GAUZY MACHT AUFTAKTNIEDERLAGE WETT: OCHSENHAUSEN ÄRGSTER DÜSSELDORF-VERFOLGER



Die TTF Liebherr Ochsenhausen kleben Borussia Düsseldorf weiter an den Fersen. Am 4. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) haben sie im Verfolgerduell den TTC Neu-Ulm geschlagen. Dabei machte ihre Nummer 1 ihren Fehlstart wieder wett.

Dann musste es halt das Doppel bringen. Nach einem Fehlstart liefen die TTF Liebherr Ochsenhausen am Freitagabend gegen den TTC Neu-Ulm zweimal einem Rückstand hinterher. Ausgerechnet Nummer 1 Simon Gauzy ermöglichte das Spiel um den entscheidenden Punkt. Das erste Einzel der Begegnung hatte Gauzy mit 2:3 gegen Tiago Apolonia. Dabei hatte der Ochsenhäuser bereits 2:1 nach Sätzen geführt. Ein Fehlstart für Team und Spieler.

Benedikt Duda

Zufrieden mit seiner Leistung: Kanak Jha (Foto: BeLa Sportfoto)

Im Anschluss sicherten Kanak Jha (Ochsenhausen) und Lev Katsman (Neu-Ulm) jeweils einen Punkt für ihre Mannschaften. 1:2 aus Sicht der Gastgeber also vor dem vierten Einzel. „Es waren unglaublich enge Spiele“, sagte Jha nach der Partie. „Neu-Ulm ist eine starke Mannschaft. Ich denke, ich habe mein Einzel gewonnen, weil ich im Kopf stark gewesen bin.“ Und Katsman von Neu-Ulm ergänzte: „Es waren verrückte Spiele heute. Es war ein großer Kampf, mehr muss man nicht sagen.

Enge Kiste in Satz vier des Doppels

Auf Gauzy hatte sich nach den ersten drei Einzeln also ordentlich Druck aufgebaut. Sein nächstes Spiel gegen Vladimir Sidorenko musste er gewinnen. Und der Franzose hielt dem Druck stand. Durch ein glattes 3:0 blieb sein Team im Rennen.

Im abschließenden Doppel mussten die Ochsenhäuser hart um den Sieg gegen Neu-Ulm kämpfen. Nach 6:11 im ersten Satz, sicherten sich Samuel Kulczycki und Maciej Kubik die Sätze zwei und drei gegen Tiago Apolonia und Lev Katsman. Im vierten Durchgang machte das Doppel aus Ochsenhausen den Deckel drauf – allerdings erst in der Verlängerung (17:15).

Die TTF Liebherr Ochsenhausen bleiben damit in der laufenden Saison ohne Niederlage und vorerst ärgster Verfolger von Borussia Düsseldorf. Am Sonntag empfangen sie den TTC Schwalbe Bergneustadt. Für Neu-Ulm geht es nach Fulda. Um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, ist ein Sieg fast schon Pflicht.

Der 4. Spieltag in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Neu-Ulm 3:2
Simon Gauzy – Tiago Apolonia 2:3 (8:11; 11:9; 12:10; 7:11; 8:11)
Kanak Jha – Vladimir Sidorenko 3:2 (9:11; 11:8; 11:7; 5:11; 11:7)
Samuel Kulczycki – Lev Katsman 1:3 (11:13; 11:5; 9:11; 8:11)
Simon Gauzy – Vladimir Sidorenko 3:0 (11:7; 11:3; 11:5)
Samuel Kulczycki/Maciej Kubik – Tiago Apolonia/Lev Katsman 3:1 (6:11; 12:10; 11:8; 17:15)

1. FC Saarbrücken TT – TSV Bad Königshofen 3:2
Patrick Franziska – Kilian Ort 3:0 (11:7, 11:6, 11:6)
Darko Jorgic – Bastian Steger 1:3 (11:7, 13:15, 7:11, 8:11)
Tomas Polansky – Maksim Grebnev 3:2 (11:8, 11:9, 8:11, 10:12, 11:5)
Patrick Franziska – Bastian Steger 0:3 (9:11, 9:11, 8:11)
Darko Jorgic/Tomas Polansky – Kilian Ort/Maksim Grebnev 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:6)

Borussia Düsseldorf – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0
Anton Källberg – Patrick Baum 3:0 (11:9, 11:7, 11:2)
Dang Qiu – Cristian Pletea 3:1 (7:11, 11:1, 11:3, 11:7)
Kristian Karlsson – Nils Hohmeier 3:0 (14:12, 11:9, 11:2)

Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach 3:2
Steffen Mengel – Ricardo Walther 1:3 (7:11, 11:4, 9:11, 8:11)
Daniel Habesohn – Wang Xi 2:3 (11:9, 8:11, 11:5, 8:11, 8:11)
Ovidiu Ionescu – Deni Kozul 3:1 (11:6, 11:7, 11:13, 11:5)
Steffen Mengel – Wang Xi 3:2 (13:11, 9:11, 11:3, 9:11, 11:5)
Irvin Bertrand/Daniel Habesohn – Ricardo Walther/Tobias Rasmussen 3:2 (6:11, 13:11, 11:6, 7:11, 11:2)

TTC OE Bad Homburg – TTC Schwalbe Bergneustadt 0:3
Yuta Tanaka – Alberto Mino 0:3 (7:11; 6:11; 9:11)
Rares Sipos – Benedikt Duda 2:3 (11:8; 11:13; 5:11; 11:7; 9:11)
Lubomir Jancarik – Alvaro Robles 1:3 (5:11; 6:11; 11:5; 5:11)

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – SV Werder Bremen 3:2
Quadri Aruna – Hunor Szöcs 3:1 (11:13; 11:8; 11:7; 11:5)
Fan Bo Meng – Mattias Falck 0:3 (6:11; 6:11; 10:12)
Alexandre Cassin – Kirill Gerassimenko 3:1 (12:10; 9:11; 11:7; 11:8)
Ruwen Filus – Mattias Falck 1:3 (1:11; 8:11; 11:9; 7:11)
Alexandre Cassin/Fan Bo Meng – Kirill Gerassimenko/Marcelo Aguirre 3:0 (11:7; 11:9; 11:5)

Beitragsbild oben: Simon Gauzy (Foto: BeLa Sportfoto)