ZWEI TEAMS MIT RÜCKENWIND: NEU-ULM EMPFÄNGT JÜLICH



Nach zwei Siegen in Folge richtet der TTC Neu-Ulm den Blick nach oben in der Tabelle der Tischtennis Bundesliga (TTBL). Am Sonntag soll in der vorgezogenen Begegnung des 10. Spieltags der nächste Erfolg folgen, Gegner ist der TTC indeland Jülich – der allerdings ebenfalls Rückenwind hat.

Kaum Grenzen kannte die Begeisterung beim TTC Neu-Ulm am vergangenen Sonntag. „Sensationell“ habe An Jaehyun gespielt, jubelte Vereinspräsident Florian Ebner: „Er scheint noch besser zu sein, als wir gedacht haben.“ Zuvor hatte der WM-Dritte aus Südkorea sowohl Vladimir Sidorenko als auch Jakub Dyjas mit 3:0 geschlagen und den TTBL-Neuling damit zum 3:1-Sieg im Schwabenderby gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen geführt. Erstmals gelangen Neu-Ulm damit zwei Siege in Folge, mit nun 8:10 Punkten dürfte der avisierte Klassenerhalt in der Premierensaison bereits geschafft sein.

Der Blick der Westschwaben kann sich damit in der Tabelle nach oben richten. Im Falle eines weiteren Siegs würde Neu-Ulm zumindest nach Pluspunkten vorerst gleichziehen mit dem Post SV Mühlhausen, dem TSV Bad Königshofen und dem TTC Schwalbe Bergneustadt. Dieses Trio steigt erst in der Folgewoche in den 10. Spieltag ein. Die Voraussetzungen für den fünften Saisonsieg stehen jedenfalls nicht schlecht, am Sonntag kommt der Tabellenvorletzte TTC indeland Jülich ins Edwin-Scharff-Haus.

Deni Kozul

Deni Kozul und der TTC indeland Jülich sammelten jüngst beim 3:0 gegen Grenzau eine frische Portion Selbstvertrauen. (Foto: Margret Nündel)

Klein reist in die Heimat

Doch Vorsicht, die Jülicher können auf einen historischen Erfolg zurückblicken: Am vergangenen Spieltag gelang der erste Sieg seit dem Wiederaufstieg, 3:0 schlug der TTC indeland den TTC Zugbrücke Grenzau im Kellerduell. Das Selbstbewusstsein also ist gestärkt, was insbesondere Deni Kozul zugutekommen dürfte. Der Slowene hatte nach seinem Wechsel zu Jülich zur neuen Saison neun Einzel in Folge verloren und daraufhin mangelnde Selbstgewissheit eingeräumt – ein Umstand, der sich durch seinen 3:2-Erfolg gegen Grenzaus Kanak Jha geändert haben dürfte. Die weiteren Siege gegen die Westerwälder steuerten Robin Devos und Dennis Klein bei. Für Klein übrigens geht die Reise in die Heimat: Der 22-Jährige wurde in Ulm geboren und spielte einst für den SSV Ulm.

Der TTC Neu-Ulm jedenfalls ist gewarnt angesichts des jüngsten Jülicher Erfolgs. „Wir nehmen Jülich sehr ernst“, sagt Teammanagerin Nadine Berti zum kommenden Gegner. Die Zielsetzung aber ist eindeutig: „Jülich ist allerdings auch ein Gegner, gegen den wir gewinnen müssen, wenn wir uns im Mittelfeld festsetzen wollen.“

TTBL-Spielprognosen*

Wahrscheinlichkeit Heimsieg: 98,2 %

Wahrscheinlichkeit Doppel: 8,8 %

Wahrscheinlichstes Ergebnis: 3:0 (50,5 %)

© Tim Scheffczyk, M. Sc. VWL (Data Analyst)

 

Die Partie TTC Neu-Ulm gegen TTC indeland Jülich sehen Sie am Sonntag ab 15 Uhr wie gewohnt live und in HD im TTBL-TV und auf Tischtennis-Deutschland.TV.

* Weitere Informationen zu den dargestellten Werten finden Sie hier.

 

Der 10. Spieltag in der Übersicht

Sonntag, 10. November, 15 Uhr

TTC Neu-Ulm – TTC indeland Jülich

Sonntag, 17. November, 15 Uhr

ASV Grünwettersbach – TTC Zugbrücke Grenzau

TSV Bad Königshofen – 1. FC Saarbrücken TT

TTC Schwalbe Bergneustadt – Post SV Mühlhausen

TTF Liebherr Ochsenhausen – Borussia Düsseldorf

Montag, 18. November, 19 Uhr

SV Werder Bremen – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

 

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Beitragsbild oben: BeLa Sportfoto