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Mühlhausen verteidigt Platz drei in Bad Königshofen



Der Post SV Mühlhausen hat die Hauptrunde der Tischtennis Bundesliga (TTBL) dank eines 3:1 beim TSV Bad Königshofen auf dem dritten Platz beendet und trifft daher in den Play-offs auf den 1. FC Saarbrücken TT.

Filip Zeljko

Filip Zeljko brachte Bad Königshofen in Führung, hatte im Spitzeneinzel aber gegen Daniel Habesohn das Nachsehen. (Foto: Patrick Wichmann)

Die beste Platzierung der Vereinsgeschichte und die erstmalige Teilnahme an den Play-offs hatte der Post SV Mühlhausen schon vor dem 22. und letzten Hauptrunden-Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) sicher gehabt, am Mittwochabend sicherte das Team von Erik Schreyer nun sogar den dritten Tabellenplatz: Durch den 3:1-Erfolg beim TSV Bad Königshofen war Mühlhausen unabhängig vom Ergebnis des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell im Parallelspiel. Während der Post SV in den Play-offs auf den 1. FC Saarbrücken TT trifft, spielt Fulda gegen Borussia Düsseldorf. Die beiden Sieger treffen schließlich im Liebherr TTBL-Finale am 11. Juni in Frankfurt (Tickets gibt es hier) aufeinander.

„Es ist Wahnsinn. Die Tabelle müssen wir uns in Mühlhausen groß einrahmen“, sagte Post-SV-Trainer Erik Schreyer nach dem Hauptrunden-Abschluss mit breitem Grinsen. „Dass wir den dritten Platz geschafft haben, ist unglaublich und ein tolles Ergebnis für die gesamte Region.“ Bad Königshofens Filip Zeljko erklärte: „Wir sind sehr gut gestartet und hatten die Chance auf die 2:0-Führung. Am Ende war Mühlhausen dann einfach besser.“

Habesohn liefert das entscheidende Comeback

Auf Messers Schneide hatte der Abend gegen 20 Uhr gestanden: Daniel Habesohn lag bereits mit 1:2 Sätzen und 5:9 Punkten gegen Maksim Grebnev hinten, bekam aber gerade noch die Kurve gegen den furios aufspielenden Russen. Zunächst rettete sich Habesohn in den Entscheidungssatz, satzübergreifend sogar zwölf Punkte in Folge ebneten schließlich den Weg zu sechs Matchbällen des Österreichers und dem 3:2 (5:11, 11:5, 9:11, 11:9, 11:6). Statt 2:0 für Bad Königshofen stand es 1:1. Das Auftakteinzel hatte Filip Zeljko nach beeindruckender Leistung mit 3:0 (11:6, 11:5, 11:6) gegen Ovidiu Ionescu gewonnen.

Nach Habesohns Aufholjagd gegen Grebnev hatte Mühlhausen die Partie dann fest im Griff, nach der Pause brachte Irvin Bertrand die Gäste durch ein 3:0 (11:8, 11:3, 11:1) gegen Akito Itagaki erstmals in Führung. Itagaki kam zu seinem vierten Saisoneinsatz, da sich Bastian Steger beim Abschlusstraining verletzt hatte und auch Kilian Ort Bad Königshofen nicht zur Verfügung stand. Im Spitzeneinzel war dann wieder Habesohn dran, und gegen Zeljko machte er es mit seinem 3:0 (11:4, 11:6, 11:8)-Sieg deutlich nervenschonender für Schreyer und Co.

Der 22. Spieltag in der Übersicht

Borussia Düsseldorf – 1. FC Saarbrücken TT 2:3
Anton Källberg – Tomas Polansky 3:2 (7:11, 14:12, 11:4, 4:11, 11:7)
Dang Qiu – Patrick Franziska 2:3 (9:11, 11:8, 8:11, 13:11, 10:12)
Kristian Karlsson – Dimitrije Levajac 0:3 (0:11, 0:11, 0:11)
Anton Källberg – Patrick Franziska 3:1 (7:11, 11:5, 11:9, 11:7)
Danny Heister/Dang Qiu – Tomas Polansky/Dimitrije Levajac 2:3 (11:8, 5:11, 11:8, 6:11, 2:11)

SV Werder Bremen – TTF Liebherr Ochsenhausen 1:3
Mattias Falck – Samuel Kulczycki 3:1 (11:13, 11:6, 11:4, 11:9)
Hunor Szöcs – Can Akkuzu 2:3 (11:8, 11:9, 7:11, 6:11, 4:11)
Kirill Gerassimenko – Simon Gauzy 0:3 (8:11, 6:11, 8:11)
Mattias Falck – Can Akkuzu 1:3 (9:11, 15:13, 8:11, 5:11)

TTC Neu-Ulm – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0
Tiago Apolonia – Wu Jiaji 3:0 (11:4, 11:5, 11:5)
Ioannis Sgouropoulos – Patrick Baum 3:2 (11:3, 11:4, 3:11, 9:11, 11:5)
Kay Stumper – Cristian Pletea 3:0 (11:7, 11:8, 11:8)

TSV Bad Königshofen – Post SV Mühlhausen 1:3
Filip Zeljko – Ovidiu Ionescu 3:0 (11:6, 11:5, 11:6)
Maksim Grebnev – Daniel Habesohn 2:3 (11:5, 5:11, 11:9, 9:11, 6:11)
Akito Itagaki – Irvin Bertrand 0:3 (8:11, 3:11, 1:11)
Filip Zeljko – Daniel Habesohn 0:3 (4:11, 6:11, 8:11)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:1
Alberto Mino – Quadri Aruna 0:3 (10:12, 7:11, 10:12)
Alvaro Robles – Ruwen Filus 3:0 (11:2, 11:5, 14:12)
Benedikt Duda – Fan Bo Meng 3:1 (11:9, 11:4, 9:11, 11:5)
Elias Ranefur – Ruwen Filus 3:0 (11:7, 11:6, 11:7)

TTC OE Bad Homburg – ASV Grünwettersbach 1:3
Rares Sipos – Tobias Rasmussen 3:2 (12:10, 11:9, 6:11, 8:11, 11:4)
Benno Oehme – Wang Xi 1:3 (3:11, 15:13, 9:11, 2:11)
Cedric Meissner – Deni Kozul 1:3 (8:11, 11:8, 5:11, 8:11)
Rares Sipos – Wang Xi 0:3 (2:11, 2:11, 9:11)

Beitragsbild oben: Daniel Habesohn (Foto: Christian Habel)