OCHSENHAUSEN SCHLÄGT GRÜNWETTERSBACH ZUM AUFTAKT DES 16. SPIELTAGS



Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben sich vorerst auf Platz vier der Tischtennis Bundesliga (TTBL) geschoben. Zum Auftakt des 16. Spieltags gewann das Team um Simon Gauzy mit 3:1 gegen den ASV Grünwettersbach.

Tobias Rasmussen

Tobias Rasmussen durfte auf den ersten Einzelsieg der Saison hoffen, unterlag letztlich aber 2:3 gegen Samuel Kulczycki. (Foto: Hansruedi Lüthi)

Die Play-off-Teilnahme in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) ist für die TTF Liebherr Ochsenhausen weiterhin in Reichweite. Mit dem 3:1 gegen den ASV Grünwettersbach verbesserte der viermalige Deutsche Meister sein Punktekonto auf 18:14 und steht damit vorerst auf dem vierten Tabellenrang. „Wir haben heute hart gekämpft und sehr, sehr gut gespielt“, sagte TTF-Trainer Fu Yong nach der Partie. „Genau daran wollen wir nächste Woche und in den kommenden Spielen anknüpfen.“ Im weiteren Verlauf des 16. Spieltags kann Ochsenhausen allerdings noch vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell (16:12) sowie dem TTC Neu-Ulm und dem TTC Schwalbe Bergneustadt (beide 16:14) überholt und folglich wieder aus den Top vier verdrängt werden.

Die von Personalsorgen geplagten Grünwettersbacher dagegen bleiben auf dem elften Platz. Mit 8:24 Punkten stehen sie weiterhin knapp hinter dem TTC Zugbrücke Grenzau (8:22) und dem SV Werder Bremen (10:20), die am Sonntag im direkten Duell aufeinandertreffen. „Wir haben schon die gesamte Saison über große Probleme und hatten heute wieder nur zwei fitte Spieler“, stelle ASV-Trainer Achim Krämer fest. „Trotzdem hatten wir heute die Chance, ins Doppel zu kommen. In unserer Situation müssen wir solche Chancen einfach ergreifen.“

Kulczycki gewinnt Schlüsselduell gegen Rasmussen

Wie prekär die personelle Situation bei Grünwettersbach ist, wurde gleich zu Beginn des Matches deutlich. Deni Kozul, dessen Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause vorgesehen war, konnte kurzfristig verletzungsbedingt zum Auftakteinzel nicht antreten, sodass das Match mit 3:0 für Simon Gauzy gewertet wurde und Ochsenhausen mit einer 1:0-Führung startete. Anschließend gewann zwar Wang Xi mit 3:2 (11:7, 10:12, 11:7, 8:11, 11:5) gegen Can Akkuzu in dessen zweitem TTBL-Einsatz und stellte damit auf 1:1, mehr war allerdings an diesem Abend nicht zu holen für Grünwettersbach.

Denn das Schlüsselduell auf Position drei ging wieder an Ochsenhausen. Tobias Rasmussen führte bereits mit 2:1 Sätzen und 8:3 Punkten, Samuel Kulczycki aber meldete sich eindrucksvoll zurück, kämpfte sich in den Entscheidungssatz und riss diesen schließlich an sich. Vier Matchbälle mündeten im 3:2 (15:13, 12:14, 7:11, 11:8, 11:6)-Sieg des Polen und damit dem 2:1 der TTF. „Samuel hat unglaublich gekämpft“, lobte Gauzy anschließend. Der Franzose wiederum sorgte im Spitzeneinzel für den dritten Punkt: Im dritten Satz verspielte der Weltranglisten-20. zwar eine 6:1-Führung, im vierten nutzte er dann aber seinen ersten von fünf Matchbällen zum 3:1 (11:9, 12:10, 8:11, 11:5)-Sieg.

Vier weitere Partien des 16. Spieltags der Tischtennis Bundesliga finden am Sonntag, 6. Februar, statt. Dann kommt es unter anderem zum Spitzenspiel zwischen dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und dem 1. FC Saarbrücken TT. Die Partie zwischen dem TTC Schwalbe Bergneustadt und dem Post SV Mühlhausen musste dagegen Corona-bedingt verschoben werden und wird zeitnah neu angesetzt. Alle Partien werden im Livestream auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Der 16. Spieltag in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – ASV Grünwettersbach 3:1
Simon Gauzy – Deni Kozul 3:0 (11:0, 11:0, 11:0)
Can Akkuzu – Wang Xi 2:3 (7:11, 12:10, 7:11, 11:8, 5:11)
Samuel Kulczycki – Tobias Rasmussen 3:2 (15:13, 12:14, 7:11, 11:8, 11:6)
Simon Gauzy – Wang Xi 3:1 (11:9, 12:10, 8:11, 11:5)

Sonntag, 6. Februar, 15 Uhr
SV Werder Bremen – TTC Zugbrücke Grenzau
TTC Neu-Ulm – Borussia Düsseldorf
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – 1. FC Saarbrücken TT
TTC OE Bad Homburg – TSV Bad Königshofen

Terminierung ausstehend
TTC Schwalbe Bergneustadt – Post SV Mühlhausen

Beitragsbild oben: Simon Gauzy (Foto: Nicolai Schaal)