ZWEI TEAMS WOLLEN VORLEGEN: MÜHLHAUSEN EMPFÄNGT OCHSENHAUSEN



Nachdem erst am heutigen Montagabend der 10. Spieltag beschlossen wird, geht es bereits am Dienstag weiter in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit der ersten Paarung des 11. Spieltags: Der Post SV Mühlhausen empfängt ab 19 Uhr die TTF Liebherr Ochsenhausen – und braucht angesichts der vielbeinigen Konkurrenz einen Sieg gegen den Meister, um den Anschluss an die Play-off-Plätze nicht zu verlieren.

Steffen Mengel

Steffen Mengel unterlag am Sonntag denkbar knapp gegen Benedikt Duda. Am Dienstag will er mit dem Post SV Mühlhausen nun den Meister knacken. (Foto: BeLa Sportfoto)

Viel Zeit für Jubel blieb den TTF Liebherr Ochsenhausen nicht am Sonntagabend: Als um kurz vor 18 Uhr der 3:1-Sieg gegen Borussia Düsseldorf feststand, richteten sich die meisten Blicke schon wieder auf die anstehende Partie. Schon am Folgetag, dem heutigen Montag, machten sich die TTF auf den Weg nach Mühlhausen, wo am Dienstagabend ab 19 Uhr die vorgezogene Partie des 11. Spieltags gegen den Post SV ansteht.

Dabei hätte der Meister eine größere Feier nach dem Sieg gegen den Rekordmeister durchaus verdient gehabt. Souverän behielt Ochsenhausen trotz der Abwesenheit von Hugo Calderano, der wie Düsseldorfs Timo Boll aufgrund des Halbfinaleinzugs bei den Austrian Open fehlte, die Oberhand durch zwei Siege von Simon Gauzy und einem von Jakub Dyjas. „Die ganze Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert“, sagte TTF-Trainer Dmitrij Mazunov. „Simon war unser Matchwinner, auch Jakub kann ich nur loben.“ (Hier geht es zum Bericht.)

Post SV hofft auf mehr Glück

Anschließend kam aber auch Mazunov nicht umhin, den Blick umgehend auf Dienstag zu richten. Einen Kraftverschleiß bei seinen Spielern befürchte er nicht, erklärte der 48-Jährige: „Jetzt gilt es, gut zu regenerieren, und das werden wir auch hinkriegen. Die Jungs sind Profis, die verkraften das.“ Gegen Mühlhausen soll schließlich gleich der nächste Sieg her, sonst ist das kleine Polster auf die Verfolger im Rennen um die Play-off-Ränge schon wieder aufgebraucht. Jeweils zwei Punkte beträgt der Vorsprung Ochsenhausens (14:6) auf Bremen (12:6) und Bergneustadt (12:8), wobei der SV Werder im Nachholspiel gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wieder gleichziehen kann. Weitere zwei Zähler dahinter lauert ein Quartett, zu dem der Post SV gehört.

Mühlhausen liegt mit 10:10 Punkten in Lauerstellung, droht im Falle einer Niederlage gegen Ochsenhausen aber erst einmal den Anschluss zu verlieren, wenn die Konkurrenz am Sonntag in den 11. Spieltag einsteigt. Entsprechend wichtig werden die kommenden Duelle: „Die Bundesliga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen, acht Teams spielen um die Play-offs“, sagte Coach Erik Schreyer am Sonntag. „Daher ist jedes Spiel im Moment sehr wichtig.“ Entsprechend groß war die Enttäuschung nach dem 0:3 beim TTC Schwalbe Bergneustadt. Schreyer aber war nicht gänzlich unzufrieden mit dem Gesehenen: „Spielerisch kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen“, erklärte er. „Die Einstellung hat gestimmt, darauf müssen wir nun aufbauen. Wir hatten eine Menge Pech, das wird sich aber auch wieder in Glück wandeln.“ Möglicherweise ja direkt am Dienstag.

TTBL-Spielprognosen*

Wahrscheinlichkeit Heimsieg: 5,1 %

Wahrscheinlichkeit Doppel: 13,9 %

Wahrscheinlichstes Ergebnis: 0:3 (48,1 %)

© Tim Scheffczyk, M. Sc. VWL (Data Analyst)

 

Die Partie Post SV Mühlhausen gegen TTF Liebherr Ochsenhausen sehen Sie wie gewohnt live und in HD im TTBL-TV und auf Tischtennis-Deutschland.TV.

* Weitere Informationen zu den dargestellten Werten finden Sie hier.

 

Der 11. Spieltag in der Übersicht

Dienstag, 19. November, 19 Uhr

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen

Sonntag, 24. November, 15 Uhr

Borussia Düsseldorf – TTC Neu-Ulm

1. FC Saarbrücken TT – TTC Schwalbe Bergneustadt

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TSV Bad Königshofen

ASV Grünwettersbach – TTC indeland Jülich

Montag, 25. November, 19 Uhr

TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen

 

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Beitragsbild oben: Nicolai Schaal