SIEBTER SIEG IN FOLGE: GRÜNWETTERSBACH SCHLÄGT BAD HOMBURG MIT 3:1



Mit 3:1 hat der ASV Grünwettersbach am Freitagabend den erwarteten Sieg beim TTC OE Bad Homburg und den bereits siebten Erfolg in Serie geholt. Damit liegen die Badener weiterhin aussichtsreich im Play-off-Rennen der Tischtennis Bundesliga (TTBL). Bad Homburg dagegen fiel auf den letzten Platz zurück.

Maksim Grebnev

Maksim Grebnev feierte beim 3:2 gegen Tobias Rasmussen seinen zweiten Einzelsieg in der TTBL. (Foto: Ocliferius)

Die Sensation rückt für den ASV Grünwettersbach so langsam in greifbare Nähe. Während die Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) auf die Zielgerade einbiegt, haben sich die Badener in Stellung für die Play-offs gebracht. Mit 3:1 setzte sich Grünwettersbach am Freitagabend beim TTC OE Bad Homburg durch und feierte damit den bereits siebten Sieg in Serie. Mit 22:12 Punkten liegt der ASV weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Top vier und ist punktgleich mit dem zweitplatzierten 1. FC Saarbrücken TT und den TTF Liebherr Ochsenhausen auf Rang drei. „Es war ein heißes Spiel und hätte auch ins Doppel gehen können“, sagte Grünwettersbachs Dang Qiu. „Am Ende zählt nur der Sieg. Wie er zustande gekommen ist, ist nicht so wichtig.“

Bad Homburg hat nun 2:32 Punkte auf dem Konto und fiel daher auf den letzten Tabellenplatz zurück. Das bisherige Schlusslicht nämlich, der TTC Zugbrücke Grenzau, feierte zeitgleich mit 3:2 gegen den TSV Bad Königshofen den zweiten Saisonsieg und steht mit 4:30 Punkten nun vor den Hessen. „Grünwettersbach hat Topleute, daher geht das Ergebnis so in Ordnung. Uns ist es heute nicht gelungen, in den entscheidenden Phasen die Punkte zu machen“, bilanzierte der sportliche Leiter des TTC, Sven Rehde. „Ich kann den Jungs aber keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben.“

Matchwinner Wang: Erst Verlängerung, dann zwei Punkte

Erst am Freitagvormittag hatte Grünwettersbach die Vertragsverlängerung mit Wang Xi bekannt gegeben, am Abend wurde der 37-Jährige dann zum Matchwinner für den ASV. Bei seinem ersten Auftritt ließ sich Wang vom aggressiven Spiel Lev Katsmans nicht aus der Ruhe bringen und sorgte mit 3:1 (11:5, 7:11, 11:7, 11:6) für die 2:0-Führung seines Teams. Das Auftakteinzel nämlich war mit 3:0 (11:6, 11:5, 11:9) gegen Rares Sipos deutlich an Dang Qiu gegangen.

Im Spitzeneinzel folgte dann Wangs zweiter Sieg. Gegen Rares Sipos hatte der Deutsch-Chinese deutlich mehr Probleme als eingangs mit Katsman, bewahrte in der Crunchtime aber die Nerven. Im ersten Satz drehte er einen 7:9-Rückstand, im zweiten und vierten jeweils ein 8:10 – und am Ende stand sein 3:1 (12:10, 12:10, 6:11, 12:10)-Erfolg fest. Auf Position drei dagegen ging der Punkt an Bad Homburg. Maksim Grebnev kämpfte sich nach 0:2-Satzrückstand gegen Tobias Rasmussen zurück und feierte mit 3:2 (14:16, 6:11, 12:10, 11:9, 11:6) den zweiten Sieg in seiner noch jungen TTBL-Karriere. Im Hinspiel im vergangenen Dezember hatte Rasmussen gepunktet und mit 3:2 gegen Sipos seinen bis dato letzten Saisonsieg geholt.

Das TTBL-Wochenende in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – Borussia Düsseldorf 3:2
Kanak Jha – Danny Heister 3:0 (11:6, 11:8, 11:9)
Hugo Calderano – Anton Källberg 3:2 (11:2, 10:12, 12:14, 11:7, 11:3)
Samuel Kulczycki – Kristian Karlsson 0:3 (11:13, 3:11, 9:11)
Kanak Jha – Anton Källberg 1:3 (9:11, 7:11, 12:10, 9:11)
Hugo Calderano/Simon Gauzy – Ricardo Walther/Kristian Karlsson 3:2 (6:11, 12:14, 13:11, 13:11, 11:9)

Post SV Mühlhausen – SV Werder Bremen 3:2
Daniel Habesohn – Kirill Gerassimenko 2:3 (11:3, 11:7, 10:12, 7:11, 11:13)
Ovidiu Ionescu – Mattias Falck 3:2 (11:1, 6:11, 11:7, 7:11, 11:9)
Steffen Mengel – Marcelo Aguirre 3:0 (11:9, 11:8, 11:9)
Daniel Habesohn – Mattias Falck 0:3 (9:11, 9:11, 10:12)
Ovidiu Ionescu/Lubomir Jancarik – Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs 3:1 (4:11, 11:6, 11:8, 12:10)

TTC Zugbrücke Grenzau – TSV Bad Königshofen 3:2
Ioannis Sgouropoulos – Kilian Ort 3:0 (12:10, 11:4, 11:6)
Aleksandar Karakasevic – Bastian Steger 0:3 (12:14, 10:12, 9:11)
Cristian Pletea – Filip Zeljko 3:1 (12:10, 11:8, 9:11, 11:5)
Ioannis Sgouropoulos – Bastian Steger 0:3 (11:13, 7:11, 4:11)
Cristian Pletea/Aleksandar Karakasevic – Kilian Ort/Filip Zeljko 3:2 (11:9, 8:11, 5:11, 11:5, 11:8)

TTC OE Bad Homburg – ASV Grünwettersbach 1:3
Rares Sipos – Dang Qiu 0:3 (6:11, 5:11, 9:11)
Lev Katsman – Wang Xi 1:3 (5:11, 11:7, 7:11, 6:11)
Maksim Grebnev – Tobias Rasmussen 3:2 (14:16, 6:11, 12:10, 11:9, 11:6)
Rares Sipos – Wang Xi 1:3 (10:12, 10:12, 11:6, 10:12)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:1
Benedikt Duda – Fan Bo Meng 3:0 (14:12, 18:16, 12:10)
Alvaro Robles – Ruwen Filus 3:1 (11:4, 11:4, 9:11, 11:9)
Stefan Fegerl – Quadri Aruna 0:3 (8:11, 6:11, 6:11)
Benedikt Duda – Ruwen Filus 3:2 (7:11, 11:6, 8:11, 11:4, 12:10)

Sonntag, 7. Februar, 15 Uhr
SV Werder Bremen – 1. FC Saarbrücken TT
TTC OE Bad Homburg – TTC Schwalbe Bergneustadt
ASV Grünwettersbach – TTF Liebherr Ochsenhausen
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC Zugbrücke Grenzau
TSV Bad Königshofen – Post SV Mühlhausen
Borussia Düsseldorf – TTC Neu-Ulm

Beitragsbild oben: Wang Xi (Foto: Christian Beck)