3:1 GEGEN MÜHLHAUSEN: NEU-ULM BLEIBT UNGESCHLAGEN



Fünftes Spiel, fünfter Sieg: Der TTC Neu-Ulm hat sich am Sonntag mit 3:1 gegen den Post SV Mühlhausen durchgesetzt und mischt somit auch nach dem 6. Spieltag im Spitzenfeld der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit.

Daniel Habesohn

Auf Position drei war Daniel Habesohn für den Post SV Mühlhausen erfolgreich. (Foto: Christian Habel)

Das Duell der Play-off-Anwärter war letztlich eine klare Angelegenheit: Mit 3:1 gegen den Post SV Mühlhausen fuhr der TTC Neu-Ulm am Sonntag den bereits fünften Sieg ein und sicherte mit nun 10:0 Punkten den zweiten Platz in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) vorerst ab. Der Aufwärtstrend Mühlhausens mit zwei Siegen in Folge ist hingegen beendet. Für die Thüringer war es die bereits dritte Niederlage der Saison, mit 4:6 Punkten stehen sie derzeit nur auf dem achten Platz.

Entscheidend für den klaren Erfolg Neu-Ulms war das Break von Vladimir Sidorenko: Auf Position zwei aufgeboten, bekam es der 18-Jährige im zweiten Einzel des Nachmittags mit Steffen Mengel zu tun. In einem wechselhaften Schlagabtausch biss sich Sidorenko immer wieder rein und sicherte sich im fünften Satz schließlich drei Matchbälle, um den zweiten zum 3:2 (6:11, 11:8, 6:11, 11:9, 11:8)-Sieg zu nutzen. „Er ist ein sehr starker und erfahrener Spieler, daher war es ein sehr wichtiger Sieg für mich. Ich habe ja noch nicht so oft in der Bundesliga gegen Spieler dieses Formats gespielt“, sagte Sidorenko anschließend. Zwei Wochen zuvor hatte er beim 3:2 gegen Grenzaus Ioannis Sgouropoulos seinen ersten Einzelsieg im TTC-Trikot gefeiert. Zur Pause stand es somit 2:0 für Neu-Ulm.

Habesohn: „Waren in den entscheidenden Momenten zu passiv“

Das Auftakteinzel nämlich war ebenfalls an die Schwaben gegangen: Nach einem durchwachsenen und von vielen kurzen Ballwechseln geprägten ersten Satz gegen Ovidiu Ionescu wurde Emmanuel Lebesson allmählich stärker und feierte letztlich mit 3:1 (8:11, 11:7, 11:5, 11:6) seinen fünften Einzelsieg in der TTBL. Und auch der entscheidende Punkt war Lebesson vorbehalten. Im Spitzeneinzel gegen Mengel musste der Franzose in den fünften Satz, verbuchte in diesem aber gleich neun Matchbälle und siegte schließlich 3:2 (11:8, 11:9, 10:12, 7:11, 11:2).

Für Mühlhausen war einzig Daniel Habesohn erfolgreich, der Tiago Apolonia auf Position drei mit 3:0 (11:7, 11:6, 11:8) schlug. „Wir waren heute in den entscheidenden Momenten etwas zu zögerlich und zu passiv“, ärgerte sich der Österreicher anschließend. „Das hat Neu-Ulm eiskalt ausgenutzt.“

Der Tischtennis-Sonntag in der Übersicht

TTC Neu-Ulm – Post SV Mühlhausen 3:1
Emmanuel Lebesson – Ovidiu Ionescu 3:1 (8:11, 11:7, 11:5, 11:6)
Vladimir Sidorenko – Steffen Mengel 3:2 (6:11, 11:8, 6:11, 11:9, 11:8)
Tiago Apolonia – Daniel Habesohn 0:3 (7:11, 6:11, 8:11)
Emmanuel Lebesson – Steffen Mengel 3:2 (11:8, 11:9, 10:12, 7:11, 11:2)

TSV Bad Königshofen – ASV Grünwettersbach 3:1
Abdel-Kader Salifou – Tobias Rasmussen 3:1 (13:11, 12:10, 4:11, 11:8)
Kilian Ort – Wang Xi 3:1 (11:8, 10:12, 11:3, 12:10)
Filip Zeljko – Dang Qiu 1:3 (8:11, 11:8, 2:11, 8:11)
Abdel-Kader Salifou – Wang Xi 3:2 (11:8, 6:11, 5:11, 12:10, 11:9)

Borussia Düsseldorf – TTC OE Bad Homburg 3:0
Timo Boll – Makim Grebnev 3:2 (10:12, 11:5, 3:11, 11:4, 11:4)
Anton Källberg – Rares Sipos 3:2 (7:11, 11:7, 11:5, 8:11, 11:6)
Kristian Karlsson – Kev Katsman 3:1 (8:11, 11:4, 11:9, 12:10)

Beitragsbild oben: Emmanuel Lebesson (Foto: BeLa Sportfoto)