AKKUZU FÜHRT OCHSENHAUSEN AUCH IN BREMEN ZUM SIEG



Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben die Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit einem 3:1 beim SV Werder Bremen beendet, Matchwinner war am Mittwoch erneut Can Akkuzu.

Benedikt Duda

Hunor Szöcs durfte in seinem letzten Spiel für Bremen lange auf den Abschiedssieg hoffen, unterlag letztlich aber 2:3 gegen Can Akkuzu. (Foto: Jessica Bugajew)

Die Play-off-Ränge waren für die TTF Liebherr Ochsenhausen schon vor dem 22. Spieltag außer Reichweite, erstmals seit 2015 steht der viermalige Deutsche Meister nicht im Halbfinale der Tischtennis Bundesliga (TTBL). Trotzdem bot TTF-Trainer Fu Yong am Mittwoch noch einmal sein mutmaßlich bestes Team auf, das schließlich einen 3:1-Erfolg beim SV Werder Bremen feierte und damit einen gelungenen Saisonausklang. „Natürlich sind wir enttäuscht, nicht die Play-offs erreicht zu haben“, sagte Ochsenhausens Can Akkuzu nach der Partie. „Aber heute war noch einmal ein guter Abend für uns, mit dem 3:1 konnten wir die Saison zu einem guten Ende führen.“

Keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle hatte das Ergebnis auch für die Bremer: Werder beendet die Saison als Neunter. „Wir sind traurig, das letzte Saisonspiel vor dieser tollen Kulisse verloren zu haben“, sagte Bremen-Trainer Cristian Tamas. „Wir müssen uns jetzt sammeln und unsere Kräfte für die nächste Saison mobilisieren.“

Can Akkuzu mit 9:2-Einzelbilanz

Matchwinner für Ochsenhausen war einmal mehr Can Akkuzu: Der Franzose knüpfte nahtlos an die in den vergangenen Wochen gezeigte Bestform an, zuvor hatte er die TTF bereits unter anderem gegen den TTC Neu-Ulm und den TSV Bad Königshofen zum Erfolg geführt. In Bremen holte Akkuzu nun seine nächsten beiden Siege, von denen insbesondere der erste hart erkämpft war. Gegen Hunor Szöcs lag er rasch mit 0:2 Sätzen hinten, schaffte aber noch die Trendwende. Ab der Mitte des vierten Satzes hatte Akkuzu seinen Kontrahenten im Griff und gewann schließlich mit 3:2 (8:11, 9:11, 11:7, 11:6, 11:4). Für Szöcs reichte es somit nicht zum erhofften Abschiedssieg, der Rumäne wechselt nach acht Jahren im Werder-Trikot zu Metz TT nach Frankreich.

Der zweite Sieg von Akkuzu war wenig später zugleich der letzte des Abends: Gegen Mattias Falck gewann der 24-Jährige mit 3:1 (11:9, 13:15, 11:8, 11:5) und beendete die Saison mit einer 9:2-Einzelbilanz. Zwischen Akkuzus Siegen war auch Simon Gauzy für die TTF erfolgreich, der Kirill Gerassimenko bei seinem 3:0 (11:8, 11:6, 11:8)-Sieg keine Chance ließ. Das Auftakteinzel war dagegen an Werder gegangen, Falck schlug Samuel Kulczycki mit 3:1 (11:13, 11:6, 11:4, 11:9).

Der 22. Spieltag in der Übersicht

Borussia Düsseldorf – 1. FC Saarbrücken TT 2:3
Anton Källberg – Tomas Polansky 3:2 (7:11, 14:12, 11:4, 4:11, 11:7)
Dang Qiu – Patrick Franziska 2:3 (9:11, 11:8, 8:11, 13:11, 10:12)
Kristian Karlsson – Dimitrije Levajac 0:3 (0:11, 0:11, 0:11)
Anton Källberg – Patrick Franziska 3:1 (7:11, 11:5, 11:9, 11:7)
Danny Heister/Dang Qiu – Tomas Polansky/Dimitrije Levajac 2:3 (11:8, 5:11, 11:8, 6:11, 2:11)

SV Werder Bremen – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3
Mattias Falck – Samuel Kulczycki 3:1 (11:13, 11:6, 11:4, 11:9)
Hunor Szöcs – Can Akkuzu 2:3 (11:8, 11:9, 7:11, 6:11, 4:11)
Kirill Gerassimenko – Simon Gauzy 0:3 (8:11, 6:11, 8:11)
Mattias Falck – Can Akkuzu 1:3 (9:11, 15:13, 8:11, 5:11)

TTC Neu-Ulm – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0
Tiago Apolonia – Wu Jiaji 3:0 (11:4, 11:5, 11:5)
Ioannis Sgouropoulos – Patrick Baum 3:2 (11:3, 11:4, 3:11, 9:11, 11:5)
Kay Stumper – Cristian Pletea 3:0 (11:7, 11:8, 11:8)

TSV Bad Königshofen – Post SV Mühlhausen 1:3
Filip Zeljko – Ovidiu Ionescu 3:0 (11:6, 11:5, 11:6)
Maksim Grebnev – Daniel Habesohn 2:3 (11:5, 5:11, 11:9, 9:11, 6:11)
Akito Itagaki – Irvin Bertrand 0:3 (8:11, 3:11, 1:11)
Filip Zeljko – Daniel Habesohn 0:3 (4:11, 6:11, 8:11)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:1
Alberto Mino – Quadri Aruna 0:3 (10:12, 7:11, 10:12)
Alvaro Robles – Ruwen Filus 3:0 (11:2, 11:5, 14:12)
Benedikt Duda – Fan Bo Meng 3:1 (11:9, 11:4, 9:11, 11:5)
Elias Ranefur – Ruwen Filus 3:0 (11:7, 11:6, 11:7)

TTC OE Bad Homburg – ASV Grünwettersbach 1:3
Rares Sipos – Tobias Rasmussen 3:2 (12:10, 11:9, 6:11, 8:11, 11:4)
Benno Oehme – Wang Xi 1:3 (3:11, 15:13, 9:11, 2:11)
Cedric Meissner – Deni Kozul 1:3 (8:11, 11:8, 5:11, 8:11)
Rares Sipos – Wang Xi 0:3 (2:11, 2:11, 9:11)

Beitragsbild oben: Can Akkuzu (Foto: Nicolai Schaal)