausen in den vergangenen Wochen mit drei Neuzugängen komplettiert worden ist, steht nun die nächste Personalie fest: Yong Fu wird neuer Coach der Oberschwaben und ersetzt somit Dmitrij Mazunov.

Yong Fu

Yong Fu tritt in Oberschwaben das Erbe von Dmitrij Mazunov an. (Foto: TTF Liebherr Ochsenhausen)

Mit Yong Fu haben sich die TTF Liebherr Ochsenhausen für eine interne Lösung in der Trainerfrage entschieden: Der 48-Jährige ist bereits seit fünf Jahren im Liebherr Masters College (LMC) aktiv, dürfte also keine große Eingewöhnungszeit benötigen. „Er hat selbstverständlich an der Ausbildung des bestehenden Teams mitgewirkt und zum Erfolg der letzten Jahre beigetragen“, sagt TTF-Präsident Kristian Pejinovic zur Entscheidung auf der Trainerbank. Yong, der in den 1990er Jahren für die chinesische Nationalmannschaft spielte, lebt bereits seit 1996 in Deutschland und schlägt selbst noch in der 3. Bundesliga für den TTC Wöschbach auf. „Er hat einen riesigen Erfahrungsschatz, kann Teams inspirieren und ist ein großer Taktiker“, erklärt Pejinovic. „Wir glauben, dass er neue Energie und Selbstvertrauen in die Kabine bringen wird.“

Die Fußstapfen, in die Yong in Ochsenhausen zu treten hat, sind allerdings keine kleinen: Dmitrij Mazunov hatte die TTF im vergangenen Jahr zum Double aus Meisterschaft und Pokal gecoacht. In der aktuellen Saison erreichte er erneut das Liebherr Pokal-Finale und steht zudem in den Play-offs. Dabei kommt dem Chinesen die Aufgabe zu, den Umbruch im Kader zu moderieren: Zwar tragen mit Hugo Calderano und Simon Gauzy auch in der kommenden Saison zwei Leistungsträger das TTF-Trikot, dahinter stehen nun mit Kanak Jha, Maciej Kubik und Samuel Kulczycki aber drei Neuzugänge und Nachwuchskräfte. Von „einer großen Herausforderung“ spricht Yong daher, zeigt sich aber optimistisch, diese zu bewältigen. Er ergänzt: „Ich habe großes Vertrauen in unser neues Team, dem mit Calderano, Gauzy und Jha drei Weltklassespieler angehören. Die neue Mannschaft wird das Potenzial haben, gute Ergebnisse zu erzielen.“

 

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